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a/b-Adapter
Gerät, das den Anschluss analoger Geräte an einen
digitalen ISDN-Anschluss ermöglicht. Der a/b-Adapter wird dazu mit der
SO-Schnittstelle des NTBA verbunden. Der a/b-Adapter offeriert normalerweise
drei TAE-Buchsen zum Anschluss von analogen Telefonen, Anrufbeantworter,
Modems oder von Faxgeräten. Normalerweise können a/b-Adapter nur zwei
Mehrfachnummern des ISDN-Anschlusses verwalten.
AAC
Abkürzung für Advanced Audio Coding, übersetzt etwa
erweiterte Klang-kodierung.
Ein bei Video-, Musik-DVD´s oder beim digitalen Rundfunk eingesetztes
Kompressions-verfahren. Siehe auch MPEG-2-ACC
Abrechnungstakt
Definiert den Zeitraum einer Telefoneinheit in
Sekunden, nach der die Abrechnung
von Telefonverbindungen erfolgt. Der Abrechnungstakt wird bei der Festnetz- oder
Mobiltelefonie ebenso verwendet, wie bei Onlineverbindungen. Der Takt ist vom
Telefonnetz, dem Betreiber, dem Tag und der Tageszeit abhängig. Bei
Call-by-Call-Verbindungen sind heute Abrechnungstakte von 1 Sekunde oder von 60
Sekunden üblich.
abwärtskompatibel
Software, die die Daten einer älteren Version des gleichen Programmes lesen und
verarbeiten kann, wird als abwärtskompatibel bezeichnet.
AC-3 Decoder, Receiver
Surround-Verstärker zur Wiedergabe der
Heimkinoeffekte von nach dem Dolby Digital-Standard AC-3 kodierten DVD-Videos
oder Fernsehsendungen
Account
Englischer Begriff für ein Konto. Im Zusammenhang mit Onlinedatenbanken,
Internet-Zugängen, Netzwerken, Email-Diensten oder Mailboxen ist mit
Account die Zugangs-berechtigung für eine Person
gemeint. Ein typischer Account beinhaltet
den Benutzername (engl.: Username) und ein Kennwort (engl. Password).
ActiveX
Oberbegriff für Entwicklung der Firma Microsoft für
die herstellerspezifische OLE fähige Anwendungen zur Einbettung oder Verknüpfung
beliebiger Objekte, beispielweise von Video oder Audioclips, in andere Dokumente
und auf Webseiten.
Ad Click Rate
Begriff aus dem Bereich der Internet-Werbung (Ad ist die Abkürzung für
advertise-ment, deutsch: Werbung, Anzeige). Eine Methode, um auf einer Webseite
die Häufigkeit des Zugriffs auf ein Werbeangebot zu messen.
Ad Views
Begriff aus dem Bereich der Internet-Werbung. Eine Methode, um die Häufigkeit
des Zugriffe auf eine werbetragende Webseite zu messen.
AD/DA-Wandler
Abkürzung für Analog/Digital beziehungsweise Digital/Analog-Wandler.
additives Farbsystem
Bezeichnung des von Geräten, wie Bildröhren-Monitore, Fernsehen oder von
TFT-Flachbildschirmen, verwendeten Mischsystems zur Darstellung von Farben. Aus
den leuchteten Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) können alle Farben erzeugt
werden.
AddOn
Bezeichnung für zusätzliche Hardware, die die Funktionalität eines bestehenden
Gerätes erweitert. Üblicherweise wird der Begriff nur bei Erweiterungen
verwendet, die ohne bereits bestehende Hardware nicht funktionieren würden.
Address Spoofing
Das Vortäuschen einer falschen/anderen Identität im Internet mit einer falschen/
anderen Internetadresse (IP-Adresse). Das Fälschen der Absenderadresse wird
häufig bei Hacker-Angriffen auf Server verwendet.
Administrator
Engl. Begriff für Verwalter. In Computernetzwerken ist damit der Systemverwalter
gemeint, der über uneingeschränkte Zugriffsrechte auf das System verfügt.
Der Administrator ist für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig,
beispielweise für das Anlegen neuer Benutzer, die Einrichtung der Zugriffsrechte
oder für die Installation von Software.
Adobe Acrobat
Ein Programmpaket des Herstellers Adobe, mit dem bestehende elektronische
Dokumente beliebiger Art zu PDF-Dateien (Portable Document Format) konvertiert
werden können. Diese PDF-Dokumente können platt-formübergreifend elekt.
veröffentlicht werden, und behalten dabei ihr ursprüngliches Layout. Zum
Erstellen der Dokumente wird der Acrobat Distiller eingesetzt, zur Anzeige der
Dokumente der Acrobat Reader, der im Internet kostenlos unter www.adobe.de
heruntergeladen werden kann.
ADSL
Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line. ADSL ist die asymmetrische
Variante des digitalen Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsverfahren DSL an
normalen Kupferdraht-Telekommunikationsleitungen. Beim Datentransport wird
zwischen einem Hinkanal (Upstream, vom PC zum Server mit 768 KBit/s) und einem
Rückkanal (Downstream, vom Server PC mit 9 MBit/s) unterschieden.
AGP
Abkürzung für Accelerated Graphics Port. Übersetzt etwa beschleunigter
Grafik-Steckplatz. Bezeichnet einen speziellen Steckplatz auf Haupt-platinen von
Computern für AGP-Grafikkarten. AGP eigent sich für aufwendige 3D-Anwendungen
oder komplexe 3D-Spiele, da es kein anderes Bussystem mit den hier anfallenden
Datenrate zurechtkommt.
Akronym
Akronyme sind großgeschriebene Abkürzungen, die aus den Anfangsbuchstaben
mehrerer Begriffe gebildet werden.
Beispiel: RAM =
Random Access
Memory
Alias, Alias-Name
Engl. Begriff für Deckname. Alias-Name werden oft bei E-Mail-Adressen, in
Newsgroups, beim Chat, aber auch bei der Zugangskennung verschiedener
Onlinedienste verwendet.
AMD
Abkürzung für Advanced Micro Devices, ein amerikanischer Chiphersteller.
Neben Intel der inzwischen zweitgrößte Prozessorhersteller für PCs.
analog
Eine analoge Größe oder ein analoges Signal kann beliebig viele Zustände
annehmen. Bei der analogen Aufzeichnung von Sprache oder Musik kann das analoge
Ausgangs-signal eines Mikrofons einen beliebigen Spannungspegels annehmen. Um
solche analogen Informationen auf den Computer zu übertragen, müssen sie
digitalisiert werden.
animated GIF-Datei
Eine Variante des GIF-Formates (Graphics Interchange Format) zum Einsatz auf
Webseiten. Bei animierten GIF-Grafiken sind mehrere Einzelbilder in der
GIF-Datei gespeichert, die automatisch hintereinander angezeigt werden. Dadurch
lassen sich interessante Animationen und filmähnliche Sequenzen erzeugen.
Anti-Aliasing
Kantenglättung
API
Abkürzung für Application Programming Interface. Oberbegriff für eine
Software-schnittstelle, welche das Aufsetzen von verschiedenen, individuellen
Programmen auf ein Betriebssystem oder zur Steuerung von spezieller Hardware
ermöglicht.
Applet
Bezeichnung für ein kleines Programm, das in einer der Programmiersprache Java
oder ActiveX geschrieben ist. Applets werden häufig auf Webseiten verwendet, und
entsprechend der verwendeten Programmiersprache Java-Applet oder ActiveX-Control
genannt.
Arbeitsspeicher
Auch Hauptspeicher oder englisch RAM für Random Access Memory, übersetzt etwa
wahlfreier Zugriffsspeicher. Schneller Speicher im Computer, in dem die aktuell
benötigten Daten abgelegt, und für den Prozessor zur Verfügung gestellt werden.
Auf den Inhalt des Arbeits-speichers kann beliebig zugegriffen werden. Beim
Abschalten des PC´s oder bei einem Stromausfall gehen alle Informationen im RAM
verloren.
Arbeitsstation
Auch Workstation. Ein Computer in einem Netzwerk, der auf die auf einem Server
gespeicherten Daten, den Speicherplatz oder sonstiges Ressourcen bzw. Dienste
zugreift.
ARI
Die Autofahrer Rundfunk Information wird vorzugsweise in Autoradios verwendet,
und dient der Ankündigung von Verkehrsdurchsagen.
ASCII, ASCII-Code, ASCII-Text
Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Bezeichnung
eines Standardzeichensatzes bei Computern zur Umwandlung der alphanumerischen
Tastatursymbole in digitale Informationen für den Rechner. Ursprünglich mit 7
Bits und 127 Zeichen wurde der ASCII-Zeichensatz auf eine 8-Bit-Version (256
Zeichen) mit deutschen Umlauten und Sonderzeichen erweitert.
ASP
Application Service Provider. Englischer Begriff für Anwendungs-Dienstleister.
Ein ASP ist ein Dienstleister mit einem eigenen Rechen-zentrum, Software und /
oder Angebot, der EDV-Anwendungen an Geschäftskunden verkauft vermietet oder
ein Leasing anbietet.
ATAPI, ATAPI-Laufwerk
Abkürzung für Advanced Technology Attachment Packet Interface. Bei CD-ROM-
DVD-Laufwerken und CD-Recordern verwendete Bezeichnung für Laufwerke, die direkt
an einen E-IDE-Festplattenkontroller angeschlossen werden können, die an allen
modernen IBM-kompat. PCs vorhanden sind.
Attachment
Englischer Begriff für Anhängsel. Befehl in englischsprachigen E-Mail-Programmen
oder Webbrowsern. Gemeint ist damit das Anhängen einer Binärdatei (Dokument) an
eine Text- E-Mail oder Html-E-Mail.
Auflösung
Die Auflösung von Grafikkarten, Monitoren oder Digitalkameras beschreibt die
Anzahl der in waagrechter und senkrechter Richtung vorhandenen Bildpunkte
(Pixel), aus denen sich das Bild zusammensetzt. Beispiel bei Digitalkameras: 3,1
Mio. Pixel entspricht einer Auflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten.
15 Zoll = 800 x 600 Pixel
17 Zoll = 1024 x 768 Pixel
19 Zoll = 1152 x 864 Pixel
21 Zoll = 1600 x 1200 Pixel
Autoresponder
Engl. Begriff für Automatische(r) Beantwortung/Beantworter. Autoresponder werden
hauptsächlich zur automatischen Beantwortung von E-Mails eingestzt,
beispielsweise für einfache Empfangsbestätigungen, zum Abruf von Informationen,
aber auch zur Übermittlung von Kennwörtern oder zur Überprüfung von in Webseiten
eingegebenen E-Mail-Adressen.
Avatar
Bezeichnung für eine virtuelle Person eines Teilnehmers in einer virtuellen
Welt.
In Multi User Virtual Reality Anwendungen können mehrere Personen an einer Szene
einer virtuellen Welt teilnehmen. Jede dieser Personen wird dann durch einen
Avatar repräsentiert. Diese Avatare können vor dem Betreten der Szenerie
ausgewählt werden.
AVI
Audio Video Interleave. Von der Firma Microsoft entwickeltes Dateiformat für
Bewegtbildsequenzen. Das AVI-Format ist nicht kompatibel zu Apples MOV-Format
für Bewegtbildsequenzen.
B2B
Abkürzung für Business to Business, gesprochen Bitubi. Ein Fachbegriff, der bei
webbasierten E-Commerce-Anwendungen ein Geschäftsverhältnis mit einem
Geschäftskunden (Business) beschreibt.
B2C
Abkürzung für Business to Customer oder Business to Consumer, gesprochen Bitusi.
Ein Fachbegriff, der bei webbasierten E-Commerce-Anwendungen ein
Geschäfts-verhältnis mit einem Endkunden (Customer) oder einem Endverbraucher
(Consumer) beschreibt.
Back Office
Oberbegriff aus dem Bereich des E-Commerce, der alle internen Prozesse von
Geschäftsbeziehungen, die für den Kunden oder Geschäftspartner nicht sichtbar
sind, zusammenfasst.
Backbone
Englischer Begriff für Rückrat. Im Internet werden schnelle Haupdaten-leitungen
oder die untereinander verbundenen großen Rechner mit direktem Internetanschluss
als Backbone bezeichnet. Über Backbones sind die lokalen Einwahlknoten (PoPs)
eines Internet Service Providers (ISP) untereinander und mit dem Internet
verbunden.
Backslash
Englischer Begriff für den Rückwärts-Schrägstrich "\". Dieser befindet sich auf
einer Computertastatur als dritte Funktion auf der Tastenkobination < Alt Gr
> + < ß >.
Backup
Englischer Begriff für eine Datensicherung von Computerdaten.
Banner
Auch Werbebanner. Bezeichnung für statische oder animierte werbetragende Objekte
(Gif´s) auf Internet-Seiten, die mit einem Hyperlink formatiert sind. Ein Klick
auf ein Banner führt normalerweise zu einer weiterführenden Information auf die
Website des Werbetreibenden.
Beamer
To beam bedeutet im Deutschen ausstrahlen oder senden. Im Multimedia-Bereich
werden Präsentationsprojektoren zur Darstellung von Bildschirminhalten auf einer
Leinwand als Beamer bezeichnet.
Benchmark
Bezeichnung für ein Testergebnis oder ein Testprogramm, mit dem die Leistung von
Hardware oder Software ermittelt und verglichen werden kann.
Betriebssystem
Die Basis-Software eines jeden Computers, die die Hardware und alle
angeschloss-enen Komponenten koordiniert. Das Betriebssystem (englisch:
Operating System) leitet alle Anwendereingaben weiter, verarbeitet diese und
kümmert sich um die Bildschirmausgabe. IBM = MS-DOS, Apple Mac OS, Micrsoft =
Windows oder UNIX, Linux.
Bildbearbeitungsprogramm
Ein Computerprogramm zur Anzeige, Korrektur, Bearbeitung, Verfremdung und
Archivierung von digitalen Bildern. Die Bearbeitung von über Scanner oder
Digital-kameras eingelesenen Pixelbildern ist nur Pixel für Pixel möglich.
Bildformat
Oberbegriff für alle Dateiformate zur Speicherung von Pixelbildern. Die
Bildformate unterscheiden sich in der Art der zur Speicherung der Informationen
eingesetzten Verfahren, der Farbtiefe und der Dateigröße. Weiter werden
komprimierte Bildformate von unkomp. unterschieden.
Adope Photoshop = PSD = professionelle Bildbearbeitung
Bitmap = BMP = Windows
Graphics Interchange Format = GIF = Internet-logos und Grafiken
JPEG (Joint Pictures Experts Group) = JPG = komprimierte Fotodateien
Tagged Image File Format = TIF = allgemeine Bildbearbeitung auf IBM-PC
Binärcode
Auch Dualcode. Ein Zahlensystem, das nur aus zwei Zeichen aufgebaut ist, die
durch die Zustände 0 und 1 dargestellt werden. Mit auf Binärcodes basierenden
Maschinen-codes werden elektronische Schaltkreise oder Prozessoren angesteuert,
da diese Bauteile aus Transistoren aufgebaut sind, die ebenfalls nur zwei
Zustände kennen
(aus uns an).
Bit
Abkürzung für Binary Digit, etwa Binärstelle. Ein Bit ist die kleinste
Informations-einheit im binären Zahlensystem. Gleichzeitig ist Bit die
Maßeinheit für den Informationsgehalt. Der Begriff Bit wird in vielen Bereichen
der Computertechnik verwendet. Ein einzelnes Bild Bit kann nur einen der
Zustände 0 oder 1 annehmen.
8 zusammengehörige Bits werden zu einem Byte zusammengefasst.
Bitmap
Auch Pixelbild. Oberbegriff für ein aus einzelnen Bildpunkten (Pixel)
bestehendes digitales Bild. Jedes Pixel kann über eine eigene Farbe verfügen und
separat bearbeitet werden.
Bitrate
Die Angabe der Geschwindigkeit der effektiv pro Sekunde übertragenen Daten. Als
Maßeinheit wird Bit/s verwendet. Die Bitrate wird in allen Bereichen der
Computer-technik, in Netzwerken, aber auch bei seriellen Datenfernübertragungen
verwendet.
Bluebox, Blue Screen Technik
Verfahren aus dem Bereich Fernseh- und Videoproduktion, um den Bildhintergrund
gegen einen anderen Hintergrund oder eine Computersimulation auszutauschen.
Beim Blue Screen-Verfahren werden die Aufnahmen vor einem einheitlich blauen
Hintergrund gemacht. Bei der Green Screen-Technologie kommt ein einheitlich
grüner Hintergrund zum Einsatz. Grundsätzlich spielt die verwendete Farbe keine
Rolle; sie darf aber nicht bei Personen oder Gegenständen enthalten sein, die
nicht ausge-blendet werden soll. Blau und grün eignen sich besonders gut, da
diese Farbtöne in den menschlichen Hauttönen nicht enthalten sind (außer bei den
grünen Marsmännchen :). Die einheitliche Farbe kann durch das so genannte
Chroma-Keying oder Keyen aus der Aufnahme gestanzt werden.
Bluetooth
Internationaler Standard der Funkverbindungen zu Datenübertragung zwischen
verschiedenen mobilen und stationären Geräten ermöglicht. Mit der
Bluetooth-Funktechnik können PCs und Peripherie-Geräte, wie Digital-kameras,
Mobiltelefone, Freisprecheinrichtungen, PDA´s, Modems und ISDN-Adapter, sowie
Geräten in Fahrzeugen drahtlos miteinander kommunizieren. Reichweite ist auf ca.
10m beschränkt u. sehr abhörsicher.
Bookmark
Englischer Begriff für Lesezeichen. Die Bezeichnung einer Funktion des Browsers
Netscape Navigator, über die der URL bereits besuchter Internet-seiten
gespeichert werden kann. Über die gespeicherten Favoriten (Bezeichnung im
Internet Explorer) können diese Websites später mit einem Mausklick schnell
erneut aufgerufen werden.
Browser
Auch Webbrowser. Englisch to browse bedeutet schmökern. Ein Browser ist ein
Programm, das Informationen aus dem Internet abruft und auf dem eigenen Rechner
darstellt. Ursprünglich nur plattformübergreifenden, einheitlichen Darstellung
von HTML-Inhalten aus dem WWW und zur Navigation im WWW eingesetzt. Moderne
Browser, wie der Microsoft >> Internet Explorer oder der Netscape Navigator sind
aber Multitalente.
Buffer
Als Buffer wird im Englischen ein Puffer oder Zwischenspeicher bezeichnet.
Bug
Englischer Begriff für Wanze oder Käfer. In der Computersprache ist Bug die
umgangssprachliche Bezeichnung für einen Fehler in einem Computerprogramm oder
Betriebssystem.
Bus, Bussystem
Oberbegriff für Leitungssysteme mit parallelen Datenleitungen. Mit Bussystemen
werden verschiedene Komponeten eines Computers miteinander verbunden, um darüber
Daten auszutauschen.
Button
Englischer Begriff für ein beschriftetes oder mit einem Sinnbild versehenes Feld
zur visuellen Darstellung von Befehlen verwendet wird, die mit der Maus
abgerufen werden können. In der Windows-Terminologie werden Buttons als
Schaltfläche bezeichnet.
Byte
Die zusammengehörige Folge von 8 Bit, und somit die kleinste adressierbare
Einheit. Ein Byte kann 256 Zustände annehmen oder ebenso viele Zeichen
beschreiben. Zwei Zustände pro Bit, macht bei 8 Bit 2/ hoch 8, gleich 256.
8 Bit = 1 Byte
1024 Byte = 1 KByte
1024 KByte = 1 MByte
1024 MByte = 1 GByte
C, C++
Bezeichnung für so genannte höhere Programmiersprache zur Erstellung von
Anwendungen für Computer oder Betriebssysteme. C++ ist die objektorientierte
Weiterentwicklung der maschinencodenahe Programmiersprache C.
CAD
Abkürzung für Computer Aided Design. Wörtlich übersetzt
computer-unterstütztes Gestalten. Mit CAD werden in erster Linie alle Verfahren
und Systeme zur coputer-gestützten Entwicklung und Konstruktion der zu
fertigenden Güter über die Berechnung von Bauteilen und Materialien, den Entwurf
von Konstruktionsplänen und der Anfertigung von zwei- oder dreidimensionalen
Konstruktionszeichnungen bis hin zu bewegten Computersimulationen beschrieben.
Einsatzgebiete sind der allgemeine Maschinenbau, der Automobilbau und der
Einsatz im Bauwesen.
CAL
Computer Aided Learning. Englische Bezeichnung für Computerunter-stütztes
Lernen.
Call Center
Oberbegriff für ein telekommunikatives Diestleistungszentrum, das für
Informations- und Servicedienste, die Kundenbetreuung (Hotlines), das
Bestellwesen, für Banken- oder Börsengeschäfte am Telefon eingesetzt wird.
Call by Call
Telefonvermittlungsverfahren, bei dem vor der Rufnummer des gewünschten
Gesprächspartners die Netzbetreiber-Kennzahl des Call-by-Call Anbieters
vorgewählt werden muss. So können z.B. mit der Vorwahl 01051 Gespräche über den
Call-by-Call-Anbieter günstig geführt werden.
Capture
Englische Bezeichnung für (ge) fangen (nehmen). Mit Capture wird bei
Computeran-wendungen das Festhalten der aktuellen Bildschirmdarstellung als
Bitmap bezeichnet. In der digitalen Videobearbeitung ist damit das Einfrieren
von Einzelbildern gemeint.
CAQ
Abkürzung für Computer Aided Quality Assurance (Computergestützte
Qualitätssicherung).
CAT
Abkürzung für Computer Aided Testing (Computergestützte Testverfahren)
CD, Compact Disc
Oberbegriff für verschiedene Technologien zur Speicherung von Informationen auf
optische Speichermedien mit 12 cm Durchmesser. Unter dem Oberbegriff CD werden
verschiedene CD-Technologien zusammen-gefasst.
CD-(D)A = Compact Disc (Digital) Audio = Musik-CDs
CD-ROM = Compact Disc (Read Only Memory) = Daten CDs für Computer
CD-I = Compact Disc - Interactive = Interactive CDs f. Spiele o. Anwend.
CD-R = Compact Disc - Recordable = Einmalig beschreibbares Medium
CD-RW = Compact Disc - ReWritable = Beschreib-& löschbares Medium
CD-Video = Compact Disc - Video = Spielfilme für Computeranwendungen
CD-R
Abkürzung für Compact Disc Recordable. Ein einmalig beschreibbares Medium für
CD-Recorder. Ein standardisierter Rohling verfügt über eine Speicherkapazität
von 650 MByte oder für 74 Minuten Musikdaten.
CD-ROM
Abkürzung für Compact Disc Read Only Memory. Optischer nur Lese Speicher in Form
einer 12-Zentimeter-Scheibe zur Datenspeicherung und für den Einsatz am
Computer.
CD-RW
Abkürzung für Compact Disc ReWritable. Beschreibbares und bis zu 1000-mal
löschbares Medium für CD-Recorder. CD-RWs können nach den Spezifikationen
verschiedener CD-Standards beschrieben werden und beliebige Informationen
speichern.
CeBIT
Abkürzung für Centrum der Büro- und Informationstechnik. Markenname der größten
Informationsmesse der Welt, die jährlich in Hannover stattfindet.
CGI, CGI-Script
Abkürzung für Commun Gateway Interface. Bezeichnung einer Schnittstelle zwischen
Webservern und Programmen, die Angaben eines Anwenders auf einer Webseite
auswerten kann. CGI-Programme oder CGI-Scripts werden z.B. in Formularen auf
Webseiten verwendet, wenn Anfragen beantwortet oder in einer Datenbank
gespeichert werden sollen.
Chat, Chatten
Chat ist der englische Begriff für Plauderei. Mit Chat oder IRC (Internet Relay
Chat) ist die gleichzeitige weltweite Unterhaltung mehrerer Teilnehmer über die
Tastatur und dem Bildschirm gemeint.
Cheat
Englischer Begriff für Schwindel oder Betrug. Cheats sind Lösungen für Aufgaben,
Levels oder ganze Adventuregames für den Computer. Mit Cheats werden für Spieler
unlösbare Aufgaben oder ausweglose Situationen erklärt. Andere Cheats zeigen,
wie zusätzliche Punkte oder "Leben" gewonnen werden können. Solche
Schummelhilfen für Computer-spiele werden im Internet und in speziellen
PC-Magazinen veröffentlicht.
Chroma-Keying, Keyen
Verfahren, das bei der Blue Screen- oder Green Screen-Technologie bei Video- und
Fernsehproduktionen eingesetzt wird, um Bildteile transparent zu machen.
Client
Oberbegriff für Arbeitsplatzrechner in Netzwerken und für Programme, die Dienste
eines Servers in Anspruch nehmen. Auf diese Weise können alle Rechner in einem
Netzwerk auf gemeinsame Programme, Dienste oder Daten zugreifen. Als Clients
werden aber auch Anwendungen auf Einzel-platzrechnern bezeichnet, die Dienste
eines Internet- oder Mailservers in Anspruch nehemen.
Cluster
Englischer Begriff für Zuordnungseinheit.
CMYK
Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow und Key Color (CMYK). Als Schlüsselfarbe
wird bei Farbdruckern und im professionellen Druck normalerweise Schwarz
verwendet. CMYK ist das von allen farbigen Druckern verwendete "subtraktive
Farbsystem".
Beim Vierfarbdruck werden alle Farben durch die Angabe der prozentualen Anteile
von Cyan, Magenta, Gelb, und Schwarz definiert. >>> RGB = additives Farbsystem.
Compiler
Hilfsprogramm zur Umwandlung der mit höheren Programmiersprachen, wie C, C++,
oder C#, erstellten Anwendungen, in die vom Prozessor ausführbare
Maschinen-sprache. Der Vorgang der Konvertierung wird Kompilieren genannt.
Computervirus
In den Computer eingeschleuste kleine Programme, die durch verschiedene Aktionen
oder zeitgesteuert aktiviert werden, sich vervielfältigen und/oder unerwünschte
Aktionen auslösen können. Viren werden durch den Einsatz von Datenträgern von
anderen Rechnern oder aus den Internet eingeschleppt.
Cookies
Englisch für Keks. Im Zusammenhang mit dem Internet versteht man unter Cookies
die Übertragung einer kleinen Textdatei beim erstmaligen Besuch einer Webseite
an den Browser des Anwenders. Ein Cookie enthält Informationen, mit der sich der
Benutzer einer Website bei künftigen Besuchen identifizieren lässt. Dabei wird
aber nur der Browser eindeutig identifiziert, der Anwender und seine
persönlichen Daten bleiben anonym.
Counter
Webcounter, Web-Counter auch Site-Counter oder kurz Counter genannt. Auf einem
Webserver installierter Seitenzähler, der die Anzahl der Besucher eines
Weboffers oder spezieller Webseiten zählt.
CPU
Abkürzung für Central Processing Unit. Englische Bezeichnung für Prozessor.
Crack, Cracker
Person oder Gruppe, die die zur Benutzung von kommerzieller Software oder von
Shareware benötigte Lizenznummern knackt und diese veröffent-licht. Cracker oder
auch Hacker genannt, entfernen auch die Abfrage einer Seriennummer oder eines
Kopierschutzes und stellen derart gecrackte Software zum Download im Internet
zur Verfügung. Programme, die zum Entfernen solcher Schutz-mechanismen geeignet
sind werden als Crack bezeichnet. Die Arbeit von Crackern und der Einsatz von
Cracks ist illegal und wird strafrechtlich verfolgt.
Crawler
Auch Spider oder Robot. Bezeichnung für eine Suchmaschine oder Programme, die
Webseiten automatisch nach neuen oder geänderten Inhalten durchsucht/en. Die
Ergebnisse der Abfrage werden in der Datenbank einer Suchmaschine gespeichert.
Cursor
Mauszeiger
Cybercash
Oberbegriff für virtuelles Bargeld, mit dem Zahlungen im Internet getätigt
werden.
Daemon, Mailer-Daemon
Abkürzung für Disk And Execution MONitor. Daemon ist die Bezeichnung einer
Anwendung, die in einem Netzwerk automatisch auf bestimmte Ereignisse mit
angepassten Aktionen reagieren kann. Bekannt ist der Mailer-Daemon, der
unzustellbare E-Mails mit einem entsprechenden Kommentar automatisch zurück an
den Absender schickt.
Datenautobahn
Deutscher Oberbegriff für breitbandige (schnelle) Internetzugänge.
Datenträger
Oberbegriff für Medien zur Speicherung von Daten. Zu den Datenträgern zählen:
Disketten, Festplatten, CDs, Speicherkarten, Magnetbänder und Wechselmedien.
Datenübertragungsrate
Auch Datentransferrate. Maßeinheit für die pro Sekunde übertragene Datenmenge.
Als Einheit wird Bit/s oder eine Potenzierung, wie KBit/s, MBit/s oder GBit/s,
verwendet. Mit der Datenübertragungsrate wird die Geschwindigkeit von
Datenträgern, Speicherbausteinen, Bussystemen, Schnittstellen, Netzwerk- und
Internetverbindungen sowie Peripherie-Geräten zum Anschluss an den Computer
beschrieben.
D-Box
Markenname eines Digital-Decoders, der zum Empfang verschlüsselt ausgestrahlter
digitaler Pay-TV-offer des Anbieters Premiere World benötigt wird.
Debugger
Ein Debugger ist ein Programm zur Suche von Programmfehlern, die im englischen
auch als Bug (Wanze, Käfer) bezeichnet werden. Als Debugging wird der allgemeine
Vorgang der Fehlersuche bezeichnet.
Decoding
Das Entschlüsseln von kodierten Informationen in lesbare Informationen. Siehe
Verschlüsselungsverfahren.
Defragmentierung
Begriff, der Verfahren zur nachträglichen Speicherung von fragmentierten Dateien
in zusammenhängenden Speicherbereichen beschreibt. Dazu werden die Informationen
von über mehrere Zuordnungseinheiten des Datenträgers verteilten Dateien
einge-lesen und anschließend neu und zu-sammenhängend geschrieben. Das
Defragment-ieren beschleunigt Laufwerkszugriffe und erhöht die allgemeine
Datensicherheit.
Denic
Abkürzung für Deutsches Network Information Center. Organisation, die für die
Vergabe von Domains und IP-Adressen in der Top Level Domain .de zuständig ist.
Zusätzlich verwaltet das DeNIC den primären Namenserver der Domain .DE, der die
Namen und IP-Adressen aller im deutschen Internet angeschlossenen Webserver und
Netzwerke verwaltet.
Desktop Publishing, DTP
Oberbegriff für alle computergestützten Verfahren oder Programme zur Gestaltung
und Erstellung von Druckdateien oder -vorlagen. DTP wird in Werbestudios,
Reprostudios und bei der Produktion von Zeitschriften, Magazinen oder Plakaten
eingesetzt.
DFÜ-Netzwerk
DFÜ ist die Abkürzung für Datenfernübertragung. Beim DFÜ-Netzwerk handelt es
sich um eine Funktion des Betriebssystems Windows, über das eine Netzwerk-
und/oder Onlineverbindung definiert und hergestellt werden können. Das
DFÜ-Netzwerk ermöglicht Modem, ISDN, & LAN-Verbindungen.
digital
Eine digitale Größe oder ein digitaler Wert können nur Beschreibungen über einen
Zustand im Rahmen einer begrenzten Wertmenge annehmen. Für digitale Zustände
werden ganze Zahlen zwischen 0 und 255 verwendet, wenn ein Byte zur Verfügung
steht.
Digital Powerline, DPL
Wörtlich übersetzt etwa Digitale Stromleitung. Unter DPL versteht man geplante
Internet-Zugänge, die auf dem normalen Hoch- und Niederspann-ungsstromleitungen
basieren. Über die in jeden Haushalt führenden 230-Volt
Niederspannungsstrom-leitungen sollen Datenraten zwischen 2 und 10 MBit/s
möglich sein.
Digitale ID, digitale
Signatur
Auch Digital ID für Digital Identification. Verfahren zur sicheren Verifizierung
des Absenders einer E-Mail. Mit digitalen Signaturen kann sichergestellt werden,
dass E-Mails nicht gefälscht sind und gesendete Nachrichten nicht von anderen
Personen als dem beabsichtigten Empfänger abgefangen und gelesen werden können.
Digitalisierung, digitalisieren
Oberbegriff für alle Verfahren, Geräte oder Anwendungen, die analoge
Informationen in digitale Informationen umwandeln. Die Digitalisierung wird bei
der Aufnahme von Bildern mit Digitalkameras oder von Videosequenzen mit
DV-Camcordern ebenso verwendet, wie bei der Aufnahme von Sprachen über die
Soundkarte im PC oder auf einem MiniDisc-Player.
DirectX
Oberbegriff für eine Familie von Programmierschnittstellen (API, Application
Programming Interface) der Betriebssysteme von Microsoft (Windows 95/98/Me/NT/
2000). Unter DirectX werden verschiedene DirectX-Multi-mediaschnittstellen
zusammengefasst, auf die Anbieter von Anwendungs-software mit ihren Programmen
aufsetzen können. DirectX-APIs ermöglichen interaktive und multimediale
Anwendungen, ohne dass sich die Programmierer um die vom Anwender eingesetzte
Hardware kümmern müssen.
Disclaimer
Englischer Begriff für eine Ablehnungs- oder Ausschlussbedingung. Disclaimer
finden sich häufig auf der Homepage eines Webangebots und beinhalten meist die
Distanzierung des Anbieters vom Inhalt seiner Web-seite. Mit solchen
Ausschluss-klauseln versuchen sich die Anbieter vor der markenrechtlichen
unerlaubten Verwendung von Markennamen oder Produkten ebenso wie vor der Haftung
für den Inhalt, die Richtigkeit oder die Vollständigkeit von Informationen auf
ihren Webseiten zu schützen. Mit einem Disclaimer kann sich ein deutscher
Anbieter aber keinesfalls vor der Verbreitung von hierzulande verbotenen
Webseiteninhalten schützen.
DNS, Domain Name System
Das Domain Name System (etwa Namensvergabe-System) setzt die IP-Adresse von
Computern im Internet in Klartextnamen um und umgekehrt. Beispiel Microsoft. com
in 207.46.230.229. Die Domain Namen erleichtern die Eingabe und Identifizierung
von Internetadressen, da die schwer zu merkenden IP-Adressen in Form von
umgangs-sprachlichen Bezeichnungen angegeben werden können.
DNS-Spoofing
Das Fälschen einer Antwort auf eine DNS-Anfrage im Internet und in IP-Netzwerken
(Internet Protokoll). DNS-Spoofing wird bei Hackerangriffen auf Server
verwendet, wenn dort eine Zugangskontrolle oder Authentifizierung über eine
DNS-Abfrage erfolgt.
Dolby
Kurzform des Firmennamens Dolby Laboratories Licening Corporation, die sich mit
der Entwicklung von Rauschunterdrückungs- und Klangkodierungs-verfahren
beschäftigen.
Dolby Digital
Auch als AC-3 bekannt. Von der Dolby Laboratories Licening Corporation
entwickeltes digitales Surround-Verfahren für dreidimensionalen Kinoklang über
sechs Effektkanäle.
Domain, Domain-Name
Domain ist der englische Begriff für Gebiet oder Bereich. Im Internet oder in
IP-Netzwerken werden offer oder Ressoursen mit einem eindeutigem und
einmaligen Domain-Namen gekennzeichnet. Jede Domain darf es nur einmal geben.
Sie ist über die IP-Adresse identifizierbar. Anstelle des Domain-Namens
(Beispiel) microsoft.com kann auch die IP-Adresse http://207.46.230.229 zum
Abruf der Webseite in den Webbrowser eingegeben werden. Über die Adressendung
(z.B. .com oder .de) könne zudem Informationen über den Inhalt des offers
oder über das Land entnommen werden. Diese Adressendungen werden als Top Level
Domains bezeichnet.
Die Domain-Namen müssen beim Network Information Center (NIC) der jeweiligen Top
Level Domaine registriert werden. Für deutsche offer (.de) ist das die Denic.
Domäne
Im Netzwerk ist unter einer Domäne in der Regel eine bestimmte Anzahl von
Rechnern oder Servern (Hosts) unter einem gemeinsamen Namen zusammengefasst.
Eine Domäne kann aus einem einzelnen Host oder aus einem ganzen Netzwerk
bestehen. Im Internet werden mit einer Domäne (englisch: domain) alle Rechner
zusammengefasst, die zu einer Top Level Domain gehören.
DOS
Abkürzung für Disk Operating System, englische Bezeichnung für Diketten-
Betriebssystem, wird oft auch als Kürzel für das Betriebsystem MS-DOS oder für
Anwendungen, die darauf basiert verwendet.
Dot
Englische Bezeichnung für Punkt. Ein Bildpunkt oder Pixel. Dot wird in
Verbindung mit der englischen Längeneinheit Inch (1 Zoll= 2,54 cm) zur
Beschreibung der Auflösung von Bildschirmen, Grafikkarten oder Druckern
verwendet. (siehe >>> DPI)
Dot Pitch
Englische Bezeichnung für Lochmaskenabstand.
Dotcom
Modebegriff, der von der Top Level Domain .com abgeleitet ist.
Download
Englische Bezeichnung für das Herunterladen von Daten von einem entfernten
Rechner (engl. down für [nach] unten). Der klassische Download ist das
Übertragen angeforderter Programme, Treiber oder Dokumente von einem Webserver
auf den eigenen Computer. Das Gegenteil ist der Upload.
Downstream
Bezeichnung für den Datenfluss von einem Server zu einem Client. Bei
Internet-verbindungen ist das der Datenstrom, der durch den Download von Daten
auf den eigenen Rechner entsteht.
DPI
Abkürzung für Dots Per Inch. Engl. Bezeichnung für Punkte pro Zoll, die die
Anzahl der Bildpunkte pro Längeneinheit beschreibt. Ein Zoll entspricht in etwa
2,54 cm.
Drag and Drop, Drag & Drop
Engl. Bezeichnung für eine Maustechnologie bei grafischen Betriebs-systemen, die
etwa mit Ziehen-und-Ablegen übersetzt werden kann. Beim Drag & Drop können
markierte Objekte mit gedrückter Maustaste verschoben werden.
Druckertreiber
Bezeichnung eines kleinen Hilfsprogramms, über das das Betriebsystem oder
Anwendungen Druckbefehle des Anwenders auf dem angeschlossenen Druckers
ausführen können. Der Druckertreiber muss zum eingesetzten Drucker passen.
DSL
Abkürzung für Digital Subscriber Line. Bezeichnung eines digitalen
Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsverfahrens über normale Kupferdraht-
Telekommunikations-eitungen. DSL wird für schnelle breitbandige
Internetverbindungen eingesetzt.
Dual Screen
Der Betrieb von zwei Monitoren an einem Computer. Dies kann über zwei separate
Grafikkarten im Computer erfolgen oder über so genannte Dual Headgrafikkarten,
die zwei Grafikprozessoren und Ausgänge haben, an die zwei Monitore mit
voneinander getrennter Bildschirmdarstellung angeschlossen werden können.
DVD
Abkürzung für Digital Versatile Disc, nicht aber Digital Video Disc. Versatile
bedeutet etwa vielseitig. DVDs haben wie CDs einen Durchmesser von 12 cm. DVDs
können aber auf beiden Seiten und dort jeweils in mehreren Aufzeichnungsebenen
Daten unterschiedlchster Art enthalten. Standart (DVD-R) innerhalb der
DVD-Spezifikation, in dem ein einmal beschreibbares DVD-R-Medium mit bis zu 4,7
GByte Speicherkapazität pro Schicht und Seite festgeschrieben ist. Auf künftige
zweiseitige, zweischichtige DVD-Rs passen dann bis zu 17 GByte an Daten.
E-Banking, eBanking
Trendbegriff für das Electronic Banking auch bekannt unter Homebanking.
E-Book, eBook
Trendbegriff für ein elektronisches Buch in Form eines tragbaren Computers auf
dessen Display die Seiten von im internen Speicher oder auf Speicherkarten
gespeicherte Bücher angezeigt wird.
E-Business, eBusiness
Abkürzung für Electronic Business, übersetzt etwa elektronische
Geschäftstätigkeit. Trendbegriff, der als Oberbegriff für alle Geschäftsprozesse
oder Geschäftsbezieh-ungen verwendet wird, die über das Internet abgewickelt
werden oder Internet-, Netzwerk-Technologien basieren.
E-Commerce, eCommerce
Abkürzung für Electronic Commerce, übersetzt etwa elektronischer Handel.
Trendbegriff, der als Oberbegriff für alle kommerzieller Handelsprozesse
verwendet wird, die über das Internet abgewickelt werden oder auf Internet-,
Netzwerk- oder Telekommunikations-Technologien basieren.
Edutainment
Kunstwort, das aus den Begriffen Education (Erziehung) und Entertainment
(Unterhaltung) zusammengesetzt ist. Edutainment bezeichnet spielerische
Computer-anwendungen mit Lernanspruch.
EDV
Abkürzung für Elektronische Datenverarbeitung. Oberbegriff für alle Verfahren,
Geräte oder Anwendungen, die der computergestützten Verarbeitung von Daten
dienen.
Einwahlknoten
Bezeichnung für Rechner oder Systeme bei Onlinediensten, Internet Service
Providern oder Mailboxen, in die sich Anwender oder Mitglieder über eine
Telefonleitung einwählen. Der Einwahlknoten ermöglicht den Zugriff auf die
Dienste des Online-anbieters und den Internet-Zugang.
Einzelbild
Auch Frame. Bezeichnung für ein aus zwei Halbbildern aufgebautes Vollbild einer
Bewegtbildsequenz aus der Video- und Fernsehtechnik oder bei digitalisierten
Videos.
Einzelbildrate
Auch Framerate. Bezeichnung für die Anzahl der pro Sekunde wiedergegebenen
Vollbilder bei Bewegbildsequenzen. Um das menschliche Auge zu täuschen werden
mindestens 12 Bilder pro Sekunde benötigt, damit eine Filmsequenz flüssig
aussieht.
Electronic Mail, E-Mail
Englischer Begriff für elektronische Post, kurz auch E-Mail genannt.
ELSTER
Abkürzung für Elektronische Steuererklärung. Bezeichnung für eine Dienstleistung
und einen Datenstandard zur elektronischen Erstellung und Onlineübermittlung von
Steuererklärungen an das Finanzamt.
E-Mail, eMail, Email,
E-mail
Kurzform von Electronic Mail, übersetzt elektronische Post. In diesem Buch
verwenden wir einheitlich die Schreibweise E-Mail. Oberbegriff für alle Arten
von electronischen Nachrichten, die weltweit und in Sekundenschnelle über
Onlinedienste, das Internet, Mailboxen oder Netzwerke ausgetauscht werden. In
eine Email können Grafiken, Bilder, Dateien und auch Audio oder Videosequenzen
integriert und versendet oder empfangen werden.
E-Mail-Adresse
Bezeichnung der Empfängererkennung, die zum Empfang von E-Mails benötigt wird.
Eine E-Mail-Adresse besteht meist aus dem Benutzernamen oder einem Alias, der
durch das @ - Zeichen vom Namen des Computers (Domain-Name) getrennt ist, der
die E-Mail-Adresse verwaltet. Beispiel: info@blue2-media.de
Fake
Englischer Begriff für Fälschung. In der Onlinewelt werden als Fakes unwahre
oder gefälschte Meldungen bezeichnet.
FAQ
Abkürzung für Frequently Asked Questions, etwa häufig gestellte Fragen. Unter
FAQ´s versteht man Frage-Antwort-Listen auf Webseiten oder in Newsgroups, die
Hilfe zu den am häufigsten zu einem Thema gestellte Fragen geben.
Farbseperation
Begriff, der die Zerlegung einer Farbvorlage in die für den professionellen
Mehrfarben-druck erforderlichen Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz
(CMYK) beschreibt. Bei der Farbseperation werden für jede der Druckfarben eigene
Farbaus-züge erstellt, die nur den Helligkeitsanteil der entsprechende Farbe
wiedergeben. Das Schwarz wird als Zusatzfarbe für eine bessere Tiefenwirkung
mitgedruckt.
Fast Ethernet
Bezeichnung für Ethernet-Netzwerke mit einer Datenübertragungsrate von 100
MBit/s.
Favorit, Favoriten
Die Bezeichnung einer Funktion des Webbrowsers - Internet Explorer, über die der
URL bereits besuchter Internetseiten gespeichert werden kann. Über die
gespeicherte Favoriten können die Websites später erneut mit einem Mausklick
aufgerufen werden.
Festplatte
Im Englischen auch Harddisk oder Harddrive. Bezeichnung für einen fest im
Computer eingebauten magnetischen Datenträger mit großer Kapazität. Heute sind
Festplatten mit 20, 40 oder 80 GByte Speicherplatz Standard. Auf der Festplatte
werden das Betriebssystem, Programme und persönliche Dokumente dauerhaft
gespeichert.
Der Name Festplatte rührt von der im Inneren verwendeten festen Scheibe(n) her,
auf der die magnetische Schicht zur Datenspeicherung aufgebracht ist.
Festplattenspiegelung
Auch Mirror Disk Mirroring, Spiegel(n). Bezeichnung für mindestens zwei
Festplatten mit jeweils identischen Inhalten. Die automatische Kopie einer
Festplatte wird Spiegeln genannt. Festplattenspiegelungen werden zur Erhöhung
der Datensicherheit in Netz-werken eingesetzt. Fällt eine Festplatte aus, kann
auf die Spiegelung der Daten zuge-griffen werden.
File
Englische Bezeichnung für eine Datei. Als Files werden Programmdateien und
eigene Dokumente bezeichnet.
File Transfer
Englischer Oberbegriff für Dateiübertragungen im Netzwerk, bei Onlinedienste
oder im Internet.
Fileserver, File Server
Englische Bezeichnung für den Server in einem Netzwerk, auf dem die Programme
und die gemeinsam verwendete Dokumente für die Arbeitsstationen gespeichert
sind.
Firewall
Englische Bezeichnung für Brandmauer. Oberbegriff für Verfahren, Hardware oder
Software, die Rechner vor unautoisierte Zugriffen aus dem Internet schützen
sollen. Dazu überwacht die Firewall den Datenfluss zwischen einem privaten
Rechner, einem Intranet oder einem internen Firmennetzwerk (LAN) und dem
Internet.
FireWire, Firewire
Der Begriff FireWire wird einmal vom Computerhersteller Apple als Markenname für
eine schnelle serielle Schnittstellen-Technologie verwendet. Der Begriff wurde
zum anderen auch für die Technologie zur Verbindung von DV-Camcordern mit
DV-Video-geräten oder Computern verwendet. Heute wird die Schnittstelle, die
Datentransfer-raten bei der Übertragung digitaler Daten von bis zu 400 MBit/s
ermöglicht, IEEE 1394-Schnittstelle genannt.
Flame
Begriff für eine Diskussion mit bösartigen oder beleidigenden Äußerungen, die
zwei oder mehrere Personen in einer Newsgroup oder in Chaträumen führen.
Flash, Macromedia Flash
Markenname einer Software des Herstellers Macromedia und für das von der
Anwendungen verwendete Datenformat für vektorbasierte Grafiken zur
plattformüber-greifenden Verwendung im World Wide Web. Mit Macromedia Flash
können Web-designer interaktive, multimediale Internetseiten gestalten und
Klänge sowie Animationen integrieren.
Flat Screen
Englische Bezeichnung für Flachbildschirm. Oberbegriff für im Idealfall
vollkommen- flachen Bildröhren von CRT-Monitoren. Alternativ die Bezeichnung für
auf verschiedene Technologien basierende flache Bildschirme, beispielweise für
TFT-Displays.
Flatrate
Oberbegriff für alle Internet-Zugänge, bei denen die Abrechnung über eine feste
Pauschalsumme erfolgt, unabhängig von der Onlinezeit oder der übertragenen
Daten-menge.
FLOPS
Abkürzung für Floating Point Operations per Second. Maßeinheit zur Messung der
Prozessorleistung im Fließkommabereich, die zur Berechnung von Gleitkommazahlen
verwendet wird. Mit einem Mega-FLOP können eine Millionen Gleitkommazahlen pro
Sekunde berechnet werden. Bei einem Giga-FLOP sind es eine Milliarde und mit
einem Terra-FLOP eine Billion Gleitkommazahlen pro Sekunde.
Fragmentierung
Begriff, der die nicht zusammenhängende Speicherung von Dateien und Daten auf
Datenträgern, wie Festplatten, beschreibt. Fragmentierte Dateien sind über
mehrere Zuordnungseinheiten des Datenträgers verteilt. Zur nachträglichen
Speicherung der Dateien in zusammenhängenden Speicherbereichen müssen die Daten
defragmentiert werden.
Frame
Englischer Begriff für Rahmen, der den Bereich der neuen Medien verschiedene
Bedeutungen hat. Eine Webseite kann mit Frames in mehrere, voneinander
unabhängige Bereiche aufgeteilt werden, in denen wiederum HTML-Inhalte angezeigt
werden können. Mit Frames werden Webseiten in eigenständige Fenster unterteilt.
wenn verschiedene Inhalte gleichzeitig angezeigt werden sollen. Als Frames
werden auch einzelne Datenblöcke in paketvermittelten Datennetzen bezeichnet.
Freecall
Kostenlose Rufnummern der Deutschen Telekom AG. Alle Gespräche zu Rufnummern mit
den Vorwahlen 0800 und 00800 sind für den Anrufer kostenlos.
Freeware
Bezeichnung für Computerprogramme, die kostenlos erhältlich und frei kopiert und
weitergegeben werden dürfen, im Gegensatz zu Shareware und kommerzieller
Software.
Frontpage, Microsoft
Produktbezeichnung für einen HTML-Editor des Herstellers Microsoft, mit dem
komplexe eigene Webseiten oder Websites erstellt und gestaltet werden können.
FTP
Abkürzung für File Transfer Protocol. FTP ist ein Dateiübertragungsprotokoll,
das inzwischen als Internetdienst zum direkten und schnellen Dateitransfer
zwischen zwei Rechnern eingesetzt wird. Das File Transfer Protocol basiert auf
dem im Internet und lokalen Netzen eingesetzten Protokollen TCP/IP.
Fuzzy-Logic
Übersetzt etwa unscharfe Logik. Bezeichnung für Algorithmen zum Einsatz in
Schalt-kreisen, Prozessoren oder Programmen, die nicht nur zwischen zwei
digitalen Zuständen unterscheiden können, sondern auch Aufgaben nach
"menschlichen" Denk-mustern lösen können. Natürlich reicht Fuzzy-Logic bei
weitem nicht an menschliche Denkmuster heran, doch immerhin können Maschinen
dadurch auch mit unscharfen Zwischenzuständen arbeiten, die sich nicht binär
kodieren lassen.
Gamepad
Alternative Bezeichnung für einen Kontroller zur Steuerung von Computern
oder Konsolenspielen.
GAN
Abkürzung für Global Area Network. Oberbegriff für weltumspannende Netzwerke,
die oft über Satellitenverbindungen realisiert werden. Siehe WAN und LAN
Gästebuch
Bezeichnung für einen Bereich eines Webangebots, in dem sich Besucher mit Angabe
ihrer E-Mail-Adresse eintragen, und Anregungen oder Kritik zum Angebot der
Website äußern können.
Gateway
Englische Bezeichnung für eine Schnittstelle zum Datenaustausch und zur
Kommu-nikation zwischen verschiedenen Rechnerplattformen, Systemen,
Datendiensten oder Datenübertragungsprotokollen. Grundsätzlich stellen Gateways
die Verbindung zwischen zwei oder mehreren, sonst nicht zu einander kompatiblen
Systemen her.
Genlock, Genlock-Karte
Abkürzung für Synchronistation Generator Lock. Bezeichnung eines einfachen
Verfahrens aus der Videonachbearbeitung, bei dem Videosignale mit Monitorsignale
gemischt werden. Genlock-Geräte oder Genlock-Karten für den PC werden zur
Titel-generation und zur Einmischung von Texten, Logos, Grafiken oder
Animationen vom PC in ein Videobild verwendet. Für die Synchronisation des
Mischvorgangs wird dabei das analoge Videosignal verwendet. Die bearbeitete
Videosequenz wird nicht digital auf dem Computer gespeichert, sondern auf einem
Videorecorder aufgezeichnet.
Gerätetreiber
Kleine Programme, die für die Steuerung von Computerkomponenten oder
ange-schlossener Peripherie zuständig sind. Ein Gerätetreiber übersetzt die
Anweisungen des Betriebssystems oder von Programmen in eine von der jeweiligen
Komponente benötigte Befehlssprache. Der bekannteste Gerätetreiber ist der
Druckertreiber.
GIF
GIF ist die Abkürzung für Graphics Interchange Format. Ein von der Firma
Compu-Serve für Onlineanwendungen entwickeltes komprimiertes Grafikformat für
Bilder mit maximal 256 Farben. Das GIF-Format wird häufig für einfache Grafiken,
Logos oder Schriftzüge auf Webseiten eingesetzt. ---> Animated GIF
Gigabit Ethernet
Bezeichnung für Ethernet-Netzwerke auf der Basis von Kupferdrahtleitungen, mit
einer Datenübertragungsrate von 1000 MBit/s
Gigabyte, GByte, GB
Vielfaches der Maßeinheit Byte.
1 GByte = 1024 MByte
1 MByte = 1024 KByte
Die Maßeinheit Gigabyte wird zur Angabe der Speicherkapazität verwendet.
GMX
Markenname eines großen E-Mail-Anbieters für kostenlose E-Mail-Adressen im WWW.
GPS, GPS-Navigationssystem
Abkürzung für Global Positioning System. Oberbegriff für satellitengestützte
Position-ierungs- und Navigationssysteme. GPS-Navigationssysteme werden heute in
Fahrzeuge Schiffen, Bussen, und Bahnen, ebenso wie in separaten Geräten
eingesetzt. Die GPS Basis bildet ein Satellitennetzwerk von so genannten Medium
Earth Orbit-Navigations-satelliten, von denen von jedem Standort auf der Erde
immer mehrere sichtbar sind. Das Positionierungssystem errechnet die
Unterschiede der Signallaufzeiten verschie-dener Satelliten und ermittelt
darüber den aktuellen Standort.
Grafiktablett
Bezeichnung für tablettförmige Eingabegeräte, die mit einem Stift oder einer
Maus mit Fadenkreuzlupe bedient werden. Professionelle Tabletts im Format DIN-A3
und größer ermöglichen die Digitalisierung von Vorlagen, beilspielsweise von
Zeichnungen im CAD Bereich. Zudem können die Programmfunktionen von
CAD-Programmen sowie individuelle Funktionen über das Tablett abgerufen werden.
Tabletts mit drucksen-sitiven Stiften werden dagegen häufig zum freihändigen
Malen oder Arbeiten in Bild-bearbeitungs-, DTP- oder Grafikprogrammen
eingesetzt.
Greenwich Mean Time, GMT
Englische Bezeichnung für die westeuropäische Zeitzone. Der Name stammt vom
Standort der Atomuhr im englischen Greenwich. Die GMT ist die Basis zur
Berechnung der Zeitverschiebung für die restlichen Zeitzonen der Erde. In
Deutschland entspricht die MEZ GMT+ 1:00 h.
Hacker
Einzelpersonen oder Gruppe, die das Ziel hat, unautorisiert in geschützte
Bereiche eines Daten- oder Onlinedienstes, ein Firmennetzwerk oder auf private
Rechner einzudringen. Besonders "angesehen" ist in der Hakerszene das Eindringen
in Computer oder Systeme von Regierungsbehörden, Forschungsinstituten,
Geheim-diensten oder den Herstellern von Hardware und Software. Da diese Anlagen
über einen sehr hohen Zugriffsschutz verfügen, suchen und nutzen Hacker
Sicherheits-lücken in den Computersystemen. Hacker haben verschiedene Motive:
Einige geben vor, nur deshalb illegal in ein System einzudringen, um
Sicherheitslücken aufzuzeigen. Diese Gruppe verändert oder stiehlt normalerweise
keinerlei Daten. Andere Hacker hinterlassen dagegen ihre "Visitenkarte" und
veröffentlichen erfolgreiche Angriffe. Bösartige Hacker verändern, löschen oder
stehlen dagegen Daten der Rechner, in die sie eindringen konnten. Bekehrte
Hacker arbeiten heute teilweise im Auftrag von Firmen, die ihren Zugangsschutz
überprüfen lassen möchten.
Handheld, Handheld-PC
Oberbegriff für eine Gattung von Kleinstcomputern, die in einer Hand gehalten
werden können. Handhelds sind meist etwas größer als Organizer oder Palmtops und
haben neben den üblichen Funktionen, wie Terminkalender, Adress- und
Telefondatenbank, Notizbuch und Aufgabenlisten, einen Internetzugang,
Textverarbeitung, Tabellenkalk-ulation, Multimedia-Player und mehr.
Harddisk
Englischer Begriff für Festplatte.
Harddrive
Alternativer englischer Begriff für Festplatte.
Hardware
Oberbegriff für alle greifbaren Bestandteile (engl. Hard = hart) eines
Computers, seiner Komponenten und der PC-Peripherie. Zur Hardware zählen das
Gehäuse, der Prozessor, der Hauptspeicher, die Festplatte, das Disketten- und
CD-/DVD-Laufwerk, die Maus, die Tastatur & Drucker, Modems oder Scanner. Erst
die Kombination aus Hardware und Software bildet eine funktionsfähige Einheit.
Hauptplatine
Die Bezeichnung der zentralen Platine eines PC. Auf der Hauptplatine eines
modernen PC befindet sich der Prozessor, Steckplatz oder Slot, die Speicherbänke
für den Arbeitsspeicher, die Steckplätze für Erweiterungskarten, die
Schnittstellen-Controller, der Festplatten-Controller und gegebenenfalls die
Soundkarte.
Hauptspeicher
Auch Arbeitsspeicher oder RAM. --> Arbeitsspeicher
HBCI
Abkürzung für Home Banking Computer Interface. Bezeichnung einer weit
verbreiteten Schnittstelle und eines Datenübertragungsstandards deutscher
Bankenverbände, der ein sicheres Homebanking über das Internet oder andere
Onlinedienste ermöglicht.
HDSL
Abkürzung für High Date Rate Digital Subscriber Line. Professionelle Variante
des DSL- Datenübertragungsverfahrens über normale
Kupferdraht-Telekommunikationsleitungen bei dem in beide Richtungen
Datentransferraten von bis zu 2 MBit/s erziehlt werden. Mit HDSL sind in
Deutschland Großfirmen, Bankinstitute oder Universitäten über Stand-leitungen
untereinander und mit dem Internet verbunden. Für den privaten Anwender stehen
preiswerte Wählverbindungen über ADSL zur Verfügung.
Header
Bezeichnung für den Kopfdatenbereich (Head = Kopf) einer E-Mail-Nachricht.
Header sind alle Informationen zum Absender, Datum und zu allen an der
Übermittlung beteiligten Mailservern enthalten.
Headset
Englische Bezeichnung für eine tragbare Freisprecheinrichtung. Einfache Headsets
für Mobilfunktelefone bestehen aus einem Ohrhörer und einem im Kabel
integrierten Mikrofon. Hochwertige Headsets verfügen über ein oder zwei
Kopfhörer und ein Bügelmikrofon.
Hertz, Hz
Maßeinheit für die Frequenz, also für die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde.
1 Hertz (Hz) entspricht einer Schwingung pro Sekunde.
1000 Hz = 1 kHz (Kilo Hertz)
1000 kHz = 1 MHz (Mega Hertz)
1000 MHz = 1 GHz (Giga Hertz)
1000 GHz = 1 THz (Terra Hertz)
High Color
Bezeichnung einer im Computerbereich verwendeten Farbtiefe. Als High Color
werden die Farbtiefen von 15 oder 16 Bit pro Bildpunkt bezeichnet. Dadurch
lassen sich 32.768 beziehungsweise 65.536 Farben gleichzeitig pro Pixel
darstellen. Bei 16 Bit berechnen sich die Farben aus den drei Grundfarben Rot,
Grün und Blau (RGB)
Hit
Englischer Begriff für Treffer. Bezeichnet den Informationsabruf von einem
Webserver.
HMD, Head Mounted Device
Englische Bezeichnung für einen Helm mit integrierter 3D-Brille, die bei Virtual
reality-Anwendungen zur dreidimensionalen Darstellung und zur Navigation in der
künstlichen Welt zum Einsatz kommt.
Hoax
Engl. Begriff für Täuschung, Streich oder Schabernack. In Bezug auf das Internet
versteht man unter einem Hoax die Verbreitung falscher Tatsachen in Newsgroups,
Foren oder per E-Mail mit der Warnung vor einem gefährlichen Computervirus und
der Bitte, diese wichtige Meldung an alle Bekannten weiterzuschicken. In diesem
Fall ist der Hoax der eigentliche Virus, da viele Anwender die gefälschte
Meldung ernst nehmen, und so für eine explosionsartige Verbreitung des Hoax
sorgen.
Homebanking
Alternativer Oberbegriff für alle computergestützten Bankgeschäfte, die auf
einer Onlineverbindung basieren. Mit Homebanking können die typische
Bankgeschäfte, wie die Abfrage des Kontostandes, Umsatzübersichten,
Überweisungen, entweder vom heimischen PC oder über einen mobilen Onlinezugang
erledigt werden.
Homepage
Engl. Bezeichnung für Heimatseite die für verschiedene Internetseiten verwendet
wird: Einmal ist eine Homepage die Startseite eines Werbeangebots. Auf der
Homepage erhält der Anwender idealerweise Informationen zum Inhalt, über
Hyperlinks kann zu verschiedenen Bereichen der Website gewechselt werden. Die
Homepage von Firmen ist in der Regel über eine Domain erreichbar. Zum zweiten
werden oft auch pauschal private Webseiten oder ganze Weboffer als Homepage
bezeichnet, die unter einem URL erreichbar sind.
Host
Engl. Begriff, der wörtlich Gastgeber bedeutet. Im Computer- und
Internet-Bereich oft verwendete Bezeichnung oder Zusatz, die/der allgemein einen
Rechner oder Server bezeichnet, auf dem Informationen, Daten oder Dienste
bereitgehalten werden. Als Host werden sowohl die Server in Netzwerken mit
Arbeitsstationen, Server im Internet, zu denen eine Onlineverbindung aufgebaut
wird, oder auch News-, FTP-, HTTP,- oder Name-Server bezeichnet.
Hotbird
Bezeichnung eines Satellitensystems des Betreibers EUTELSAT, das für digitale
Fernsehübertragungen genutzt wird.
Hotmail
Markenname des internationalen Webportal-Betreibers msn.de (Microsoft Network)
für dessen kostenloses Angebot für E-Mail-Adressen im World Wide Web.
Hot-Plugging, Hot Plugin
Das Inbetriebnehmen einer Computerkomponente durch den Anschluss an den
laufenden Rechner. USB Geräte sind bei installiertem Gerätetreiber — Hot
Plugging fähig, das heißt: Sie können bei laufendem Rechner ein- und ausgesteckt
und betrieben werden, ohne den Rechner dazu neu zu starten.
HTML
Abkürzung für Hypertext Markup Language. Seitenbeschreibungssprache für
Hypertext Dokumente, die für im World Wide Web veröffentlichte Dokumente
verwendet wird. HTML ermöglicht Querverweise (Hyperlinks) auf andere Bereiche im
gleichen Dokument, aber auch zu beliebigen anderen Dokumenten. Diese
Verknüpfungen werden über die so genannte URLs (Uniform Resourse Locator)
realisiert, in denen beliebige Ressourcen im weltweiten Internet angegeben
werden können. In der Hypertext Markup Language sind auch Formatierungsbefehle
(Tags) festgeschrieben, über die der Text gestaltet oder Grafikelemente
eingefügt werden können. So genannte HTML-Editoren (Dreamweaver, Frontpage)
ermöglichen dagegen die Erstell-ung und Gestaltung von HTML-Seiten ohne
Programmierkenntnisse. Die Dateinamen-erweiterung von HTML-Seiten ist
aufWindows-Rechnern htm, auf anderen Systemen, wie UNIX, dagegen .html.
HTML-Dokument
Bezeichnung für mit der Seitenbeschreibungssprache HTML erzeugte Dokumente zur
Veröffentlichung im WWW oder in einem Intranet. HTML-Dokumente können
Hyper-links, Grafiken, Bilder, Animationen, Formulare oder aktive Komponenten
erhalten.
HTTP
Abkürzung für Hypertext Transfer Protocol. HTTP ist ein international
standardisiertes Protokoll, das die weltweite Datenübertragung von Dokumenten im
Internet ermöglicht. HTTP und die Seitenbeschreibungssprache HTML bilden
zusammen die Grundbausteine des beliebtesten Internetdienstes, dem World Wide
Web. Das Protokoll ist auch Bestandteil einer URL genannten Dokumentadresse im
WWW, beispielweise http://www.dokument.html.
HTTP-Server
Bezeichnung für einen Server im Internet oder in einem Intranet einer Firma, der
für die Speicherung und das Versenden und Empfangen von HTML-Dokumenten über das
HTTP zuständig ist.
Hub
Wortwörtlich übersetzt Radnabe. Im Computer- und Netzwerkbereich werden Systeme
oder Komponenten, die Signale sternförmig verteilen, als Hub bezeichnet. Solche
"Sternverteiler" werden bei Netzwerken zur Verbindung mehrerer Computer (Netz-werk-Hub),
zur Steuerung mehrerer Drucker (Drucker-Hub) oder für den Internetzu-gang über
mehrere Modems (Internet-Hub) eingesetzt. Zur Erweiterung des universiellen
seriellen Busses (USB) werden dagegen USB-Hubs eingesetzt.
Hyperlink
Kurz auch Link. Englische Bezeichnung für einen Querverweis zu einer anderen
Stelle in einem Hypertext-Dokument oder zu einem anderen Dokument. Verweist die
Verknüpfung auf eine andere Stelle im gleichen Dokument, spricht man von einem
internen Hyperlink. Bei einer Verknüpfung auf eine beliebige andere Ressource
handelt es sich um einen externen Hyperlink. Links werden zur Navigation im WWW
eingesetzt. Die Querverweise sind standardmäßig blau und unterstrichen
formatiert. Zeigt ein Anwender mit der Maus auf einen Hyperlink, verwandelt sich
das Symbol des Mauszeigers in eine Hand. In HTML-Dokumenten können beliebige
Dokumentbereiche als Hyperlink gestaltet sein, beispielweise Text, Grafiken,
Bildbereiche oder Steuer-elemente in Formularen.
I/O-Adresse
I/O ist die Abkürzung für Input/Output. Der Begriff wird für die Ein- und
Ausgabe-adresse von PC-Komponenten verwendet, einem speziellen Speicherbereich,
über den die Kommunikation und der Datenaustausch mit dem Betriebssystem
erfolgt.
IBM-kompatibel
Ein Computer, der kompatibel zu Computern des US-Herstellers IBM (International
Business Machine Corporation) ist. Der erste IBM-PC (Personal Computer) wurde
von IBM im Jahr 1981 auf dem Markt gebracht und ist seitdem Standard für das
Grund-layout aller PCs.
ICANN
Abkürzung für Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Eine
weltweit, nicht kommerzielle Organisation, die oft auch als Regierung des
Internets bezeichnet wird. Die ICANN koordiniert beispielweise die Zulassung
neuer Top Level Domains, das Domain Name System (Namensvergabesystem) und die
Vergabe von IP-Adressen im Internet, und entwickelt neue Standards für
Internetprotokolle oder die Netzorganisa-tion.
Icon
Engl. Begriff für ein kleines Sinnbild, das in Computerprogrammen oder bei
grafischen Betriebssystemen zur visuellen Darstellung von Objekten oder Dateien
verwendet wird. In der Windows-Terinologie werden Icons als Symbole bezeichnet.
iMac
Computer des Herstellers Apple, der komplett im farbig-transparenten Gehäuse des
Monitors untergebracht ist.
Image Map
Ein Bild, eine Grafik oder der Bereich einer Darstellung auf einer Webseite, die
über einen Hyperlink mi einer anderen Information zu bestimmten Bildbereichen
anzeigt. Image Maps werden auch als sensitive Bilder oder Bereiche bezeichnet,
da das Zeigen oder Klicken auf einen definierten Bereich unterschiedliche
Aktionen auslösen kann.
Image, Image-File
Engl. Bezeichnung für die 1:1-Kopie eines Datenträgers. Bei Datenträgern werden
die gespeicherten Informationen dazu spurweise ausgelesen, bei CD-ROMs erfolgt
das Auslesen auf der Ebene der Pits, also der physikalisch vorhandenen
Vertiefung in der CD, über die die Binärdaten kodiert sind. Images werden bei
der Sicherung kompletter Datenträger in Form 1:1-Kopien von Datenträgern oder
anderen Medien verwendet.
Als Image-File wird die einzelne Datei des Images bezeichnet, die bei der
Sicherung oder Kopie ganzer Datenträgern entsprechend groß ist.
Imaging
Englischer Oberbegriff für das Scannen, Anzeigen, Bearbeiten, Drucken oder das
Ver-walten von digitalen Bilddokumenten auf dem Computer.
IMAP
Abkürzung für Internet Message Access Protocol. Bezeichnung eines
E-Mail-Protokolls für den reinen Empfang von elektronischen Nachrichten über das
Internet. Mit dem IMAP4-Protokoll ist im Gegensatz zum E-Mail-Protokoll POP3 die
Auswahl oder Bearbei-tung von empfangenen Nachrichten möglich. Somit könne große
E-Mails oder Spam vom Empfang ausgeschlossen werden. Noch dominiert hier das
Empfangsprotokoll POP3.
Impendanz
In der Unterhaltungselektronik und bei PC-Lautsprechern der in Ohm gemessene
Widerstand eines Lautsprechers.
Inch
Englische Bezeichnung für die metrische Längenmaßeinheit Zoll. 1 Zoll entspricht
etwa 2,54 cm.
Incremental Packet
Writing
Bezeichnung für ein Beschreibungsverfahren für CD-Rohlinge, bei dem der optische
Datenträger vom System als Laufwerksbuchstabe angezeigt und wie eine Festplatte
behandelt wird.
Information Highway
Amerikanische Bezeichnung für schnelle Internetverbindungen und Kommunikation.
Im Deutschen auch Datenautobahn. Die Vision des amerikanischen Information
Highway ist die Freiheit der grenzenlosen Information über schnelle
Datenleitungen.
Infotainment
Kunstwort, das aus den Begriffen Information und Entertainment (Unterhaltung)
zusammengesetzt ist. Unter Infotainment werden (webbasierte) multimediale
Inform-ationsformen zusammengefasst, die sachliche Inhalte mit unterhaltenden
Elementen verbinden.
Infotisement
Kunstwort, das aus den Begriffen Information und Advertisment (Werbung)
zusammengesetzt ist. Unter Infotisement werden (webbasierte) Informationsformen
zusammengefasst, die Informationen mit werbenden oder verkaufsfördernden
Elementen verbinden.
Inforotschnittstelle
Optische Schnittstelle zur Verbindung und Datenübertragung mit Infarotimpulsen
von portablen Geräten, wie Notebooks, Handhelds oder Mobiltelefone untereinander
oder mit einem stationären Rechner.
Inhouse
Bezeichnung für Veranstaltungen, Präsentationen oder Mitarbeiterschulungen in
den eigenen Firmenräumen.
Injekt, Injekt-Printer
Engl. Bezeichnung für Tintenstrahl (-drucker) verschiedenster Technologien.
Inkompatibilität
Bezeichnung, die die Unverträglichkeit zwischen bestimmter Hardware und Software
untereinander und/oder zueinander beschreibt.
Input
Englischer Begriff für Eingabe im Gegensatz zu Output.
Intel
Abkürzung für Integrated Electronics, marktführer amerikanischer Hersteller von
x86-Prozessoren für PC-Systeme.
Intelligent Streaming
Bezeichnung für Streaming-Technologien, die während des Streamings für eine
automatische Anpassung des Datenstroms, unabhängig von der Qualität oder der
Bandbreite (Modem, ISDN, ADSL) der aktuellen Internetverbindungen sorgen.
interaktiv
Oberbegriff, der in allen Bereichen der neuen Medien für Systeme, Anwendungen
oder Dienste verwendet wird, bei denen der Anwender in einen Ablauf eingreifen
kann. Beispiele für interaktive Anwendungen sind Computerprogramme, PC-Spiele,
das Internet oder Onlinedienste mit allen offern, bei denen ein
dialoggestützter Infor-mationsaustausch stattfindet.
Interaktives
360°-Webpanorama (iPix)
Oder auch Image Based Rendering, IBR genannt. Übersetzt etwa bildbasierte
Überset-zung. Unter dem Begriff IBR werden Verfahren, Algorithmen oder
Anwendungen bezeichnet, die aus einer Anzahl von digitalen Fotos weitere Bilder
oder Ansichten berechnen können. Typische Image Based Rendering-Anwendungen sind
interaktive 360° Grad Panoramen (iPIX). Für über IBR errechnete
Panoramaaufnahmen muss zunächst eine bestimmte Anzahl an Bildern über 360 Grad
erstellt werden, wobei sich die jeweils benachbarten Bilder überlappen müssen.
Nach der gegebenenfalls nötigen Digitalisierung der Aufnahmen mit einem Scanner
müssen die Einzelbilder von der Software aneinander gefügt werden. Im Anschluss
daran entfernt ein IBR-Algorithmus die Verzerrungen an den Bildübergängen und
errechnet ein 360 Grad Panorama. Dieses kann in Webseiten integriert werden. Der
Betrachter sieht später nur einen rechteckigen Ausschnitt dieses Panoramas und
kann sich durch Mausbewegungen darin nach links und rechts, und teilweise auch
nach oben und unten bewegen.
Interface
Englischer Begriff für Schnittstelle. Interface wird in der Computerwelt
allgemein für alle Arten von Schnittstellen für Hardware und Software verwendet.
Bei Komponenten ist damit eine physikalische Anschlussmöglichkeit gemeint.
Interlace,
Interlace-Darstellung
Englische Bezeichnung für Zeilensprungverfahren.
Internet
Oberbegriff für das größte globale Computernetzwerk, das die verschiedensten
internationalen, nationalen, regionalen und lokalen Netzwerke und dadurch
Millionen von einzelnen Servern untereinander verbindet. Den beliebtesten
Internetdienst stellt das World Wide Web dar, weshalb das WWW oft auch als
Synonym für das gesamte Internet verwendet wird. Das WWW basiert auf mehreren
100 Millionen von multi-medialen Hypertext-Dokumenten. Zur Selektion der
Informationen stehen Such-maschinen zur Verfügung. Doch das Internet bietet noch
weitere Dienste: dazu zählen die elektronische Post (E-Mail), der Chat, die
Internet-Telefonie oder Videokonferenzen Diskussionsforen im Usenet zu allen nur
denkbaren Themen (Newsgroups) oder der Dateitransfer über FTP-Server.
Internet Explorer, IE
Kurzform für den Browser Microsoft Internet Explorer, der in das Betriebsystem
Windows integriert ist.
Internet Service Provider, ISP
Bezeichnung von Firmen, Institutionen oder Organisationen, die direkt an das
Internet angeschlossen sind, und den Internetzugang für Endanwender verkaufen.
Ein ISP betreibt entweder ein an das Internet verbundenen Server. Der Internet
Service Pro-vider ermöglicht seinen Kunden die Einwahl über analoge und digitale
Telefonleitungen in sein System, und somit in das Internet.
Internetadresse
Auch IP-Adresse (IP für Internet Protocol). Zur Identifizierung aller am
Internet ange-schlossenen Computer werden einmalige und eindeutige IP-Adressen
verwendet. Eine Internetadresse besteht immer aus vier Bytes oder 32 Bit, also
aus vier Zahlen, die durch Punkte voneinander getrennt sind, beispielweise
207.46.230.229 für den Web-server Microsoft. Da jede Internetadresse einmalig
ist, kann darüber jeder Rechner im Internet eindeutig identifiziert werden.
Internet-Keyword
Einmal die englische Bezeichnung für Internet-Schlüsselwort. Zum anderen der
Name eines Dienstes der US-Firma Realnames, bei der Schlüsselwörter für
Webadressen registriert werden können.
Interrupt
Englischer Begriff für unterbrechen. Im Computerbereich sind damit 15 spezielle
Leitungen im Computer gemeint, die von verschiedenen Komponenten
(Festplatten-Controller, serielle und parallele Schnittstelle, Maus, Tastatur)
teilweise fest belegt sind. Über Interrupts kommunizieren die Komponenten mit
dem Prozessor. Durch die beschränkte Anzahl an Interrupts kann immer nur eine
bestimmte Anzahl von Geräten gleichzeitig genutzt werden.
Interstitial
Bezeichnung einer lästigen Werbeform im WWW, bei der automatisch vor der Anzeige
der angeforderten Webseite zusätzliche Fenster mit Werbeinhalten auf dem
Bildschirm erscheinen. Interstitials sind vor allem bei Weboffern mit
pornografischen Inhalten verbreitet.
Intranet
Firmeninterne Netzwerke, die auf der Internet-Technologie basieren. Dazu zählen
die Verwendung von TCP/IP als Netzwerk-Protokoll und der Einsatz von Hypertext-
oder Hypermedia-Dokumenten, analog zur Darstellung von Informationen im WWW.
Intranets mit Anschluss an das Internet werden Extranet genannt.
IP-Adresse
Abkürzung für Internet Protocol-Adresse. IP-Adresse werden in allen TCP/IP-Netz-werken
zur eindeutigen Identifizierung eines Rechners eingesetzt. Dies gilt für alle
Rechner im Internet, aber auch für Rechner in Intranets oder privaten
Netzwerken.
---> Internetadresse
IRQ
Abkürzung für Interrupt ReQuest. Englische Bezeichnung für
Unterbrechungsanforder-ung. ---> Interrupt
ISO
Abkürzung für International Standardisation Organisation. Eine Organisation zur
Erarbeitung und Definition internationaler Standards.
Java
Eine von der amerikanischen Firma SUN entwickelte objektorientierte
Programmier-sprache für Webseiten, über die verschiedenste interaktive
Spezialeffekte oder Ani-mationen erzielbar sind. Entsprechende
plattformübergreifende Anwendungen werden Java-Applet genannt. Sie können auf
beliebigen Computern ausgeführt werden. Zur Ausführung von Java-Applets muss der
eingesetzte Browser lediglich über eine inte-grierte Java Virtual Machine (auch
Java-Interpreter) verfügen. Dies ist beim Microsoft Internet Explorer oder beim
Netscape Navigator der Fall.
Java Virtual Machine, JVM, JavaVM
Bezeichnung für den Interpreter (Dolmetscher) zur Ausführung von in der
Programm-iersprache Java geschriebenen Programmen. JVMs sind für alle
verwendeten Betrieb-ssysteme oder darauf basierende Anwendungen verfügbar. Eine
JVM interpretiert beispielweise den in einem Java-Applet gespeicherten
plattformunabhängigen Zwisch-encode, der von einer Webseite auf den eigenen PC
übertragen wird. Nach dem Interpretieren wird das Java-Programm auf dem lokalen
Rechner ausgeführt.
Java-Applet
Bezeichnung für ein kleines Programm, das in der Programmiersprache Java
geschrieben ist. Java-Applets werden häufig auf Webseiten verwendet, von dort
auf den eigenen Rechner übertragen und dort ausgeführt. Dazu muss die Java
Virtual Machine des eingesetzten Webbrowsers aktiviert sein.
Javascript, JavaScript,
JS
Bezeichnung für ein von Netscape und SUN entwickelten Makrosprache, die in
HTML-basierte Webseiten integriert werden kann. Über Java-Script lassen sich
interaktive Formulare mit Plausibilitätsprüfungen oder Berechnungsfunktionen in
Webseiten einbinden. Weiter können mit JavaScript Laufschriften realisiert oder
Aktionen auf dem lokalen PC ausgelöst werden. JavaScript hat übrigends nichts
mit der Programmier-sprache Java zu tun. Java-Script wird von den aktuellen
Versionen der Webbrowser, Internet Explorer oder Netscape Navigator umfassend
unterstützt.
Jewelbox
Bezeichnung der Hartplastikkassetten, in der Musik- oder Daten-CDs aufbewahrt
werden können.
Jini
Abkürzung für Java Intelligent Network Infrastructure. Vom Hersteller SUN
entwickelter Datenübertragungsstandard für Netzwerke, der auf der
Programmiersprache Java basiert. Jini ermöglicht den Anschluss von Jini-Geräten
an bestehende Netzwerke, die ohne Treiberinstallation oder Konfiguration sofort
betriebsbereit sind (Hot Plugging). Auf diese Weise sollen künftig Jini-Modems,
-Festplatten, -Notebooks, oder -Drucker, aber auch Mobilfunktelefone oder Geräte
der Unterhaltungselektronik miteinander kommunizieren können.
Jog
Das präzise Ansteuern von einzelnen Szenen mit Videogeräten über ein
Suchlaufrad.
Joliet, Joliet-Format
Bezeichnung eines Datenformats von Microsoft zur Beschreibung von CD-R(W)-Medien
mit dem CD-Recorder. Das Joliet-Format ermöglicht die Benennung von Datei- und
Ordnernamen mit bis zu 64 Zeichen unter der Verwendung von Sonderzeichen. Zudem
gibt es keine Einschränkungen in der Verzeichnistiefe. Derart beschriebene
CD-R(W)s können nur von den Betriebssystemen Windows 95/98/Me/NT/2000 gelesen
werden.
Joystick
Bezeichnung für eine Spielsteuerung in Form eines Steuerknüppels.
JPEG
Abkürzung für Joint Photografic Expert Group. Die JPEG ist eine Kommision, die
Standards zur komprimierten Speicherung von Standbilddateien entwickelt. Für
Kom-pressionsverfahren bei der Videodigitalisierung MJPG und MPEG.
JPEG 2000
Bezeichnung des 2001 eingeführten Nachfolgers des Bildkompressionsformats JPEG.
JPEG 2000 verwendet zur Kompression die so genannte Wavelet-Transformation, die
wichtige Strukturen eines Bildes erkennen kann und weniger wichtige
Detalinformat-ionen herausfiltert. Dadurch werden die vom JPEG-Format bekannten
Kompression- artefakte bei hohen Kompressionen vermieden.
JPG-Format, JPEG-Format
JPG ist die Dateinamenerweiterung von JPEG-Bildern (Joint Photografic Expert
Group) auf Windows Rechnern. Das JPEG-Bildformat ermöglicht sehr hohe
Kompressionsraten und eine Farbtiefe von 24 Bit (16,8 Millionen Farben). Aus
diesem Grund werden JPEGs gerne zur Einbindung von Fotos auf Webseiten
verwendet. Das verlustreiche Kom-pressionsverfahren beschränkt sich nicht auf
das Packen von Bilddaten, sondern löscht selektiv einzelne Bildinformationen und
ersetzt diese durch Quadrate einer Farbe. Das beim JPEG-Format angewandte
Transformationsverfahren Diskrete Cosinus-Trans-formation unschöne quadratische
Muster im Bild erzeugen, die auch JPEG-Artefakte oder Kompressionsartefakte
genannt werden. ---> JPEG 2000.
Jumper
Englische Bezeichnung für Steckbrücke.
Junk-Mail
Englischer Begriff, abfällig für Werbe-E-Mails oder E-Mails mit sinnlosem
Inhalt. Spam!
K7, Thunderbird
Interne Prozessor-Bezeichnung oder Codename für AMD Athlon
Thunderbird-Prozessoren.
Kabelmodem
Bezeichnung für ein Zusatzgerät für den Fernseher oder den Computer, das den
Internetzugang über das Breitbandkabel ermöglicht, über das normalerweise
Fernseh- und Radioprogramme empfangen werden. Kabelmodems erziehlen beim
Downstream (vom Internet zum Anwender) meist höhere Datenübertragungsraten, als
beim Upstream, da für die Anforderung von Informationen keine großen Bandbreiten
benötigt werden.
Kaltstart
Bezeichnung für den Neustart oder das Booten eines Computers durch (Aus-und)
Einschalten der Stromzufuhr. Bei einem Kaltstart mit geladenem Betriebsystem
Windows gehen alle Daten verloren.
Kanalbündelung
Bezeichnung für die gleichzeitige Nutzung von ISDN-Datenkanälen (B-Kanälen) zur
Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit. Bei einem privaten Mehrgeräteanschluss
kann durch die Kanalbündelung der beiden vorhandenen Kanäle eine
Datenüber-tragungsrate von 128 KBit/s erzielt werden.
Kantenglättungsverfahren
Oberbegriff für Verfahren in der Computertechnologie, die den so genannten
Treppen-stufeneffekt, der bei der Pixeldarstellung bei schrägen und gekrümmten
Linien entsteht, verhindern. Kantenglättungsverfahren werden beispielweise von
Laser-druckern, aber auch bei der Bildschirmdarstellung verwendet. In beiden
Fällen werden in der Vergrößerung sichtbaren treppenartigen Strukturen zwischen
benachbarten Pixeln durch die farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte
abgemildert. Mit Kantenglättungsverfahren lassen sich schräge oder gekrümmte
Linien, aber auch Texte mit deutlich glatteren Konturen erzeugen.
Katmai
Interne Prozessor-Bezeichnung oder Codename für Intel Pentium III-Prozessoren
bis 600MHz in der Slot-1-Ausführung.
Kennwort
Auch Passwort. Bezeichnung einer individuellen alphanumerischen Zeichenfolge
eines Anwenders, die als Zugriffschutz auf einen Rechner, einzelne Dateien oder
für Netz-werk- oder Onlineverbindungen verwendet wird. Ohne das richtige
Kennwort wird der Zugang / Zugriff verweigert.
Keyboard
Englischer Begriff für eine Computertastatur.
Keyen
---> Siehe Chroma-Keying und Bluescreen-Technologie.
Keyframe, Key Frame
Englischer Begriff für Schlüsselbild. Begriff aus dem Bereich aus der
Videodigitalisier-ung nach MPEG, der ein Einzelbild einer komprimierten
Videosequenz beschreibt, das Informationen enthält, die für die Komprimierung
von dazwischen liegenden Einzel-bildern (Frames) verwendet werden.
Keygenerator
Kurzform auch Keygen, etwa Schlüsselgenerator. Bezeichnung eines Programms mit
dem sich eine individuelle Lizenznummer, mit der kommerzielle Software oder
Share-ware illegal genutzt werden kann, generieren lässt. Keygenerators werden
von Crackern auf so genannte Cracksites im Internet verbreitet. Der Einsatz von
nicht lizensierter Software wird strafrechtlich verfolgt.
Keyword
Englischer Begriff für Schlüsselwort. Navigationshilfe und Adressiersystem im
World Wide Web. Siehe Schlüsselwort.
Kilobyte, KByte, KB
Vielfaches der Maßeinheit Byte. 1 KByte entspricht 1024 Byte. Die Maßeinheit
Kilobyte wird zur Angabe der Speicherkapazität von kleinen Datenträgern /Dateien
verwendet.
Klamath
Interne Prozessor-Bezeichnung oder Codename für Intel Pentium II-Prozessoren mit
233 bis 266 MHz.
Klammeraffe
Siehe @-Zeichen.
Koaxialkabel
In Computernetzwerken und in der Video- und Fernsehtechnik eingesetzter Typ
einer elektrischen zweiadrigen Leitung. Dabei ist die im Inneren laufende
koaxiale Leiterseele vonder zylindrisch darum angeordneten zweiten Außenader
umgeben, und somit gegen elektrische Störungen von außen abgeschirmt.
Kompatiblität
Bezeichnung, die die zugesicherte Verträglichkeit zwischen bestimmter Hardware
und Software untereinander und/oder zueinander beschreibt.
Kompilieren, Compilieren
Bezeichnung für den Vorgang der Übersetzung von Befehlen einer
Programmier-sprache mit einem Interpreter oder Compiler in die für die
Verbreitung durch einen Prozessor nötige Maschinensprache.
Kompressionsartfakte
Sichtbare Fehler in digitalen Fotos, die durch zu hohe Kompressionsraten bei
Bild-formaten mit verlustreicher Kompression entstehen. Kompressionsartefakte
treten beispielweise beim JPEG-Bildformat auf. Dort erscheinen große Pixel einer
Farbe oder eines Musters im Bild.
Komprimieren, Kompression
Oberbegriff für alle Vorgänge oder Verfahren, die eine Dateigröße oder einen
Daten-strom reduzieren, ohne den Informationsgehalt zu ändern. Die Kompression
wird bei der Datenfernübertragung zur besseren Speicherplatznutzung auf
Datenträgern oder bei der Audio- oder Videodigitalisierung eingesetzt.
Konvertierung
Oberbegriff für die Umwandlung eines Dateiformats in ein anderes, ohne den
Informationsgehalt zu ändern. Durch die Konvertierungen können die Daten in
einer anderen Anwendung geöffnet oder bearbeitet werden.
Kopierschutz
Oberbegriff die Verfahren, Programme oder Geräte, die das Kopieren von Dateien,
Programmen oder Datenträgern verhindern soll. Ein Kopierschutz kann über
Software, Hardware oder über bewusst fehlerhafte Datenträger (CD-ROMs)
realisiert werden.
Kryptografie
Oberbegriff für Verfahren, Software oder Hardware, die Daten mit Hilfe von
Krypto-grafieverfahren verschlüsseln. Bei der Kryptografie gibt es verschiedene
Verfahren. Bei der heute üblichen verschlüsselten Übertragung von sensitiven
Daten über welt-weite Datennetze werden in der Regel asymmetrische
Kryptografieverfahren mit zwei so genannten Schlüsseln eingesetzt. Dazu werden
ein öffentlicher (Public Key) und ein privater geheimer Schlüssel (Private Key)
verwendet. Der öffentliche Schlüssel muß jedem Datensender bekannt sein, der
private Schlüssel dagegen nur dem Empfänger. Die Daten können nun mit dem
öffentlichen Schlüssel verschlüsselt werden und vom Empänger mit dem geheimen
Schlüssel dekodiert werden.
Künstliche Intelligenz,
KI
Bezeichnung für Anwendungen, die für sich den Anspruch erheben, menschliche
Denkmuster nachbilden zu können, und die dadurch über eine Art menschliche
Intelligenz verfügen sollen. Siehe Fuzzy-Logic
LAN, Local Area Network
Englische Bezeichnung für ein lokales Netzwerk, das mehrere Computer
untereinander zu einem Rechnerverbund zusammenschließt. LANs sind normalerweise
auf einzelne Räume Gebäude oder Firmen beschränkt. Die Rechner in einem lokalen
Netzwerk werden über Netzwerkkarten und Kabel oder über Funknetzwerke verbunden.
Langwelle, LW
Bezeichnung des für Radioübertragungen genutzten Frequenzbereichs von 148,5 kHz
bis 283,5 kHz.
LAN-Party
Bezeichnung für Massenveranstaltungen, bei denen viele Spieler auf den eigenen
Rechnern über ein vor Ort installiertes LAN (Local Area Network) Computerspiele
gegeneinander spielen. Im Jahr 2000 fanden in Deutschland über 1000 LAN-Partys
statt, an der größten nahmen 2300 Spieler teil. Jeder Teilnehmer bringt seinen
eigenen Computer mit, der über eine Netzwerkkarte an das in der
Veranstaltungshalle verlegte provisorische Netzwerk angeschlossen wird. Ein
Server steuert das Netzwerk und ist über die Identifikation und die Speicherung
der Highscores zuständig.
Laptop
Oberbegriff für relativ schwere, tragbare und netzunabhängige Computer in der
Größe einer Aktentasche. Der Begriff Laptop wird auch heute noch oft verwendet,
dann sind damit aber die kleineren und leichteren Notebooks in der Größe einer
DIN-A4-Seite gemeint.
Laser
Abkürzung für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Übersetzt
etwa: Lichtverstärkung durch induzierte Strahlungsemission. Laser erzeugen einen
stark gebündelten hochenergetischen Lichtstrahl konstanter Wellenlänge. Die
Einsatzgebiete von Lasern im Bereich Computer und Unterhaltungselektronik liegen
in der berühr-ungsfreien Abtastung (CD-Player) oder der Beschreibung von
Belichtungseinheiten (Laserdrucker). Andere Laser-Anwendungen sind die
Informationsübertragung, die Energieübertragungen oder optische Messverfahren.
Laserbelichter
Oberbegriff für spezielle Drucker mit hohen Auflösungen in der Druckvorstufe,
die digitale Druckvorlagen für den Schwarzweiß- oder den gerasterten Farbdruck
auf Papier oder Folie (Film) ausgeben.
Laserdrucker
Drucker, der mit Hilfe eines Laserstrahls eine Belichtungstrommel beschreibt.
Diese wird am Tonerpulver vorbeigeführt, wobei das Tonerpulver nur von geladenen
oder entladenen Bereichen angezogen wird. Das Tonerpulver auf der
Belichtungstrommel wird auf das statische aufgeladene Papier übertragen und über
die Fixiereinheit durch Erhitzen fest mit dem Papier verbunden. Preiswerte
Schwarzweiß-Laserdrucker liefern ein sehr scharfes Druckbild und werden in
erster Linie zum Ausdruck von monochro-men Textdokumenten eingesetzt.
Laserpointer
Stiftförmiges optisches Zeigegerät, das mit einem Laser einen kleinen, meist
roten Lichtpunkt erzeugt. Wird bei Prästentationen verwendet.
Laufwerk
Bezeichnung für Geräte, die mit rotierenden Speichermedien arbeiten. Dabei kann
es sich um Geräte mit fest verbauten Datenträgern (Festplatte), aber auch um
Geräte für Wechselmedien (Disketten, CDs, DVDs usw.) handeln.
Laufwerksbuchstabe
Unter den Betriebssystemen MS-DOS und Windows erhalten alle Laufwerke und
Partitionen eines Computers einen Laufwerksbuchstaben, gefolgt von einem
Doppel-punkt. Über den Laufwerksbuchstaben können die verschiedenen Laufwerke
unter-schieden und angesprochen werden. Das erste Diskettenlaufwerk erhält immer
den Buchstaben A:, ein zweites Diskettenlaufwerk den Buchstaben B:. Die erste
Festplatte ist grundsätzlich C:, weitere Laufwerke (CD-/DVD oder Netzlaufwerk)
werden stand-ardmäßig mit den weiteren Buchstaben des Alphabets gekennzeichnet.
Diese Reihen-folge kann teilweise frei festgelegt werden.
LCD, Liquid Crystal Display
Übersetzt Flüssigkristall-Bildschirm. Bei LCDs handelt es sich um eine
Anzeigentechno-logie, die mit einer Matrix aus Flüssigkristallen arbeitet. Diese
Flüssigkristalle befinden sich zwischen zwei Glasschichten mit
Polarisationsfilter, die im Winkel von 90 Grad zueinander verdeht sind. Durch
das Anlegen einer Spannung kann der Lichtbrechungs-index der
Flüssigkristallelemente geändert werden. LCDs werden vielfältig eingesetzt. Das
Einsatzgebiet reicht vom Taschenrechner über das Handy, sowie von Organizern bis
hin zu LC-Displays an älteren tragbaren Computern. Dort sind LCDs aber deutlich
kontrastärmer und träger als die aktuellen aktiven TFT-Displays.
Lead In
Englischer Begriff der Anfangsmarkierung einer Multisession-CD-Aufzeichnung.
Enthält das Dateiverzeichnis und benötigt zusammen mit dem Lead Out etwa 15
MByte Speicherplatz auf der CD.
Lead In
Englischer Begriff der Endmarkierung einer Multisession-CD-Aufzeichnung. Enthält
das Dateiverzeichnis und benötigt zusammen mit dem Lead In etwa 15 MByte
Speicher-platz auf der CD.
Least cost Router, LCR
Oberbegriff für Geräte, die zwischen einem Telefon oder einer Telefonanlage und
dem Telefonanschluss angeschlossen werden. Der Least Cost Router kann bei
abgehenden Verbindungen anhand der Rufnummer automatisch den jeweils günstigsten
Telefon-anbieter ermitteln. Dazu wird meistens eine im Gerät gepeicherte Liste
der aktuellen Call-by-Call-Anbieter und die entsprechende Netzbetreiber_Kennzahl
verwendet. Die Aktualisierung der Anbieterliste erfolgt automatisch über die
Telefonleitung und ist in der Regel mit einer monatlichen Grundgebühr verbunden.
LED, Leuchtdiode
Abkürzung für Light Emitting Diode. Bezeichnung für lichtemittierende
Halbleiter. LEDs in den verschiedensten Farben werden in allen elektronischen
Bereichen vielfältig eingesetzt.
LED-Drucker
Relativ preiswerte Variante eines Laserdruckers, der die Belichtungstrommel
anstelle eines Lasers mit einer LED-Zeile beschreibt. Der restliche Aufbau
entspricht einem normalen Laserdrucker.
Lesezeichen
Oberbegriff für eine Funktion eines Browsers zur Speicherung der Internetadresse
(URL) einer bereits besuchten Webseite. Auf diese Art lassen sich die Adressen
interessanter Weboffer unter einem eigenen Namen speichern und später mit
einem einfachen Mausklick wieder besuchen. So muss sich der Internetsurfer nicht
die teilweise komplexen Internetadressen notieren. ---> Favoriten und Bookmarks
Level -1-Cache
Auch L-1-Cache oder First-Level-Cache. Bezeichnung für einen sehr schnellen
kleinen Pufferspeicher, der sich direkt im Prozessor eines PC befindet.
Level-2-Cache
Auch L-2-Cache oder Second-Level-Cache. Bezeichnung für einen schnellen
Puffer-speicher, der sich entweder im Prozessor auf der CPU-Platine oder auf der
Haupt-platine befindet.
LI-Akku
LI ist die Abkürzung für Lithium-Ionen-Akkumulatore und kennzeichnet eine
spezielle hochwertige Ausführung von wiederaufladbaren Batterien. LI-Akkus
verfügen bei gleicher Baugröße über eine höhere Kapazität als NiCd und
NiMH-Akkus. Zudem tritt der Memory-Effekt bei dieser Ausführung nicht auf.
Lichtwellenleiter
Siehe Glasfaser, Glasfaserkabel
LI-Ion-Akku
Abkürzung für Lithium-Ionen-Akkumulator
Linux, LINUX
Alternatives Freeware Betriebssystem auf UNIX-Basis, das dem Marktführer
Microsoft Windows Konkurrenz machen soll. Von Linus Torvalds als offenes System
(Open Source) mit einem Quellcode entwickelt, der für jeden Entwickler zugängig
ist. Dadurch ist die weltweite Zusammenarbeit von Programmierern, die
Entwicklungen spezial-isierter Anwendungen und die ständige Anpassung an die
ständige Anpassung an die verschiedensten Plattformen möglich. Linux selbst ist
Freeware, nur der Vertrieb der Software kostet Geld. Die bekanntesten
Linux-Distributoren sind Suse (Suse Linux), Red Hat (Linux Red Hat), Caldera
Systems (Open-Linux E-Desktop, Open-Linux-E-Server) und Turbolinux.
Listenserver
Bezeichnung für Server im Internet, die Kopien eingehender E-Mails automatisch
an alle Teilnehmer einer Mailing-Liste verschicken.
Lithium-Polymer-Akku
Bezeichnung einer speziellen Ausführung einer wiederaufladbaren Batterie
(Akkumulator). Lithium-Polymer-Akkus werden vorzugsweise in Mobilfunktelefonen
(z.B. Ericsson und Nokia) oder Kleinstgeräten eingesetzt. Vor allem dann, wenn
Wert auf besonders kleine Abmessungen gelegt wird oder komplexe Gehäusebauformen
vorliegen. Anders als Nickel-Metallhydrid (NiMH) und Lithium-Polymer-Akkus (LI)
kommen Lithium-Polymer-Akkus ohne Metallgehäuse aus. Die Elektroden sind mit
einer flexiblen Kunststoff- oder Aluminiumfolie beschichtet. Verglichen mit
herkömm-lichen Akkutypen enthalten Lithium-Polymer-Akkus keine Flüssigkeit.
Stattdessen werden die Elektrolyten in eine gelähnliche Form polymerisiert.
Damit können Akkus in fast beliebiger Größe und Form hergestellt werden.
Lizenznummer
---> Seriennummer
Lochmaske, Lochmasken-Monitor
Ein CRT-Computerbildschirm mit einer vor der Leuchtschicht angebrachten fein
perforierten Metallmaske. Die meisten Bildschirme verwenden eine Lochmaske, die
dafür sorgt, dass die Elektronenstrahlen definiert auf die Leuchtschicht
treffen. Die Qualität eines Lochmasken-Bildschirms wird vom Lochmaskenabstand
bestimmt.
Lochmaskenabstand
Auch Dot Pitch genannt. Der Lochmaskenabstand definiert den Abstand der
einzelnen Löcher eines Lochmasken-Computermonitors. Der Lochmaskenabstand ist
für die Bildschärfe verantwortlich. Grundsätzlich gilt: je kleiner der Abstand,
desto schärfer wird das Bild. Gute Werte für 17-Zoll Monitore liegen bei 0,25
bis 0,26 Millimeter. Größere 19- bis 21-Zoll Monitore weisen meist einen Dot
Pitch von 0,26 - 0,30mm auf.
Login
Einloggen
lokaler Drucker
Bezeichnung eines an einer Arbeitsstation im Netzwerk angeschlossenen Druckers
im Gegensatz zum Netzwerkdrucker, der an einem Server oder Netzwerk-Hub
ange-schlossen ist. Über den lokalen Drucker könne alle berechtigten
Arbeitsstationen drucken.
LOOP
Produktbezeichnung einer Prepaid-Karte des Netzbetreibers Viag Interkom. (E2)
LPI
Abkürzung für Lines Per Inch, also für Linien pro Zoll. Maßeinheit für die
Rasterweite beim konventionellen und digitalen Druck. Nicht zu verwechseln mit
DPI.
Lumen, lm
Maßeinheit zur Messung/Angabe des Lichtstroms. 1 lm = 1 cd* sr.
Lux,lx
Maßeinheit zur Messung/ Angabe der Beleuchtungsstärke. Ein Lux (lx) definiert
die Lichtleistung Lumen (lm) pro Quadratmeter: 1 lx = 1 lm/m². Über Lux-Angaben
können Multimedia-Projektoren der Präsentationstechnik beurteilt werden.
Lycos
Markenname einer internationalen Suchmaschine und Datenbank im World Wide Web
zur Suche von Webinhalten (www.lycos.com/de) ---> Suchmaschinen
Mac, Macintosh
Produktbezeichnung für PC-Linie des Herstellers Apple. Die Macintosh waren die
ersten leistungsfähigen Computersysteme mit intuitiver grafischer Oberfläche,
die mit der Maus bedient werden konnten. Macintosh-Computer und ihre Nachfolger
sind vor allem im Bereich Grafik, Design, Werbung DTP und EBV vertreten. Die PCs
sind inkompatibel zu Computern mit dem Betriebsystem Microsoft Windows.
MacOs, MACOS
Abkürzung für Macintosh Operating System. Grafisches Betriebsystem, das auf PCs
des Herstellers Apple eingesetzt wird.
Macrovision System
Bei DVDs eingesetztes analoges Kopierschutzsystem, das bei der Aufnahme von DVD
auf VHS ein störendes Flimmern erzeugt.
Magneto Optical Disk,
MOD, MO
Englischer Begriff für megneto-optische Datenträger und Medien, die im
Computer-bereich und der Unterhaltungsindustrie eingesetzt werden. MODs-Medien
bestehen aus einem magnetischen Datenträger, der über einen Laser magnetisch
beschrieben wird. Dazu erwärmt der Laser zunächst die Magnetschicht, um diese zu
entmagnetisieren. Bei der anschließenden Aufnahme richtet der Laser die
Magnetfelder nach Norden oder Süden aus. Durch die Kombination der Ausrichtung
lassen sich Binärinformationen speichern. Die gespeicherten Daten werden über
einen Lesekopf magnetisch ausgelesen. ---> Mini Disc.
Magnetplattenspeicher
Oberbegriff für auf rotierenden, magnetische beschichteten Scheiben (Platten)
basierende Datenträger, wie Festplatten oder Wechselplatten.
Mailbox
Amerikanischer Begriff für Briefkasten. Im Zusammenhang mit der
Datenfernüber-tragung (DFÜ) ist damit ein textbasierter Onlineinformationsdienst
gemeint. Mailboxen wurden vor der explosionsartigen Verbreitung des Internets
zur Information und Kommunikation mit dem Computer eingesetzt.
Mailserver
Bezeichnung für die Rechner im Internet , die für dem Empfang, die Verteilung
und den Versand von E-Mails zuständig sind. Mailserver werden von Internet
Service Providern oder von Webmail-Anbietern betrieben.
Mainboard
Alternativer englischer Begriff für Haupplatine.
Makeln
Teil des Telefondienstes Anklopfen in digitalen Telefonnetzen (ISDN, T-Net) und
im Mobielfunk. Bei aktivierter Anklopfen-Funktion kann ein zusätzlich
eingehendes Gespräch während eines Telefonats angenommen werden. Der Wechsel
zwischen beiden Gesprächen wird als Markeln bezeichnet.
Makro
Die aufgezeichnete Sammlung von Befehlen, die beim Abspielen vom Betriebssystem
oder einem Programm automatisch hintereinander ausgeführt werden können. Makros
werden zum komfortablen Abruf aufwendiger konfigurierter Befehle oder Aktionen
eingesetzt. Dazu müssen die auszuführenden Aktionen zunächst aufgezeichnet oder
programmiert werden. Das Aufzeichnen von Makros erfolgt über einen
Makro-Recorder.
Makro-Virus, Makrovirus
Bezeichnung von Computerviren, die in Dokumenten von Anwendungen versteckt sind,
die über Makros gesteuert werden können. Die bekanntesten Makro-Viren (Melissa)
infizieren Dokumente von Microsoft Office-Anwendungen, z.B. von Word-Dokumenten.
Maschinensprache
Bezeichnung einer Anzahl der von einem Computer-Prozessor verarbeiteten Befehle
(auch Maschinenbefehl) in Form von Binärzahlen. ---> Interpreter
Massenspeicher
Oberbegriff für alle Laufwerke oder Speichermedien, auf denen Daten dauerhaft
gespeichert werden können. Der Begriff Massenspeicher sagt nichts über die
Kapazität aus. Zu den Massenspeichern zählen Disketten, Festplatten,
CD-R(W)-Medien, DAT-Bänder, MODs usw.
Maus
Wichtigstes Eingabegerät von Computern mit grafischen Betriebssystemen, wie
Windows oder MacOs.
ME-Chip
Bezeichnung eines speziellen Verschlüsselungschips der für sichere
Banktransaktionen über das Internet eingesetzt wird. Der ME-Chip ist in Form
eines Dongles ausgeführt und verschlüsselt die Tastatur- und Transaktionsdaten
beim Onlinebanking. Er wird dem Kunden beispielweise von einigen Sparda-Banken
für das Internet-Banking zur Verfügung gestellt.
MegaByte, MByte, MB
Vielfaches der Maßeinheit Byte. 1 MB entspricht 1024 KByte , 1 KByte sind 1024
Byte, 1 MByte entspricht also 1.048.576 Bytes. Die Maßeinheit Megabyte wird zur
Angabe der Dateigröße oder für die Speicherkapazität von mittleren Datenträgern
oder Medien, wie Festplatten oder CD-ROMs usw. CD-R(W)s, verwendet.
Megaflops, MFLOPS
Abkürzung für Mega Floating Point Operations per Second. Vielfaches der
Maßeinheit FLOP, die zur Messung der Prozessor-Leistung im Fließkomma-Bereich
verwendet wird.
Megahertz, Mhz
Vielfaches der Maßeinheit Hertz. 1 Mhz entspricht 1 Million Hertz, also einer
Million Schwingungen pro Sekunde. Mit Megahertz werden die Taktfrequenz moderner
Computerprozessoren, aber auch Frequenzbereiche beim Mobilfunk, von Funknetzen
oder bei der Rundfunktechnik angegeben.
Melissa
Bezeichnung eines bekannten Makro-Virus, der sich über E-Mails mit einem
Word-Dokument als Anhang massenhaft auf Windows-Rechnern verbreitete. Durch das
Öffnen der als wichtige Mitteilung deklarierten Anlage, wird Melissa aktiviert
und ver-schickt sich dann selbst über das E-Mail-Programm Microsoft Outlook
(Express) an die Empfänger der letzten 50 versandten E-Mails. Zudem werden alle
Word-Dokumente auf dem eigenen Rechner mit dem Melissa-Virus infiziert. Zur
Erkennung eines Makro-Virus oder dessen Beseitigung wird ein aktuelles
Antivirenprogramm benötigt.
Memory
Englischer Begriff für Speicher.
Memory-Effekt (Akku)
Übersetzt etwa Speichereffekt. Gemeint ist der Effekt, der beim Laden von
NiCd-Akkus auftreten kann, falls diese häufig wieder aufgeladen werden, bevor
sie vollständig ent-laden sind. Durch den Memory-Effekt wird die Kapazität von
NiCd-Akkus ständig veringert, bis der Akku sich u. U. gar nicht mehr aufladen
lässt. Abhilfe schafft das vollständige Entladen des Akkus vor dem Aufladen. Bei
NiMH-Akkus tritt der Memory-Effekt deutlich weniger auf. Ganz abgestellt wurde
er bei LI-Akkus.
MemoryStick
Produktbezeichnung für eine Wechselspeichertechnologie des Herstellers Sony in
Form eines kleinen Sticks. Der MemoryStick wird bei Sony-Digitalkameras,
DV-Camcordern oder bei Vaio-Notebooks zum Datenaustausch zwischen Sony-Produkten
verwendet.
Merchant Server
Webserver mit spezieller Software, über die geschäftliche Transaktionen im
Internet abgewickelt werden können.
Metacrawler, Meta-Crawler
Markenname einer deutschen Meta-Suchmaschine im Worl Wide Web zur gleichzeitigen
Abfrage mehrerer Suchmaschinen (www.metacrawler.de)
Meta-Suchmaschine
Eine Suchmaschine im Internet, die automatisch mehrere andere Suchmaschinen im
Internet nach dem eingegebenen Suchbegriff abfragt. Das Ergebis wird in Form von
Hyperlinks auf der Suchergebnisseite angezeigt.
Metropolitan Area
Network, MAN
Bezeichnung eines regionalen Rechnerverbundes (Netzwerk) in Ballungsräumen oder
Städten. ---> WAN und LAN
Microdrive, IBM
Produktbezeichnung einer winzig kleinen Festplatte von IBM, die in
CompactFlash-Kartenschächten vom Type II betrieben werden, wie sie in
Digitalkameras oder in Kleinstcomputern zum Einsatz kommt.
IBM-Microdrive-Festplatten verfügen über 340 MByte bis 1,2 GByte
Speicherkapazität und sind extrem stoßresistent.
Microsoft
Von Bill William Gates gegründetes Unternehmen. Heute größter Hersteller
verschiedenster Software, wie den Betriebssystemen Windows 95/98/Me/2000/xp oder
Office-Anwendungen, wie Microsoft Word, Excel, Powerpoint, Access Outlook usw.
Microsoft Internet Explorer
Produktbezeichnung des standardmäßig im Betriebssystem Windows enthaltenen
Browsers des Herstellers Microsoft. Der Microsoft Internet Explorer ermöglicht
die Darstellung und Navigation von Webseiten im Internet.
MIDI
Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface. Bezeichnung für einen
Schnitt-stellenstandart, über den sich MIDI-Musikinstrumente zum Datentausch
oder zur Klangerzeugung mit der Soundkarte eines Computers verbinden lassen.
Gleichzeitig definiert der MIDI-Standard die Ansteuerung des Synthesizer auf der
Soundkarte von PCs mit einem MIDI-Sequenzer. Unter MIDI werden auch verschiedene
Dateiformate zum Datenaustausch gespeichert MIDI-Sequenzen zusammengefasst.
Mikron
Alternative Bezeichnung von Mikrometer.
Mini Disc
Von Sony entwickeltes digitales magneto-optisches Audiosystem, bei dem die
gespeicherten Musikinformationen nach dem Audiodatenreduktionsverfahren ATRAC
komprimiert sind. Bei Mini Discs werden zwei Technologien unterschieden: erstens
die Kauf-MDs, bei denen es sich wie bei der Audio-CD um gepresste optische
Datenträger handelt. Die zweite Form der MDs sind die Recordable Mini Discs, die
aus einem magnetischen Datenträger bestehen, der über einen Laser beschrieben
wird.
MIPS
Abkürzung für Mega Instructions Per Second. Maßeinheit zur Messung der
allgemeinen Prozessor-Leistung. Mit MIPS werden die pro Sekunde berechneten
Anweisungen pro Sekunde angegeben.
Mirror
Festplattenspiegelung.
M-JPEG, MJPEG
Abkürzung für Motion-Joint Picture Expert Group. Videokompressionsverfahren, bei
dem jedes einzelne Bild (Frame) eines Videodatenstroms von spezieller Hardware
nach dem JPEG-Verfahren komprimiert und gespeichert wurde. Bei zu
digitalisierenden PAL- Videosignalen müssen pro Sekunde 25 Einzelbilder
komprimiert und gespeichert werden. Der Vorteil von MJPEG ist, dass auf jedes
einzelne Bild bei der digitalen Nach-bearbeitung in Echtzeit zugegriffen werden
kann, und ein framegenauer Schnitt möglich ist. Nachteile sind der extreme hohe
Rechenaufwand, umfangreiche Dateien und die teilweise hardwareabhängige
Wiedergabe von mit MJPEG komprimieren AVI-Videodateien.
Modem
Kunstwort, das aus den Begriffen Modulator und Demodulator zusammengesetzt ist.
Oberbegriff für Zusatzgeräte für den Computer, die den Anschluss des PC an eine
analoge Telefonleitung und somit die Datenfernübertragung oder den
Internetzugang ermöglichen.
Motherboard
Englische Bezeichnung für Hauptplatine. Überwiegend vorzufinden in PCs.
MOV, Movie File Format
Von der Firma Apple entwickeltes plattformübergreifendes Dateiformat für
Bewegtbild-sequenzen, das Bild- und Tonsignale getrennt komprimiert und
verschlüsselt. Das MOV-Format ist nicht kompatibel zum Microsoft AVI-Format für
Bewegtbildsequenzen.
MP3-Player
Bezeichnung für MP3-Abspielsoftware oder für tragbare bzw. stationäre Geräte zur
Wiedergabe von MP3-Dateien. In Windows Me ist der Windows Media Player zur
Wiedergabe von MP3-Dateien verantwortlich. Sehr beliebt sind tragbare
MP3-Player, in deren internem Speicher oder auf SmartMedia-Speicherkarten,
Flash-Memory-Karten bzw. MemorySticks MP3-Dateien aus dem Internet gespeichert
und abgespielt werden können. Je nach Speichergröße können zwischen 30 und 90
Minuten Musik in CD-Qualität wiedergegeben werden.
MPEG
Abkürzung für Motion Pictures Expert Group. Ein Normierungsgremium für
Multimedia-formate, das sich um Standards für die Kompression von Video- und
Audiodaten und speicherplatzsparende Dateiformate kümmert, die im
Computerbereich und in der Unterhaltungselektronik eingesetzt werden.
MS DOS
Abkürzung für Microsoft-Disk Operating System. Von der amerikanischen Firma
Micro-soft entwickeltes 16-Bit-Betriebssystem für PCs, das vor der Einführung
von Microsoft Windows weltweit am weitesten auf IBM-kompatiblen PCs verbreitet
war.
msn, MSN
Abkürzung für Microsoft Network. Bezeichnung für einen ehemaligen Onlinedienst
von Microsoft, inzwischen nur noch ein Webportal, das unter
http://msn.de erreicht werden kann.
Multimedia
Oberbegriff für die Verschmelzung oder die einheitliche Verwendung der
verschieden-sten Technologien und Medien, wie Text, Grafik, Fotos, Kommnikation,
Animation, Audio oder Video.
Multisession-CD
Englischer Begriff für Mehrfachsitzung. Beschreibungsverfahren für beschreibbare
CD-Rohlinge, bei dem mehrere Sitzungen nacheinander in mehreren Arbeitsgängen
auf einem CD-Medium geschrieben werden können. Der Beginn, das Ende und das
Inhaltsverzeichnis der Daten der einzelnen Sitzungen werden im Lead In und im
Lead Out gespeichert. Zum lesen werden Multisession-CD-Laufwerke benötigt.
Multitasking
Als Task wird im Computerbereich ein ausgeführtes Programm bezeichnet (englisch
Task gleich Aufgabe oder Arbeit). Mit Multitasking wird die Fähigkeit eines
Betriebs-systems beschrieben , gleichzeitig mehrere Programme ausführen zu
können. Mit Multitasking kann beispielweise in einem Programm weitergearbeitet
werden, während sich das Betriebssystem um den Ausdruck von Dokumenten kümmert.
Moderne Betriebssysteme, wie Windows 98/Me/2000/XP, arbeiten mit so genannten
nonpräemp-tiven Multitasking.
Nadeldrucker
Oberbegriff für Drucker, die mit einem mit 24 bis 48 Nadeln besetzten Druckkopf
und einem Farbband arbeitet. Einzelne Zeichen werden dadurch erzeugt, dass der
Druck-kopf in kleinen waagerechten Schritten über das Papier geführt wird. Die
betreffende Nadeln werden durch Elektromagneten auf ein Farbband gedrückt und
bedruckt so das darunter geführte Papier. Jeder Buchstabe eines Nadeldruckers
besteht aus vielen kleinen Punkten, die mit dem Auge erkennbar sind. Zudem
arbeiten Nadeldrucker sehr laut.
Nameserver
Bezeichnung für Server im Internet, die Domain-Namen in IP-Adressen umsetzen und
umgekehrt. Ein Namenserver wandelt beispielweise den Domain-Namen microsoft.com
in die Internetadresse 207.46.230.229 um.
Nanosekunde, ns
Zeiteinheit. 1 Nanosekunde entspricht 10/9 Sekunden. Die Zugriffszeit von
Speicher-bausteinen (Arbeitsspeicher) wird mit Nanosekunde angegeben.
Napster
Amerikanisches Internetangebot, das sich auf den internationalen Tausch von
MP3-Musik unter seinen Mitgliedern spezialisiert hat. Dazu muss jeder
registrierte Teilnehmer auf seinen Rechner einen Ordner mit MP3-Musikstücken
bereitstellen, auf die andere Napster-Anwender bei Bedarf Zugriff haben. Nach
der Einwahl in den Napster-Server stehen dem Anwender wiederum Hunderttausende
MP3-Dateien anderer, eingeloggter Napster-User zum Herunterladen zur Verfügung.
Eine Suchfunk-tion ermöglicht die Suche Genres, Titeln oder Interpreten. Eine
ausgewählte MP3-Datei wird direkt vom Rechner des Anwenders geladen, der die
Datei freigegeben hat. Napster fungiert also nur als Vermittler und nicht als
Anbieter von MP3-Dateien. Das Beachten von Urheberrechten obliegt somit den
Anwendern.
Navigationssystem
Siehe GPS-Navigationssystem
Netikette
Kunstwort aus den Begriffen Netz und Etikette. Die Netikette legt bestimmte
Verhalt-ensregeln für die Nutzung verschiedener Internetdienste fest. Für alle
Bereiche des Internets (E-Mail, Mailing-Listen, Newsgroups, Chat usw.) gelten
eigene informelle Regeln. Auf die Netikette legen vor allem die alte Hasen der
Onlinewelt oder die Poweruser besonders Wert. Einem Interneteinsteiger (Newbie)
mit einem modernen Browser stehen zwr alle Internetdienste offen, aber dieser
Anwender weiß wenig über die Netikette. Die wichtigsten Netikette-Regeln sind:
- Die Angabe eines Betreffs
- Die Verwendung kurzer, aussagekräftiger Sätze
- Die Beachtung der Rechtschreibung
- Der Verzicht auf deutsche Umlaute
- Der Verzicht auf GROSS geschriebene Textpassagen
- Das korrekte Zitieren (Quoten) von Originalnachrichten
- Die richtige Verwendung von Akronymen (CU für see you = bis bald)
- Die richtige Verwendung von Emotlcons :-)
Netscape Navigator
Produktbezeichnung des eigentlichen Browsers des Herstellers Netscape. Der
Netscape Navigator ermöglicht die Darstellung und Navigation von Webseiten im
Internet.
Der Netscape Navigator ist auch Bestandteil des Kommunikationspakets Netscape
Communicator.
Netz
Im klassischem Sinn die Kurzform von Netzwerk. Im übertragenen Sinn von das
Netzsynonym für das Internet, also dem Netz der Netze. Der Begriff Netz wird
allge-mein für den Zusammenschluss oder eine Gruppe von Computern, aber auch von
Anwendern verwendet, die Daten oder Informationen untereinander austauschen.
Netzbetreiber
Bezeichnung für die Betreiber von Mobilfunknetzen oder von Festnetzen. In
Deutschland gibt es beim Mobilfunk derzeit folgende Netzbetreiber. T-Mobil (D1),
Mannesmann Mobilfunk, Vodaphone (D2), E-Plus Mobilfunk (E-Plus) und Viag
Interkom (Viag Interkom). Im Festnetz-Bereich zählen die Deutsche Telekom AG,
Mannesmann Arcor, O.Tel.O oder Viag Intercom und andere zu den Netzbetreibern.
Andere Anbieter von Mobilfunk- oder Festnetz-Angebot werden dagegen Provider
genannt.
Netzklasse
Aus der IP-Adresse hervorgehende Klassifizierung von Netzwerken nach der Anzahl
der maximal an das Internet angeschlossenen Computer. Die so genannte Subnetze
(Unternetze) des Internets werden dazu in die Klassen A, B und C eingeteilt.
Subnetze der Klassen A und B können wiederum in interne Subnetze aufgeteilt
sein. Die Vergabe der Netzklassen und damit bestimmter IP-Adressen ist von der
Größe der Firmen oder Organisationen abhängig.
Netzwerk
Bezeichnung für den Zusammenschluss mehrerer Computer über Datenleitungen.
Netzwerke werden nach ihrer Größe in verschiedene Kategorien aufgeteilt: Private
Netzwerke bestehen aus mindestens zwei - über Netzwerkkarten miteinander
verbundene Rechner. lokale Firmennetzwerke (LAN, Local Area Network) arbeiten
oft mit einem Server, an den mehrere Arbeitsstationen über einen Netzwerk-Hub
angeschlossen sind. Somit ist ein Zugriff auf gemeinsame Daten oder
Peripherie-Geräte möglich. Der Verbund weit entfernter Rechner in verschiedenen
Städten oder von Netzwerken untereinander wird als WAN (Wide Area Network) oder
MAN (Metro-politan Area Network) bezeichnet. Globale Rechnerverbände werden als
GAN (Global Area Network) bezeichnet und verbinden Computer oder WANs
verschiedener Länder miteinander.
Netzwerk-Betriebssystem
Bezeichnung des für den Aufbau und den Betrieb eines Netzwerks eingesetzten
Betriebssystems. Bekannte Netzwerk-Betriebssysteme sind Novell Netware oder
Windows NT/2000 Server/2000 Advanced Server.
Netzwerkdrucker
Bezeichnung eines an einem Server oder Netzwerk-Hub angeschlossenen Druckers,
über den alle berechtigten Arbeitsstationen drucken können.
Netzwerkkarte
Bezeichnung einer Erweiterungskarte zum Einbau in einen Computer, über die der
PC in ein Netzwerk eingebunden werden kann. Über Netzwerkkarten verbundene
Computer können untereinander Daten austauschen oder Netzwerk-Ressourcen, wie
Netzwerkdrucker, gemeinsam nutzen.
Netzwerk-Ressource
Oberbegriff für alle in einem Netzwerk zur gemeinsamen Nutzung verfügbaren
Daten, Dienste, Programme und Peripherie-Geräte.
Netzwerk-Topologie
Oberbegriff, unter dem die verschiedenen Verteilerarten von
Netzwerkverkabelungen zwischen Computern in einem Netzwerk (sternförmig, seriell
usw.) zusammengefast werden.
Newbie
Leicht abfällige Bezeichnung für einen Anfänger im Internet oder in einem
Internet-dienst. Teilweise werden Newbies von erfahrenen Anwendern bei ihren
ersten Gehversuchen unterstützt.
News
Englische Bezeichnung für Artikel, die in den Newsgroups des Usenets
veröffentlicht oder gelesen werden.
News Feeds
Bezeichnung für ein Diskussionsforum im Usenet, ein Teil des Internets. Es
existieren Hunderttausende von Newsgroups zu jedem nur denkbaren Thema. Eine
Newsgroup kann Tausende von Artikeln erhalten. Das sind veröffentlichte
Mitteilungen einzelner Personen zum Thema der Newsgroup. Andere Teilnehmer
können auf jeden Artikel antworten. Jeder große Internet Service Provider
betreibt einen Newsserver, der den Zugriff auf alle verfügbaren Newsgroups
ermöglicht. Zur Teilnahme an einer News-group muss diese abonniert werden. Es
wird zwischen moderierten un unmoderierten Newsgroups unterschieden. Im ersten
Fall entscheidet der Moderator darüber, welche Artikel veröffentlicht werden.
Bei der Mehrzahl der unmoderierten Newsgroups werden dagegen alle Artikel
automatisch veröffentlicht.
Newsserver
Bezeichnung für einen Computer im Internet, der Newsgroups und Artikel des
Usenets speichert und somit zum weltweiten Abruf bereithält. Die verschiedenen
Newsserver tauschen regelmäßig gegenseitig neue Artikel (News feeds) aus, damit
alle Newsserver auf dem aktuellen Stand sind. Newsserver werden von Internet
Service Providern unterhalten und gepflegt.
Next Generation Internet, NGI
Bezeichnung des breitbandigen Internets der Zukunft. Das auch Internet 2
genannte Netzbasiert auf Hochleistungsnetzwerken, die die Datenübertragungsrate
auf das bis zu 100fache der heute üblichen Datenraten steigern sollen. Das Next
Generation Internet wurde von amerikanischen Universitäten und Krankenhäusern
realisiert, wird aber durch private Investoren, wie MCI, und von der
amerikanischen Regierung finanziert. Technisch basiert das NGI auf dem
amerikanischen Very High Performance Backbone Network Service (VBNS) von MCI,
das eine Bandbreite von 622 MBit/s hat und über 200 Universitäten untereinander
verbindet. Durch die große Bandbreite ermöglicht das Internet 2 beispielweise
weltweite Onlineoperationen mit hervorragenden Videobildern, weltweite
astronomische Anwendungen oder virtuelle Räume zur weltweiten,
drei-dimensionalen Produktpräsentation und -entwicklung.
Nibble
Bezeichnung eines halben Byte, also von vier Bit.
NIC
Abkürzung für Network Information Center. Bezeichnung einer Organisation, die
für die Beantragung, Vergabe und Speicherung von IP-Adressen und Domain-Namen
oder der Top-Level Domains im Internet verantwortlich ist. Für die Registrierung
deutscher Domains ist dagegen die DeNIC zuständig. Die Registrierung
US-amerikanischer Websites verwaltet die Unterorganisation InterNIC.
NiCd-Akku
Abkürzung für Nickel-Cadmium-Akkumulator. Bezeichnet eine einfache Ausführung vo
wiederaufladbaren Batterien mit einer Spannung von 1,2 Volt pro Zelle.
NiCd-Akkus werden vorzugsweise in einfachen Mobilfunktelefonen, peiswerten
Notebooks oder sonstigen Geräten mit geringem Stromverbrauch eingesetzt. Bei
NiCd-Akkus tritt der Memory-Effekt auf, wenn die Zellen vor der vollständigen
Entladung wieder aufgeladen werden. ---> NiMH-Akku und LI-Akku.
Nickname, Nick
Pseudonym.
NiMH-Akku
Abkürzung für Nickel-Metall-Hydrid-Ionen-Akkumulator Bezeichnet eine spezielle
Ausführung von wiederaufladbaren Batterien mit einer Spannung von 1,2 Volt pro
Zelle. NiMH-Akkus werden besonders in Mobilfunktelefonen, Notebooks,
Digitalkameras oder in Organizern eingesetzt. NiMH-Akkus verfügen bei gleicher
Baugröße über eine höhere Kapazität als NiCd-Akkus, liegen leistungstechnisch
aber unterhalb der Li-Akkus. Bei NiMH-Zellen tritt der Memory-Effekt von NiCd
nicht - oder gemildert auf.
Nintendo
Hersteller von tragbaren oder stationären Speilkonsolen, wie dem Nintendo
Gameboy oder dem Nintendo 64.
Node
Englische Bezeichnung für Netzknoten. Gemeint ist ein Rechner, der mit dem
Internet verbunden ist, beispielweise eine Website oder ein Newsserver. Mit Node
werden auch für spezielle Rechner im Mailbox-Netz FidoNet bezeichnet.
Notebook
Produktbezeichnung für tragbare, relativ leichte und netzunabhänige Computer mit
flachen LCD- oder TFT-Displays bis zur Größe einer DIN-A4-Seite. Moderne
Notebooks stehen stationären PCs in der Ausstattung und Leistung in nichts nach
und ermöglichen so den mobilen Computereinsatz über mehrere Stunden.
NTBBA
Technische Bezeichnung für den Netzabschluss bei ADSL-Anschlüssen. Auch
ADSL-Modem genannt. Der NTBBA wird an den ADSL-Splitter angeschlossen. Über den
NTBBA kann die Netzwerkkarte des Computers angeschlossen werden.
NTSC
Abkürzung für National TV Systems Committee. Name einer amerikanischen
Vereinig-ung, die mit NTSC den ersten analogen Übertragungsstandard für das
amerikanische Farbfernsehen entwickelt hat. NTSC arbeitet bei einer Bildfrequenz
von 60 Hertz und mit 525 Zeilen bei 60 Halbbildern beziehungsweise 30
Vollbildern (Frames). Bei der Videodigitalisierung entspricht ein NTSC-Bild der
Auflösung von 640x480 Bildpunkten bei 30 Frames/s. Der NTSC-Fernsehstandard wird
außer in den USA auch in vielen Südamerikanischen Ländern sowie in Japan
eingesetzt.
OEM
Abkürzung für Original Equipment Manufacturer. Im Computerbereich die
Bezeichnung von Herstellern von Hardware oder Software, die lizensierte Produkte
anderer Hersteller unter eigenem Namen vermarkten und verkaufen. Bei Hardware
wird dazu oft der Begriff OEM-Produkt verwendet. Bei Software dagegen lautet die
Bezeichnung OEM-Software. OEM-Software ist oft an den Kauf bestimmter Hardware
des OEM-Lizenznehmers gebunden.
Öffentlich-rechtlicher Sender
Oberbegriff für gebührenfinanzierte Fernsehoffer, die unverschlüsselt und
frei empfangen werden können, z.B. ARD oder ZDF.
Office-Paket
Im Englischen auch Office Suite oder kurz Suite. Oberbegriff für Programmpakete,
die alle für die tägliche Büroarbeit benötigten Anwendungen enthalten. Zu den
klassischen Office-Anwendungen zählen Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations-,
Präsentations- und Datenbank-Programme. Moderne Office-Pakete enthalten oft noch
zusätzliche Anwendungen zur Adress- oder Terminverwaltung, zur elektronischen
Bildverarbeitung
Office-Programm
Eine Anwendung eines Office-Pakets.
Offline
Abkürzung für Off the line. Bezeichnung für ein im Moment nicht aufgebaute, aber
verfügbare Telefon- oder Netzwerk-Verbindungen zum Internet, einem Onlinedienst
oder zu einem anderen Computer.
On Screen Display, OSD
Englische Bezeichnung für Bildschirmmenü. OSDs werden bei Computermonitoren,
Videorecordern, SAT-Receivern oder TV-Geräten zur übersichtlichen Anzeigen oder
der komfortablen Änderung der aktuellen Geräteeinstellungen oder zur
Gerätepro-grammierung über ein Bildschirmmenü verwendet. Die Bedienung des OSD
erfolgt über Tasten am Gerät oder über die Fernbedienung.
On The Fly
Bezeichnung für eine mit einem CD-Recorder erstellte CD-Kopie, bei der die Daten
von der Original-CD direkt über ein zusätzliches CD-ROM-Laufwerk ausgelesen
werden
Online
Abkürzung für On the line. Bezeichnung für eine bestehende Telefon- oder
Netzwerk-Verbindung zum Internet, einem Onlinedienst oder zu einem anderen
Computer.
Onlinebanking
Alternative Bezeichnung für alle Arten des Homebankings. Gelegentlich wird der
Begriff auch für den speziellen Homebanking-Dienst von T-Online Classic und die
dazu zur Verfügung gestellte Software verwendet. In diesem Fall sind die
Bankgeschäfte nur bei der Einwahl über den T-Online (Classic) möglich. Der
Begriff Onlinebanking wird zunehmend für alle Arten von computergestützten
Bankgeschäften über eine Online-verbindung verwendet.
Onlinedienst
Bezeichnung für Dienstleister , deren Onlineangebot weit über einen reinen
Internetzu-gang hinausgeht. Kommerzielle Onlinedienste, wie AOL oder T-Online,
bieten zusätzliche Dienste, wie proprietäre E-Mail, Onlinebanking,
Onlineshopping, Nachrichtendienste, Newsserver, Unified Messaging-Dienst oder
Software-Downloads usw. Diese Angebot stehen nur den Mitgliedern des
Onlinedienstes zur Verfügung.
Onlineshop
Oberbegriff für alle auf Onlinediensten oder dem Internet basierenden Waren-
oder Dienstleistungs-offer. Für das Onlineshopping ist ein Onlinezugang
erforderlich.
Onlinezugang
Oberbegriff für den Zugang zum Internet oder einem Onlinedienst über den
Computer und eine Netzwerk-Verbindung, eine Standleitung oder eine
Wählverbindung über das normale Telefonnetz.
Open Source
Bezeichnung für Software (Betriebssysteme, Anwendungen) mit öffentlich
zugänglichem Quellcode.
Open Source-Anwendungen
Bezeichnung für Software, wie dem Betriebssystem Linux, deren Quellcode für
Entwickler öffentlich zugänglich ist. Darüber können individuelle Anwendungen
von einer Vielzahl an Personen entwickelt werden.
OpenGL
Abkürzung für Open Graphics Language. Bezeichnung für eine offene
Programmier-Schnittstelle für 3D-Anwendungen oder 3D-Spiele für
Windows-Computer.
Open Type Schrift
Bezeichnung einer auf Vektoren basierenden Schriftentechnologie zum
plattform-übergreifenden Einsatz auf den Betriebssystemen MacOS und Windows.
Alle Informationen einer Schriftart sind in einer Font-Datei gespeichert, die
alle Zeichen des erweiterten Zeichensatzes, Schriftschnitte und Sonderzeichen
enthält. Open Type Font steht in allen Anwendungen eines Beriebssystems zur
Verfügung. OpenType-Schriften ersetzen unter Windows 2000 die in früheren
Versionen verwendeten True-Type-Fonts.
Optischer Zoom
Über ein optisches Linsensystem im objektiv von Digitalkameras und Camcordern
realisiertes Vergrößerungsverfahren für den Bildausschnitt. Optische Zooms
arbeiten im Gegensatz zum Digitalzoom ohne Auflösungsverluste. Die Qualität des
vergrößerten Bildausschnitts ist rein vom optischen Linsensystems abhängig.
Optokoppler
Bezeichnung für eine elektronische Baugruppe, die optische Signale in
elektrische Impulse umsetzen kann. Optpkoppler werden beispielweise in
opto-mechanischen Mäusen zur Auswertung der Bewegungen der Rollkugel und somit
der Mausbewegung eingesetzt.
Orange Book
CD-Standard, der Datenart und Speichermethode für beschreibbare CD-Medien, wie
CD-WO (Write Once), CD-R, CD-MO (Magneto Optical), oder CD-RW, festlegt.
Organigramm
Kunstwort aus den Begriffen Organisation und Diagramm. Ein Organigramm wird auch
Flussdiagramm genannt und dient der visuellen Vermittlung von
Organisations-strukturen oder Produktionsabläufen und -zusammenhängen.
Organizer
Bezeichnung für Kleinstcomputer mit Datenbank, Terminkalender, Rechner und
Notiz-funktion. Teilweise haben sie eine IrDa-Schnittstelle zum Datenaustausch
mit dem Computer oder zur Verbindung mit dem Internet über ein Mobiltelefon.
Output
Englischer Begriff für Ausgabe im Gegensatz zu Input.
Outsourcing
Englische Bezeichnung für das Auslagern von Arbeiten, DienstAngebot oder
Aufgaben aus einem Unternehmen in darauf spezialisierte eigenständige
Fremdfirmen. Durch Outsourcing können Qualitätssteigerungen bei reduzierten
Personal-, Gebäude- oder Maschinenkosten erziehlt werden.
Overlay,
Overlay-Verfahren
Overlay ist die englische Bezeichnung für Überlagerung. Beim Overlay-Verfahren
wird ein analoges Fernseh- oder Videobild in einem Fenster über die normale
VGA-Dar-stellung auf dem Computerbildschirm überlagert. Technisch werden beim
Overlay verschiedene Bildwiederholfrequenzen für das Videobild und das
Computerbild ver-wendet. Dazu muss das Videosignal vollständig digitalisiert und
in Echtzeit in einem eigenen Bildspeicher zwischengespeichert werden. Diese
Vorgänge werden von einer Overlay-Videokarte mit eigenem Prozessor und
Videospeicher erledigt.
Page Impressions
Begriff aus dem Bereich der Internet-Werbung, auch Views oder Page Views.
Methode, um die Anzahl der Besucher auf einer werbeführende Webseite zu messen,
unabhäng-ig von der Anzahl der darin eingebundenen Objekte. Die Summe der Page
Impressions lässt Rückschlüsse über die Attraktivität einer werbeführenden
Webseite zu.
Page View
Auch Page Impressions oder Views. Englischer Begriff aus dem Bereich der
Internet-Werbung, der die Anzahl der visuellen Kontakte beliebiger Anwender
einer werbe-führenden Webseite beschreibt.
Page Jacking
Kunstwort, das aus den Begriffen Page (für Webseite) und Hijack (für Entführung)
zusammengesetzt ist. Der Begriff wird sowohl für den Diebstahl von Webinhalten,
als auch für die Manipulation oder die nur geringfügige Abwandlung von bekannten
Internetadressen (URL´s) verwendet. Auf diese Weise sollen unerfahrene Anwender
auf das Angebot der PageJacking-Sites gelockt werden.
PAL, PAL-TV-Norm
Abkürzung für Phase Alternation Line. In Deutschland und anderen Ländern
einge-setztes analoges Farbfernsehsystem. PAL arbeitet bei 50 Hertz mit 625
Zeilen, 50 Halbbilder und 25 Vollbildern pro Sekunde.
Palm PC, Palmtop
Palmtop bedeutet wörtlich übersetzt auf der Handfläche. Ursprünglich war Palm
nur die Bezeichnung des Herstellers Palm Computing Incorporation für
handtellerkleine Computer mit integrierter Datenbank, Terminkalender und
Notizfunktion sowie zu-sätzlichen Anwendungen. Die Dateneingabe bei diesen
Geräten erfolgt über einen Stift, Touchscreen und Handschrifterkennung.
Inzwischen wird der Begriff Palmtop auch als Synonym für andere Kleinstcomputer
verwendet.
parallele Schnittstelle
Auch Centronics-Schnittstelle. Bezeichnung für eine Anschlussmöglichkeit an
Com-putern und Geräten zur Datenübertragung über acht parallele Datenleitungen.
Über diese Leitungen können immer 8 Bit gleichzeitig übertragen werden. Die
parallele Schnittstelle wird in erster Linie für den Anschluss eines Druckers
über eine 25-pol. Sub-D-Buchse eingesetzt. Über den an modernen Computern
eingesetzten Enhanced Parallel Port (EPP) lassen sich Datentransferraten von bis
zu 1,8 MByte/s erzielen.
Parität, Paritätsbit, Parity
Oberbegriff für Prüfverfahren in der Computertechnik oder der
Datenfernübertragung, mit denen Fehlern bei der Datenübertragung erkannt werden
können. Die Paritäts-prüfung wird beispielsweise bei Modem-Verbindungen, aber
auch für den Haupt-speicher von PC´s verwendet. Technisch basiert die
Paritätsprüfung auf dem so genannten Paritätsbit, das mit geraden (even) oder
ungeraden (odd) Bitsummen die Quersumme der zu übertragenden Bitblöcke speichert
und übermittelt. Auf der Empfängerseite wird die Quersumme der empfangenen Daten
über die Informationen des Paritätsbits abgeglichen.
Partition
Bezeichnung für einen frei festlegbaren Speicherbereich einer Festplatte, die
vom Betriebssystem als separates Laufwerk angesehen wird und einen eigenen
Laufwerk-buchstaben erhält. Die Informationen zu den Partitionen eines
Datenträgers werden in der Dateizuordnungstabelle (FAT, File Allocation Table)
gespeichert.
Onlinebanking
Alternative Bezeichnung für alle Arten des Homebankings. Gelegentlich wird der
Begriff auch für den speziellen Homebanking-Dienst von T-Online Classic und die
dazu zur Verfügung gestellte Software verwendet. In diesem Fall sind die
Bankgeschäfte nur bei der Einwahl über den T-Online (Classic) möglich. Der
Begriff Onlinebanking wird zunehmend für alle Arten von computergestützten
Bankgeschäften über eine Online-verbindung verwendet.
Password
Englischer Begriff für Kennwort.
Patch
Englischer Begriff für Fleck oder Flicken. Bezeichnung für ein kleines
Hilfsprogramm, das einen Programmfehler in einem größeren Programm beseitigt.
Der Patch ersetzt also nur einen fehlerhaften Flicken in der Anwendung. Patches
stehen auf den Websites der Programm-Hersteller zum kostenlosen Download bereit.
Umgangssprachlich
Paybox
Produktname eines Services der paybox.net AG, der die bargeldlose Bezahlung im
Internet bei Taxiunternehmen, Dienstleistern oder zwischen anderen paybox-Kunden
über ein Mobilfunktelefon ermöglicht.
PC
Abkürzung für Personal Computer, übersetzt persönlicher Computer. Ursprünglich
der Produktname für einen IBM-Computer aus dem Jahr 1981. Dieser Computer
gehörte zu den ersten Computersystemen, die unabhängig von einem Großrechner
oder einem Netzwerk an einem Arbeitsplatz oder zu Hause betrieben werden
konnten.
PCM
Abkürzung für Pulse Code Modulation. Digitalisierungsverfahren für analoge
Audio-signale. Bei PCM werden Tonsignale mit einer bestimmten Frequenz
(Samplingrate) und Abtasttiefe (Samplingtiefe) abgetastet und digitalisiert.
PDF, PDF-Dokument
Abkürzung für Portable Document Format. Ein von der Firma Adobe entwickeltes
Dateiformat, mit dem beliebige Dokumente plattformübergreifend, elektronisch
ver-öffentlicht werden können. Dazu werden elektronische Dokumente beliebiger
Anwendungen wie Bedienungsanleitungen, Handbücher, Prospekte oder ganze Bücher
mit dem Programm Adobe Acrobat, in das PDF-Format konvertiert, ohne ihr
ursprüng-liches Aussehen zu verlieren.
Peer-to-Peer-Internet
Oberbegriff für Technologien, bei denen Anwender über das Internet auf die
Rechner anderer Anwender zugreifen können. Ein auf der Peer-to-Peer-Technik
basierendes Internetangebot ist die Onlinetauschbörse Napster. Diese ermöglicht
Anwendern den direkten Onlinetausch von MP3-Musik oder Programmen, die jeweils
auf den Rechnern der Napster-Anwender gespeichert sind.
Pentium 1/2/3/4
Produktname für verschiedene Prozessorgenerationen des weltweit größten
CPU-Herstellers Intel.
Peripherie
Obergriff für alle außerhalb des PC-Gehäuses an einen Computer angeschlossenen
Komponenten. Zur Eingabe-Peripherie zählen alle Geräte, die der Datenerfassung
dienen, wie Maus, Tastatur oder Scanner. Unter Ausgabe-Peripherie werden
Komponenten zur Datenausgabe, wie beispielweise Bildschirm, Drucker oder
Laut-sprecher, zusammengefasst.
Perl
Abkürzung für Practical Extraction and Report Language. Bezeichnung einer
Interpreter
Sprache, mit der interaktive CGI-Anwendungen und CGI-Scripts zum Einsatz auf
Webseiten programmiert werden können.
Piezo, Piezo-Drucker,
Piezo-Tintenstrahldrucker
Bezeichnung für eine von der Firma Epson entwickelten Technologie für
Tintenstrahl-drucker, die mit im Druckkopf integrierten Piezo-Elementen
arbeitet. Piezo-Elemente können durch das Anlegen einer elektrischen Spannung
ausgedehnt werden. Der entstehende Überdruck spritzt feinste Tintentropfen über
feine Düsen auf das Papier. Durch die Variation der elektrischen Spannung kann
zudem die Tröpfchengröße gesteuert werden. Da Piezo-Druckköpfe aus
Keramikmaterial aufgebaut sind, gelten sie als verschleißfrei. Man spricht hier
von Dauerdruckköpfen. Im Gegensatz zu Einwegdruckköpfen muss bei Piezo-Druckern
nur der Tintentank ausgetauscht werden.
PIN
Abkürzung für Personal Identification Number. Englische Bezeichnung für
numerische Codes, die nur einer Person bekannt sind. Die persönliche
Identifikationsnummer wird zur Autorisierung von Diensten oder Geräten
eingesetzt, um den Missbrauch durch Unbefugte zu verhindern.
Pixel
Kunstwort für Picture Element. Englische Bezeichnung für einen Bildpunkt. Als
Pixel werden die kleinsten Elemente eines digitalen Bildes bezeichnet. Mit Pixel
werden aber auch Auflösungen von Grafikkarten, PC-Monitoren oder Digitalkameras
angegeben.
Plasmabildschirm
Bei Notebooks und Fernsehgeräten eingesetzte flache Bildschirmtechnologie, die
auf Plasma-Gas basiert. Über Spannungsimpulse können die gasgefüllten Bildpunkte
über Gasentladungen zum Leuchten gebracht werden.
Plotter
Oberbegriff für spezielle Computerdrucker, die für den Ausdruck von
großformatigen CAD-Zeichnungen, Grafiken oder Fotografien eingesetzt werden.
Ältere Plotter zur Ausgabe von Konstruktionsplänen waren dazu mit
verschiedenfarbigen und dicken Stiften besetzt. Inzwischen werden auf dem Markt
auch elektrostatische Plotter oder Geräte, die auf Tintenstrahl-Technologie
basieren, eingesetzt.
Plug In, Plugin
Bezeichnung für die Funktionserweiterung von Software durch kleine
Hilfsprogramme, die oft von anderen Herstellern als die Software selbst stammen.
Sehr verbreitet ist der Begriff PlugIn bei Funktionserweiterung der Webbrowser.
Mit PlugIns können be-stimmte Animationen, Streaming-Formate, 3D-Spiele oder
Telefonanwendungen implementiert werden.
PoP
Abkürzung für Point of Presence. Bezeichnung für einen lokalen Einwahlknoten
eines meist lokalen Internet Service Providers. PoPs können von unabhängigen
Firmen, die hre Dienste an ISPs vermieten, betrieben werden. Mit einem PoP
können sich die Kunden über Modems oder ISDN-Adapter einwählen. PoPs erfüllen
meist auch die Aufgabe eines Web-, FTP-, E-Mail- und Domain-Name-Servers.
POP3
Abkürzung für Post Office Protocol 3. Bezeichnung eines E-Mail-Protokolls für
den reinen Empfang von elektronischen Nachrichten über des Internet. Über POP3
können E-Mails mit E-Mail-Programmen, wie Microsoft Outlook (Express) oder
Netscape Messenger, nach dem automatischen Aufbau der Verbindung vom Mailserver
abgeholt, gelöscht oder darauf belassen werden.
PostScript, Postscript
Eine geräteunabhängige Seitenbeschreibungssprache der Firma Adobe zur Drucker-
oder Belichterausgabe.
Power-Management
Englischer Oberbegriff für auf Hardware oder Software basierenden
Stromsparmech-anismen mit verschiedenen Standards. Siehe auch Advanced Power
Management.
Programmiersprache
Eine Sammlung von Regeln in einer festen Syntax, die zur Erstellung von
Anwend-ungen für einen Computer oder ein Betriebssystem eingesetzt wird. Heute
wird mit so genannten höheren und mit objektorientierten Programmiersprachen,
wie C, C++ oder C#, gearbeitet.
Proof
Proof ist die englische Bezeichnung für einen Kontrollausdruck in der
Druckvorstufe, der die Bedingungen des späteren Druckverfahrens simuliert.
Früher wurden für Proofs aufwendige Drucksimulationsverfahren (Chromalin)
eingesetzt. Heute können diese Kontrolldrucke über digitale Proofdrucker, die
auf Tintenstrahldruckern, Thermo-sublimationsdruckern oder Farblaserdruckern
basieren, erfolgen.
Provider
Im Zusammenhang mit dem Internet ist dies eine Firma, die den Zugang zum
Internet über einen eigenen Internet-Server zur Verfügung stellt.
Proxyserver
Der englische Begriff Proxy bedeutet übersetzt (Stell-) Vertretung. Im Internet
sind mit Proxyservern (Proxies) Rechner gemeint, die Anforderungen von anderen
Rechnern entgegennehmen und weitergeben. Proxies können die Funktion einer
Firewall oder eines Zwischenspeichers übernehmen. Werden die durch den Proxy
geleiteten Daten dort lokal gespeichert, können sie beim nächsten Abruf
schneller zur Verfügung gestellt werden, als wenn die Webseiten aus dem WWW
geladen werden müssen. Proxyserver werden von Internet Service Providern und
Onlinedienst-Anbietern be-trieben, meist, um häufig genutzte WWW-offer
schnell zur Verfügung zu stellen oder um ein proprietäres Netzwerk vor
Unbefugten zu schützen.
Prozessor
Im Englischen auch CPU. Oberbegriff für einen integrierten Schaltkreis, der über
spezielle Befehlssätze komplexe Rechen- und Steueroperationen erledigen kann.
Prozessoren werden in Computern, Computerkomponenten (Grafikkarte, Videokarte
usw.), aber auch in den verschiedensten Geräten der Unterhaltungselektronik und
des täglichen Lebens eingesetzt.
Pufferspeicher
Alternative Bezeichung für einen schnellen Zwischenspeicher. ---> Siehe Cache.
Quellcode
Auch Quelltext oder Source Code. Eine Textdatei im Standard-ASCII-Format, die
alle Befehle und Anweisungen eines mit einer höheren Programmiersprache
erstellten Programms enthält. Der Quellcode kann mit einem Editor oder
Textverarbeitungs-programm dargestellt und bearbeitet werden. Zum Einsatz der
Anwendung muss der Quellcode mit einem Compiler in die Maschinensprache
konvertiert werden.
Query
Englischer Begriff für Frage. Bezeichnung einer Abfrage in einem
Datenbank-Programm oder in einer Suchmaschine.
Queue
Englischer Begriff für Reihe oder Warteschlange. Bezeichnung für Anwendungen,
die Aufgaben oder Befehle sammeln, zwischenspeichern und dann der Reihe nach
abarbeiten.
Quickstart
Englische Bezeichnung für ein Schnellstartlaufwerk eines Videorekorders.
QuickTime, QuickTime-Player
Plattformübergreifende Betriebssystems-Erweiterung sowie Name eines separaten
Programms von Apple zur Anzeige und Wiedergabe von Grafikformaten,
komprimier-ten QuickTime-Videos und Animationen sowie Streaming Media-Formaten
im Quick-Time-Player. Zur Anzeige von QuickTime-Inhalten wird ein PlugIn
benötigt, das vorher installiert werden muss. Die Bearbeitung oder Erstellung
von QuickTime-Objekten ist nur mit der Vollversion möglich.