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a/b-Adapter
Gerät, das den Anschluss analoger Geräte an einen digitalen ISDN-Anschluss ermöglicht. Der a/b-Adapter wird dazu mit der SO-Schnittstelle des NTBA verbunden. Der a/b-Adapter offeriert normalerweise drei TAE-Buchsen zum Anschluss von analogen Telefonen, Anrufbeantworter, Modems oder von Faxgeräten. Normalerweise können a/b-Adapter nur zwei Mehrfachnummern des ISDN-Anschlusses verwalten.

AAC
Abkürzung für Advanced Audio Coding, übersetzt etwa erweiterte Klang-kodierung.
Ein bei Video-, Musik-DVD´s oder beim digitalen Rundfunk eingesetztes Kompressions-verfahren. Siehe auch MPEG-2-ACC

Abrechnungstakt
Definiert den Zeitraum einer Telefoneinheit in Sekunden, nach der die Abrechnung
von Telefonverbindungen erfolgt. Der Abrechnungstakt wird bei der Festnetz- oder Mobiltelefonie ebenso verwendet, wie bei Onlineverbindungen. Der Takt ist vom Telefonnetz, dem Betreiber, dem Tag und der Tageszeit abhängig. Bei Call-by-Call-Verbindungen sind heute Abrechnungstakte von 1 Sekunde oder von 60 Sekunden üblich.

abwärtskompatibel
Software, die die Daten einer älteren Version des gleichen Programmes lesen und verarbeiten kann, wird als abwärtskompatibel bezeichnet.

AC-3 Decoder, Receiver
Surround-Verstärker zur Wiedergabe der Heimkinoeffekte von nach dem Dolby Digital-Standard AC-3 kodierten DVD-Videos oder Fernsehsendungen

Account
Englischer Begriff für ein Konto. Im Zusammenhang mit Onlinedatenbanken, Internet-Zugängen, Netzwerken, Email-Diensten oder Mailboxen ist mit Account die Zugangs-berechtigung für eine Person gemeint. Ein typischer Account beinhaltet den Benutzername (engl.: Username) und ein Kennwort (engl. Password).

ActiveX
Oberbegriff für Entwicklung der Firma Microsoft für die herstellerspezifische OLE fähige Anwendungen zur Einbettung oder Verknüpfung beliebiger Objekte, beispielweise von Video oder Audioclips, in andere Dokumente und auf Webseiten.

Ad Click Rate
Begriff aus dem Bereich der Internet-Werbung (Ad ist die Abkürzung für advertise-ment, deutsch: Werbung, Anzeige). Eine Methode, um auf einer Webseite die Häufigkeit des Zugriffs auf ein Werbeangebot zu messen.

Ad Views
Begriff aus dem Bereich der Internet-Werbung. Eine Methode, um die Häufigkeit des Zugriffe auf eine werbetragende Webseite zu messen.

AD/DA-Wandler
Abkürzung für Analog/Digital beziehungsweise Digital/Analog-Wandler.

additives Farbsystem
Bezeichnung des von Geräten, wie Bildröhren-Monitore, Fernsehen oder von TFT-Flachbildschirmen, verwendeten Mischsystems zur Darstellung von Farben. Aus den leuchteten Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) können alle Farben erzeugt werden.

AddOn
Bezeichnung für zusätzliche Hardware, die die Funktionalität eines bestehenden Gerätes erweitert. Üblicherweise wird der Begriff nur bei Erweiterungen verwendet, die ohne bereits bestehende Hardware nicht funktionieren würden.

Address Spoofing
Das Vortäuschen einer falschen/anderen Identität im Internet mit einer falschen/ anderen Internetadresse (IP-Adresse). Das Fälschen der Absenderadresse wird häufig bei Hacker-Angriffen auf Server verwendet.

Administrator
Engl. Begriff für Verwalter. In Computernetzwerken ist damit der Systemverwalter gemeint, der über uneingeschränkte Zugriffsrechte auf das System verfügt.
Der Administrator ist für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig, beispielweise für das Anlegen neuer Benutzer, die Einrichtung der Zugriffsrechte oder für die Installation von Software.

Adobe Acrobat
Ein Programmpaket des Herstellers Adobe, mit dem bestehende elektronische Dokumente beliebiger Art zu PDF-Dateien (Portable Document Format) konvertiert werden können. Diese PDF-Dokumente können platt-formübergreifend elekt. veröffentlicht werden, und behalten dabei ihr ursprüngliches Layout. Zum Erstellen der Dokumente wird der Acrobat Distiller eingesetzt, zur Anzeige der Dokumente der Acrobat Reader, der im Internet kostenlos unter www.adobe.de heruntergeladen werden kann.

ADSL
Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line. ADSL ist die asymmetrische Variante des digitalen Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsverfahren DSL an normalen Kupferdraht-Telekommunikationsleitungen. Beim Datentransport wird zwischen einem Hinkanal (Upstream, vom PC zum Server mit 768 KBit/s) und einem Rückkanal (Downstream, vom Server PC mit 9 MBit/s) unterschieden.

AGP
Abkürzung für Accelerated Graphics Port. Übersetzt etwa beschleunigter Grafik-Steckplatz. Bezeichnet einen speziellen Steckplatz auf Haupt-platinen von Computern für AGP-Grafikkarten. AGP eigent sich für aufwendige 3D-Anwendungen oder komplexe 3D-Spiele, da es kein anderes Bussystem mit den hier anfallenden Datenrate zurechtkommt.

Akronym
Akronyme sind großgeschriebene Abkürzungen, die aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Begriffe gebildet werden.

Beispiel: RAM = Random Access Memory

Alias, Alias-Name
Engl. Begriff für Deckname. Alias-Name werden oft bei E-Mail-Adressen, in Newsgroups, beim Chat, aber auch bei der Zugangskennung verschiedener Onlinedienste verwendet.

AMD
Abkürzung für Advanced Micro Devices, ein amerikanischer Chiphersteller. Neben Intel der inzwischen zweitgrößte Prozessorhersteller für PCs.

analog
Eine analoge Größe oder ein analoges Signal kann beliebig viele Zustände annehmen. Bei der analogen Aufzeichnung von Sprache oder Musik kann das analoge Ausgangs-signal eines Mikrofons einen beliebigen Spannungspegels annehmen. Um solche analogen Informationen auf den Computer zu übertragen, müssen sie digitalisiert werden.

animated GIF-Datei
Eine Variante des GIF-Formates (Graphics Interchange Format) zum Einsatz auf Webseiten. Bei animierten GIF-Grafiken sind mehrere Einzelbilder in der GIF-Datei gespeichert, die automatisch hintereinander angezeigt werden. Dadurch lassen sich interessante Animationen und filmähnliche Sequenzen erzeugen.

Anti-Aliasing
Kantenglättung

API
Abkürzung für Application Programming Interface. Oberbegriff für eine Software-schnittstelle, welche das Aufsetzen von verschiedenen, individuellen Programmen auf ein Betriebssystem oder zur Steuerung von spezieller Hardware ermöglicht.

Applet
Bezeichnung für ein kleines Programm, das in einer der Programmiersprache Java oder ActiveX geschrieben ist. Applets werden häufig auf Webseiten verwendet, und entsprechend der verwendeten Programmiersprache Java-Applet oder ActiveX-Control genannt.

Arbeitsspeicher
Auch Hauptspeicher oder englisch RAM für Random Access Memory, übersetzt etwa wahlfreier Zugriffsspeicher. Schneller Speicher im Computer, in dem die aktuell benötigten Daten abgelegt, und für den Prozessor zur Verfügung gestellt werden. Auf den Inhalt des Arbeits-speichers kann beliebig zugegriffen werden. Beim Abschalten des PC´s oder bei einem Stromausfall gehen alle Informationen im RAM verloren.

Arbeitsstation
Auch Workstation. Ein Computer in einem Netzwerk, der auf die auf einem Server gespeicherten Daten, den Speicherplatz oder sonstiges Ressourcen bzw. Dienste zugreift.

ARI
Die Autofahrer Rundfunk Information wird vorzugsweise in Autoradios verwendet, und dient der Ankündigung von Verkehrsdurchsagen.

ASCII, ASCII-Code, ASCII-Text
Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Bezeichnung eines Standardzeichensatzes bei Computern zur Umwandlung der alphanumerischen Tastatursymbole in digitale Informationen für den Rechner. Ursprünglich mit 7 Bits und 127 Zeichen wurde der ASCII-Zeichensatz auf eine 8-Bit-Version (256 Zeichen) mit deutschen Umlauten und Sonderzeichen erweitert.
ASP
Application Service Provider. Englischer Begriff für Anwendungs-Dienstleister. Ein ASP ist ein Dienstleister mit einem eigenen Rechen-zentrum, Software und / oder Angebot, der EDV-Anwendungen an Geschäftskunden verkauft vermietet oder ein Leasing anbietet.


ATAPI, ATAPI-Laufwerk
Abkürzung für Advanced Technology Attachment Packet Interface. Bei CD-ROM- DVD-Laufwerken und CD-Recordern verwendete Bezeichnung für Laufwerke, die direkt an einen E-IDE-Festplattenkontroller angeschlossen werden können, die an allen modernen IBM-kompat. PCs vorhanden sind.
Attachment
Englischer Begriff für Anhängsel. Befehl in englischsprachigen E-Mail-Programmen oder Webbrowsern. Gemeint ist damit das Anhängen einer Binärdatei (Dokument) an eine Text- E-Mail oder Html-E-Mail.


Auflösung
Die Auflösung von Grafikkarten, Monitoren oder Digitalkameras beschreibt die Anzahl der in waagrechter und senkrechter Richtung vorhandenen Bildpunkte (Pixel), aus denen sich das Bild zusammensetzt. Beispiel bei Digitalkameras: 3,1 Mio. Pixel entspricht einer Auflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten.
15 Zoll =  800 x 600 Pixel
17 Zoll = 1024 x 768 Pixel
19 Zoll = 1152 x 864 Pixel
21 Zoll = 1600 x 1200 Pixel
Autoresponder
Engl. Begriff für Automatische(r) Beantwortung/Beantworter. Autoresponder werden hauptsächlich zur automatischen Beantwortung von E-Mails eingestzt, beispielsweise für einfache Empfangsbestätigungen, zum Abruf von Informationen, aber auch zur Übermittlung von Kennwörtern oder zur Überprüfung von in Webseiten eingegebenen E-Mail-Adressen.


Avatar
Bezeichnung für eine virtuelle Person eines Teilnehmers in einer virtuellen Welt.
In Multi User Virtual Reality Anwendungen können mehrere Personen an einer Szene einer virtuellen Welt teilnehmen. Jede dieser Personen wird dann durch einen Avatar repräsentiert. Diese Avatare können vor dem Betreten der Szenerie ausgewählt werden.
AVI
Audio Video Interleave. Von der Firma Microsoft entwickeltes Dateiformat für Bewegtbildsequenzen. Das AVI-Format ist nicht kompatibel zu Apples MOV-Format für Bewegtbildsequenzen.


B2B
Abkürzung für Business to Business, gesprochen Bitubi. Ein Fachbegriff, der bei webbasierten E-Commerce-Anwendungen ein Geschäftsverhältnis mit einem Geschäftskunden (Business) beschreibt.
B2C
Abkürzung für Business to Customer oder Business to Consumer, gesprochen Bitusi. Ein Fachbegriff, der bei webbasierten E-Commerce-Anwendungen ein Geschäfts-verhältnis mit einem Endkunden (Customer) oder einem Endverbraucher (Consumer) beschreibt.


Back Office
Oberbegriff aus dem Bereich des E-Commerce, der alle internen Prozesse von Geschäftsbeziehungen, die für den Kunden oder Geschäftspartner nicht sichtbar sind, zusammenfasst.
Backbone
Englischer Begriff für Rückrat. Im Internet werden schnelle Haupdaten-leitungen oder die untereinander verbundenen großen Rechner mit direktem Internetanschluss als Backbone bezeichnet. Über Backbones sind die lokalen Einwahlknoten (PoPs) eines Internet Service Providers (ISP) untereinander und mit dem Internet verbunden.


Backslash
Englischer Begriff für den Rückwärts-Schrägstrich "\". Dieser befindet sich auf einer Computertastatur als dritte Funktion auf der Tastenkobination    < Alt Gr > + < ß >.
Backup
Englischer Begriff für eine Datensicherung von Computerdaten.


Banner
Auch Werbebanner. Bezeichnung für statische oder animierte werbetragende Objekte (Gif´s) auf Internet-Seiten, die mit einem Hyperlink formatiert sind. Ein Klick auf ein Banner führt normalerweise zu einer weiterführenden Information auf die Website des Werbetreibenden.
Beamer
To beam bedeutet im Deutschen ausstrahlen oder senden. Im Multimedia-Bereich werden Präsentationsprojektoren zur Darstellung von Bildschirminhalten auf einer Leinwand als Beamer bezeichnet.


Benchmark
Bezeichnung für ein Testergebnis oder ein Testprogramm, mit dem die Leistung von Hardware oder Software ermittelt und verglichen werden kann.
Betriebssystem
Die Basis-Software eines jeden Computers, die die Hardware und alle angeschloss-enen Komponenten koordiniert. Das Betriebssystem (englisch: Operating System) leitet alle Anwendereingaben weiter, verarbeitet diese und kümmert sich um die Bildschirmausgabe. IBM = MS-DOS, Apple Mac OS, Micrsoft = Windows oder UNIX, Linux.


Bildbearbeitungsprogramm
Ein Computerprogramm zur Anzeige, Korrektur, Bearbeitung, Verfremdung und Archivierung von digitalen Bildern. Die Bearbeitung von über Scanner oder Digital-kameras eingelesenen Pixelbildern ist nur Pixel für Pixel möglich.
Bildformat
Oberbegriff für alle Dateiformate zur Speicherung von Pixelbildern. Die Bildformate unterscheiden sich in der Art der zur Speicherung der Informationen eingesetzten Verfahren, der Farbtiefe und der Dateigröße. Weiter werden komprimierte Bildformate von unkomp. unterschieden.
Adope Photoshop = PSD = professionelle Bildbearbeitung
Bitmap = BMP = Windows
Graphics Interchange Format = GIF = Internet-logos und Grafiken
JPEG (Joint Pictures Experts Group) = JPG = komprimierte Fotodateien
Tagged Image File Format = TIF = allgemeine Bildbearbeitung auf IBM-PC


Binärcode
Auch Dualcode. Ein Zahlensystem, das nur aus zwei Zeichen aufgebaut ist, die durch die Zustände 0 und 1 dargestellt werden. Mit auf Binärcodes basierenden Maschinen-codes werden elektronische Schaltkreise oder Prozessoren angesteuert, da diese Bauteile aus Transistoren aufgebaut sind, die ebenfalls nur zwei Zustände kennen
(aus uns an).
Bit
Abkürzung für Binary Digit, etwa Binärstelle. Ein Bit ist die kleinste Informations-einheit im binären Zahlensystem. Gleichzeitig ist Bit die Maßeinheit für den Informationsgehalt. Der Begriff Bit wird in vielen Bereichen der Computertechnik verwendet. Ein einzelnes Bild Bit kann nur einen der Zustände 0 oder 1 annehmen.
8 zusammengehörige Bits werden zu einem Byte zusammengefasst.


Bitmap
Auch Pixelbild. Oberbegriff für ein aus einzelnen Bildpunkten (Pixel) bestehendes digitales Bild. Jedes Pixel kann über eine eigene Farbe verfügen und separat bearbeitet werden.
Bitrate
Die Angabe der Geschwindigkeit der effektiv pro Sekunde übertragenen Daten. Als Maßeinheit wird Bit/s verwendet. Die Bitrate wird in allen Bereichen der Computer-technik, in Netzwerken, aber auch bei seriellen Datenfernübertragungen verwendet.


Bluebox, Blue Screen Technik
Verfahren aus dem Bereich Fernseh- und Videoproduktion, um den Bildhintergrund gegen einen anderen Hintergrund oder eine Computersimulation auszutauschen.
Beim Blue Screen-Verfahren werden die Aufnahmen vor einem einheitlich blauen Hintergrund gemacht. Bei der Green Screen-Technologie kommt ein einheitlich grüner Hintergrund zum Einsatz. Grundsätzlich spielt die verwendete Farbe keine Rolle; sie darf aber nicht bei Personen oder Gegenständen enthalten sein, die nicht ausge-blendet werden soll. Blau und grün eignen sich besonders gut, da diese Farbtöne in den menschlichen Hauttönen nicht enthalten sind (außer bei den grünen Marsmännchen :). Die einheitliche Farbe kann durch das so genannte Chroma-Keying oder Keyen aus der Aufnahme gestanzt werden.
Bluetooth
Internationaler Standard der Funkverbindungen zu Datenübertragung zwischen verschiedenen mobilen und stationären Geräten ermöglicht. Mit der Bluetooth-Funktechnik können PCs und Peripherie-Geräte, wie Digital-kameras, Mobiltelefone, Freisprecheinrichtungen, PDA´s, Modems und ISDN-Adapter, sowie Geräten in Fahrzeugen drahtlos miteinander kommunizieren. Reichweite ist auf ca. 10m beschränkt u. sehr abhörsicher.


Bookmark
Englischer Begriff für Lesezeichen. Die Bezeichnung einer Funktion des Browsers Netscape Navigator, über die der URL bereits besuchter Internet-seiten gespeichert werden kann. Über die gespeicherten Favoriten (Bezeichnung im Internet Explorer) können diese Websites später mit einem Mausklick schnell erneut aufgerufen werden.
Browser
Auch Webbrowser. Englisch to browse bedeutet schmökern. Ein Browser ist ein Programm, das Informationen aus dem Internet abruft und auf dem eigenen Rechner darstellt. Ursprünglich nur plattformübergreifenden, einheitlichen Darstellung von HTML-Inhalten aus dem WWW und zur Navigation im WWW eingesetzt. Moderne Browser, wie der Microsoft >> Internet Explorer oder der Netscape Navigator sind aber Multitalente.


Buffer
Als Buffer wird im Englischen ein Puffer oder Zwischenspeicher bezeichnet.
Bug
Englischer Begriff für Wanze oder Käfer. In der Computersprache ist Bug die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Fehler in einem Computerprogramm oder Betriebssystem.


Bus, Bussystem
Oberbegriff für Leitungssysteme mit parallelen Datenleitungen. Mit Bussystemen werden verschiedene Komponeten eines Computers miteinander verbunden, um darüber Daten auszutauschen.
Button
Englischer Begriff für ein beschriftetes oder mit einem Sinnbild versehenes Feld zur visuellen Darstellung von Befehlen verwendet wird, die mit der Maus abgerufen werden können. In der Windows-Terminologie werden Buttons als Schaltfläche bezeichnet.


Byte
Die zusammengehörige Folge von 8 Bit, und somit die kleinste adressierbare Einheit. Ein Byte kann 256 Zustände annehmen oder ebenso viele Zeichen beschreiben. Zwei Zustände pro Bit, macht bei 8 Bit 2/ hoch 8, gleich 256.
8 Bit = 1 Byte
1024 Byte = 1 KByte
1024 KByte = 1 MByte
1024 MByte = 1 GByte

C, C++
Bezeichnung für so genannte höhere Programmiersprache zur Erstellung von Anwendungen für Computer oder Betriebssysteme. C++ ist die objektorientierte Weiterentwicklung der maschinencodenahe Programmiersprache C.


CAD
Abkürzung für Computer Aided Design. Wörtlich übersetzt computer-unterstütztes Gestalten. Mit CAD werden in erster Linie alle Verfahren und Systeme zur coputer-gestützten Entwicklung und Konstruktion der zu fertigenden Güter über die Berechnung von Bauteilen und Materialien, den Entwurf von Konstruktionsplänen und der Anfertigung von zwei- oder dreidimensionalen Konstruktionszeichnungen bis hin zu bewegten Computersimulationen beschrieben. Einsatzgebiete sind der allgemeine Maschinenbau, der Automobilbau und der Einsatz im Bauwesen.


CAL
Computer Aided Learning. Englische Bezeichnung für Computerunter-stütztes Lernen.
Call Center
Oberbegriff für ein telekommunikatives Diestleistungszentrum, das für Informations- und Servicedienste, die Kundenbetreuung (Hotlines), das Bestellwesen, für Banken- oder Börsengeschäfte am Telefon eingesetzt wird.


Call by Call
Telefonvermittlungsverfahren, bei dem vor der Rufnummer des gewünschten Gesprächspartners die Netzbetreiber-Kennzahl des Call-by-Call Anbieters vorgewählt werden muss. So können z.B. mit der Vorwahl 01051 Gespräche über den Call-by-Call-Anbieter günstig geführt werden.
Capture
Englische Bezeichnung für (ge) fangen (nehmen). Mit Capture wird bei Computeran-wendungen das Festhalten der aktuellen Bildschirmdarstellung als Bitmap bezeichnet. In der digitalen Videobearbeitung ist damit das Einfrieren von Einzelbildern gemeint.


CAQ
Abkürzung für Computer Aided Quality Assurance (Computergestützte Qualitätssicherung).
CAT
Abkürzung für Computer Aided Testing (Computergestützte Testverfahren)


CD, Compact Disc
Oberbegriff für verschiedene Technologien zur Speicherung von Informationen auf optische Speichermedien mit 12 cm Durchmesser. Unter dem Oberbegriff CD werden verschiedene CD-Technologien zusammen-gefasst.
CD-(D)A = Compact Disc (Digital) Audio = Musik-CDs
CD-ROM = Compact Disc (Read Only Memory) = Daten CDs für Computer
CD-I = Compact Disc - Interactive = Interactive CDs f. Spiele o. Anwend.
CD-R = Compact Disc - Recordable = Einmalig beschreibbares Medium
CD-RW = Compact Disc - ReWritable = Beschreib-& löschbares Medium
CD-Video = Compact Disc - Video = Spielfilme für Computeranwendungen
CD-R
Abkürzung für Compact Disc Recordable. Ein einmalig beschreibbares Medium für CD-Recorder. Ein standardisierter Rohling verfügt über eine Speicherkapazität von 650 MByte oder für 74 Minuten Musikdaten.


CD-ROM
Abkürzung für Compact Disc Read Only Memory. Optischer nur Lese Speicher in Form einer 12-Zentimeter-Scheibe zur Datenspeicherung und für den Einsatz am Computer.
CD-RW
Abkürzung für Compact Disc ReWritable. Beschreibbares und bis zu 1000-mal löschbares Medium für CD-Recorder. CD-RWs können nach den Spezifikationen verschiedener CD-Standards beschrieben werden und beliebige Informationen speichern.


CeBIT
Abkürzung für Centrum der Büro- und Informationstechnik. Markenname der größten Informationsmesse der Welt, die jährlich in Hannover stattfindet.
CGI, CGI-Script
Abkürzung für Commun Gateway Interface. Bezeichnung einer Schnittstelle zwischen Webservern und Programmen, die Angaben eines Anwenders auf einer Webseite auswerten kann. CGI-Programme oder CGI-Scripts werden z.B. in Formularen auf Webseiten verwendet, wenn Anfragen beantwortet oder in einer Datenbank gespeichert werden sollen.


Chat, Chatten
Chat ist der englische Begriff für Plauderei. Mit Chat oder IRC (Internet Relay Chat) ist die gleichzeitige weltweite Unterhaltung mehrerer Teilnehmer über die Tastatur und dem Bildschirm gemeint.
Cheat
Englischer Begriff für Schwindel oder Betrug. Cheats sind Lösungen für Aufgaben, Levels oder ganze Adventuregames für den Computer. Mit Cheats werden für Spieler unlösbare Aufgaben oder ausweglose Situationen erklärt. Andere Cheats zeigen, wie zusätzliche Punkte oder "Leben" gewonnen werden können. Solche Schummelhilfen für Computer-spiele werden im Internet und in speziellen PC-Magazinen veröffentlicht.


Chroma-Keying, Keyen
Verfahren, das bei der Blue Screen- oder Green Screen-Technologie bei Video- und Fernsehproduktionen eingesetzt wird, um Bildteile transparent zu machen.
Client
Oberbegriff für Arbeitsplatzrechner in Netzwerken und für Programme, die Dienste eines Servers in Anspruch nehmen. Auf diese Weise können alle Rechner in einem Netzwerk auf gemeinsame Programme, Dienste oder Daten zugreifen. Als Clients werden aber auch Anwendungen auf Einzel-platzrechnern bezeichnet, die Dienste
eines Internet- oder Mailservers in Anspruch nehemen.


Cluster
Englischer Begriff für Zuordnungseinheit.
CMYK
Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow und Key Color (CMYK). Als Schlüsselfarbe wird bei Farbdruckern und im professionellen Druck normalerweise Schwarz verwendet. CMYK ist das von allen farbigen Druckern verwendete "subtraktive Farbsystem".
Beim Vierfarbdruck werden alle Farben durch die Angabe der prozentualen Anteile
von Cyan, Magenta, Gelb, und Schwarz definiert. >>> RGB = additives Farbsystem.


Compiler
Hilfsprogramm zur Umwandlung der mit höheren Programmiersprachen, wie C, C++, oder C#, erstellten Anwendungen, in die vom Prozessor ausführbare Maschinen-sprache. Der Vorgang der Konvertierung wird Kompilieren genannt.
Computervirus
In den Computer eingeschleuste kleine Programme, die durch verschiedene Aktionen oder zeitgesteuert aktiviert werden, sich vervielfältigen und/oder unerwünschte Aktionen auslösen können. Viren werden durch den Einsatz von Datenträgern von anderen Rechnern oder aus den Internet eingeschleppt.


Cookies
Englisch für Keks. Im Zusammenhang mit dem Internet versteht man unter Cookies die Übertragung einer kleinen Textdatei beim erstmaligen Besuch einer Webseite an den Browser des Anwenders. Ein Cookie enthält Informationen, mit der sich der Benutzer einer Website bei künftigen Besuchen identifizieren lässt. Dabei wird aber nur der Browser eindeutig identifiziert, der Anwender und seine persönlichen Daten bleiben anonym.
Counter
Webcounter, Web-Counter auch Site-Counter oder kurz Counter genannt. Auf einem Webserver installierter Seitenzähler, der die Anzahl der Besucher eines Weboffers oder spezieller Webseiten zählt.


CPU
Abkürzung für Central Processing Unit. Englische Bezeichnung für Prozessor.
Crack, Cracker
Person oder Gruppe, die die zur Benutzung von kommerzieller Software oder von Shareware benötigte Lizenznummern knackt und diese veröffent-licht. Cracker oder auch Hacker genannt, entfernen auch die Abfrage einer Seriennummer oder eines Kopierschutzes und stellen derart gecrackte Software zum Download im Internet zur Verfügung. Programme, die zum Entfernen solcher Schutz-mechanismen geeignet sind werden als Crack bezeichnet. Die Arbeit von Crackern und der Einsatz von Cracks ist illegal und wird strafrechtlich verfolgt.


Crawler
Auch Spider oder Robot. Bezeichnung für eine Suchmaschine oder Programme, die Webseiten automatisch nach neuen oder geänderten Inhalten durchsucht/en. Die Ergebnisse der Abfrage werden in der Datenbank einer Suchmaschine gespeichert.
Cursor
Mauszeiger


Cybercash
Oberbegriff für virtuelles Bargeld, mit dem Zahlungen im Internet getätigt werden.
 

Daemon, Mailer-Daemon
Abkürzung für Disk And Execution MONitor. Daemon ist die Bezeichnung einer Anwendung, die in einem Netzwerk automatisch auf bestimmte Ereignisse mit angepassten Aktionen reagieren kann. Bekannt ist der Mailer-Daemon, der unzustellbare E-Mails mit einem entsprechenden Kommentar automatisch zurück an den Absender schickt.


Datenautobahn
Deutscher Oberbegriff für breitbandige (schnelle) Internetzugänge.


Datenträger
Oberbegriff für Medien zur Speicherung von Daten. Zu den Datenträgern zählen: Disketten, Festplatten, CDs, Speicherkarten, Magnetbänder und Wechselmedien.
Datenübertragungsrate
Auch Datentransferrate. Maßeinheit für die pro Sekunde übertragene Datenmenge.
Als Einheit wird Bit/s oder eine Potenzierung, wie KBit/s, MBit/s oder GBit/s, verwendet. Mit der Datenübertragungsrate wird die Geschwindigkeit von Datenträgern, Speicherbausteinen, Bussystemen, Schnittstellen, Netzwerk- und Internetverbindungen sowie Peripherie-Geräten zum Anschluss an den Computer beschrieben.


D-Box
Markenname eines Digital-Decoders, der zum Empfang verschlüsselt ausgestrahlter digitaler Pay-TV-offer des Anbieters Premiere World benötigt wird.
Debugger
Ein Debugger ist ein Programm zur Suche von Programmfehlern, die im englischen auch als Bug (Wanze, Käfer) bezeichnet werden. Als Debugging wird der allgemeine Vorgang der Fehlersuche bezeichnet.


Decoding
Das Entschlüsseln von kodierten Informationen in lesbare Informationen. Siehe Verschlüsselungsverfahren.
Defragmentierung
Begriff, der Verfahren zur nachträglichen Speicherung von fragmentierten Dateien in zusammenhängenden Speicherbereichen beschreibt. Dazu werden die Informationen von über mehrere Zuordnungseinheiten des Datenträgers verteilten Dateien einge-lesen und anschließend neu und zu-sammenhängend geschrieben. Das Defragment-ieren beschleunigt Laufwerkszugriffe und erhöht die allgemeine Datensicherheit.


Denic
Abkürzung für Deutsches Network Information Center. Organisation, die für die Vergabe von Domains und IP-Adressen in der Top Level Domain .de zuständig ist. Zusätzlich verwaltet das DeNIC den primären Namenserver der Domain .DE, der die Namen und IP-Adressen aller im deutschen Internet angeschlossenen Webserver und Netzwerke verwaltet.
Desktop Publishing, DTP
Oberbegriff für alle computergestützten Verfahren oder Programme zur Gestaltung und Erstellung von Druckdateien oder -vorlagen. DTP wird in Werbestudios, Reprostudios und bei der Produktion von Zeitschriften, Magazinen oder Plakaten eingesetzt.


DFÜ-Netzwerk
DFÜ ist die Abkürzung für Datenfernübertragung. Beim DFÜ-Netzwerk handelt es sich um eine Funktion des Betriebssystems Windows, über das eine Netzwerk- und/oder Onlineverbindung definiert und hergestellt werden können. Das DFÜ-Netzwerk ermöglicht Modem, ISDN, & LAN-Verbindungen.
digital
Eine digitale Größe oder ein digitaler Wert können nur Beschreibungen über einen Zustand im Rahmen einer begrenzten Wertmenge annehmen. Für digitale Zustände werden ganze Zahlen zwischen 0 und 255 verwendet, wenn ein Byte zur Verfügung steht.


Digital Powerline, DPL
Wörtlich übersetzt etwa Digitale Stromleitung. Unter DPL versteht man geplante Internet-Zugänge, die auf dem normalen Hoch- und Niederspann-ungsstromleitungen basieren. Über die in jeden Haushalt führenden 230-Volt Niederspannungsstrom-leitungen sollen Datenraten zwischen 2 und 10 MBit/s möglich sein.
Digitale ID, digitale Signatur
Auch Digital ID für Digital Identification. Verfahren zur sicheren Verifizierung des Absenders einer E-Mail. Mit digitalen Signaturen kann sichergestellt werden, dass E-Mails nicht gefälscht sind und gesendete Nachrichten nicht von anderen Personen als dem beabsichtigten Empfänger abgefangen und gelesen werden können.


Digitalisierung, digitalisieren
Oberbegriff für alle Verfahren, Geräte oder Anwendungen, die analoge Informationen in digitale Informationen umwandeln. Die Digitalisierung wird bei der Aufnahme von Bildern mit Digitalkameras oder von Videosequenzen mit DV-Camcordern ebenso verwendet, wie bei der Aufnahme von Sprachen über die Soundkarte im PC oder auf einem MiniDisc-Player.
DirectX
Oberbegriff für eine Familie von Programmierschnittstellen (API, Application Programming Interface) der Betriebssysteme von Microsoft (Windows 95/98/Me/NT/
2000). Unter DirectX werden verschiedene DirectX-Multi-mediaschnittstellen zusammengefasst, auf die Anbieter von Anwendungs-software mit ihren Programmen aufsetzen können. DirectX-APIs ermöglichen interaktive und multimediale Anwendungen, ohne dass sich die Programmierer um die vom Anwender eingesetzte Hardware kümmern müssen.


Disclaimer
Englischer Begriff für eine Ablehnungs- oder Ausschlussbedingung. Disclaimer finden sich häufig auf der Homepage eines Webangebots und beinhalten meist die Distanzierung des Anbieters vom Inhalt seiner Web-seite. Mit solchen Ausschluss-klauseln versuchen sich die Anbieter vor der markenrechtlichen unerlaubten Verwendung von Markennamen oder Produkten ebenso wie vor der Haftung für den Inhalt, die Richtigkeit oder die Vollständigkeit von Informationen auf ihren Webseiten zu schützen. Mit einem Disclaimer kann sich ein deutscher Anbieter aber keinesfalls vor der Verbreitung von hierzulande verbotenen Webseiteninhalten schützen.
DNS, Domain Name System
Das Domain Name System (etwa Namensvergabe-System) setzt die IP-Adresse von Computern im Internet in Klartextnamen um und umgekehrt. Beispiel Microsoft. com in 207.46.230.229. Die Domain Namen erleichtern die Eingabe und Identifizierung von Internetadressen, da die schwer zu merkenden IP-Adressen in Form von umgangs-sprachlichen Bezeichnungen angegeben werden können.


DNS-Spoofing
Das Fälschen einer Antwort auf eine DNS-Anfrage im Internet und in IP-Netzwerken (Internet Protokoll). DNS-Spoofing wird bei Hackerangriffen auf Server verwendet, wenn dort eine Zugangskontrolle oder Authentifizierung über eine DNS-Abfrage erfolgt.
Dolby
Kurzform des Firmennamens Dolby Laboratories Licening Corporation, die sich mit der Entwicklung von Rauschunterdrückungs- und Klangkodierungs-verfahren beschäftigen.


Dolby Digital
Auch als AC-3 bekannt. Von der Dolby Laboratories Licening Corporation entwickeltes digitales Surround-Verfahren für dreidimensionalen Kinoklang über sechs Effektkanäle.
Domain, Domain-Name
Domain ist der englische Begriff für Gebiet oder Bereich. Im Internet oder in IP-Netzwerken werden offer oder Ressoursen mit einem eindeutigem und einmaligen Domain-Namen gekennzeichnet. Jede Domain darf es nur einmal geben. Sie ist über die IP-Adresse identifizierbar. Anstelle des Domain-Namens (Beispiel) microsoft.com kann auch die IP-Adresse http://207.46.230.229 zum Abruf der Webseite in den Webbrowser eingegeben werden. Über die Adressendung (z.B. .com oder .de) könne zudem Informationen über den Inhalt des offers oder über das Land entnommen werden. Diese Adressendungen werden als Top Level Domains bezeichnet.
Die Domain-Namen müssen beim Network Information Center (NIC) der jeweiligen Top Level Domaine registriert werden. Für deutsche offer (.de) ist das die Denic.


Domäne
Im Netzwerk ist unter einer Domäne in der Regel eine bestimmte Anzahl von Rechnern oder Servern (Hosts) unter einem gemeinsamen Namen zusammengefasst. Eine Domäne kann aus einem einzelnen Host oder aus einem ganzen Netzwerk bestehen. Im Internet werden mit einer Domäne (englisch: domain) alle Rechner zusammengefasst, die zu einer Top Level Domain gehören.
DOS
Abkürzung für Disk Operating System, englische Bezeichnung für Diketten-
Betriebssystem, wird oft auch als Kürzel für das Betriebsystem MS-DOS oder für Anwendungen, die darauf basiert verwendet.


Dot
Englische Bezeichnung für Punkt. Ein Bildpunkt oder Pixel. Dot wird in Verbindung mit der englischen Längeneinheit Inch (1 Zoll= 2,54 cm) zur Beschreibung der Auflösung von Bildschirmen, Grafikkarten oder Druckern verwendet. (siehe >>> DPI)
Dot Pitch
Englische Bezeichnung für Lochmaskenabstand.


Dotcom
Modebegriff, der von der Top Level Domain .com abgeleitet ist.
Download
Englische Bezeichnung für das Herunterladen von Daten von einem entfernten Rechner (engl. down für [nach] unten). Der klassische Download ist das Übertragen angeforderter Programme, Treiber oder Dokumente von einem Webserver auf den eigenen Computer. Das Gegenteil ist der Upload.


Downstream
Bezeichnung für den Datenfluss von einem Server zu einem Client. Bei Internet-verbindungen ist das der Datenstrom, der durch den Download von Daten auf den eigenen Rechner entsteht.
DPI
Abkürzung für Dots Per Inch. Engl. Bezeichnung für Punkte pro Zoll, die die Anzahl der Bildpunkte pro Längeneinheit beschreibt. Ein Zoll entspricht in etwa 2,54 cm.


Drag and Drop, Drag & Drop
Engl. Bezeichnung für eine Maustechnologie bei grafischen Betriebs-systemen, die etwa mit Ziehen-und-Ablegen übersetzt werden kann. Beim Drag & Drop können markierte Objekte mit gedrückter Maustaste verschoben werden.
Druckertreiber
Bezeichnung eines kleinen Hilfsprogramms, über das das Betriebsystem oder Anwendungen Druckbefehle des Anwenders auf dem angeschlossenen Druckers ausführen können. Der Druckertreiber muss zum eingesetzten Drucker passen.


DSL
Abkürzung für Digital Subscriber Line. Bezeichnung eines digitalen Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsverfahrens über normale Kupferdraht- Telekommunikations-eitungen. DSL wird für schnelle breitbandige Internetverbindungen eingesetzt.
Dual Screen
Der Betrieb von zwei Monitoren an einem Computer. Dies kann über zwei separate Grafikkarten im Computer erfolgen oder über so genannte Dual Headgrafikkarten, die zwei Grafikprozessoren und Ausgänge haben, an die zwei Monitore mit voneinander getrennter Bildschirmdarstellung angeschlossen werden können.


DVD
Abkürzung für Digital Versatile Disc, nicht aber Digital Video Disc. Versatile bedeutet etwa vielseitig. DVDs haben wie CDs einen Durchmesser von 12 cm. DVDs können aber auf beiden Seiten und dort jeweils in mehreren Aufzeichnungsebenen Daten unterschiedlchster Art enthalten. Standart (DVD-R) innerhalb der DVD-Spezifikation, in dem ein einmal beschreibbares DVD-R-Medium mit bis zu 4,7 GByte Speicherkapazität pro Schicht und Seite festgeschrieben ist. Auf künftige zweiseitige, zweischichtige DVD-Rs passen dann bis zu 17 GByte an Daten.
 

E-Banking, eBanking
Trendbegriff für das Electronic Banking auch bekannt unter Homebanking.


E-Book, eBook
Trendbegriff für ein elektronisches Buch in Form eines tragbaren Computers auf dessen Display die Seiten von im internen Speicher oder auf Speicherkarten gespeicherte Bücher angezeigt wird.


E-Business, eBusiness
Abkürzung für Electronic Business, übersetzt etwa elektronische Geschäftstätigkeit. Trendbegriff, der als Oberbegriff für alle Geschäftsprozesse oder Geschäftsbezieh-ungen verwendet wird, die über das Internet abgewickelt werden oder Internet-, Netzwerk-Technologien basieren.
E-Commerce, eCommerce
Abkürzung für Electronic Commerce, übersetzt etwa elektronischer Handel. Trendbegriff, der als Oberbegriff für alle kommerzieller Handelsprozesse verwendet wird, die über das Internet abgewickelt werden oder auf Internet-, Netzwerk- oder Telekommunikations-Technologien basieren.


Edutainment
Kunstwort, das aus den Begriffen Education (Erziehung) und Entertainment (Unterhaltung) zusammengesetzt ist. Edutainment bezeichnet spielerische Computer-anwendungen mit Lernanspruch.
EDV
Abkürzung für Elektronische Datenverarbeitung. Oberbegriff für alle Verfahren, Geräte oder Anwendungen, die der computergestützten Verarbeitung von Daten dienen.


Einwahlknoten
Bezeichnung für Rechner oder Systeme bei Onlinediensten, Internet Service Providern oder Mailboxen, in die sich Anwender oder Mitglieder über eine Telefonleitung einwählen. Der Einwahlknoten ermöglicht den Zugriff auf die Dienste des Online-anbieters und den Internet-Zugang.
Einzelbild
Auch Frame. Bezeichnung für ein aus zwei Halbbildern aufgebautes Vollbild einer Bewegtbildsequenz aus der Video- und Fernsehtechnik oder bei digitalisierten Videos.


Einzelbildrate
Auch Framerate. Bezeichnung für die Anzahl der pro Sekunde wiedergegebenen Vollbilder bei Bewegbildsequenzen. Um das menschliche Auge zu täuschen werden mindestens 12 Bilder pro Sekunde benötigt, damit eine Filmsequenz flüssig aussieht.
Electronic Mail, E-Mail
Englischer Begriff für elektronische Post, kurz auch E-Mail genannt.


ELSTER
Abkürzung für Elektronische Steuererklärung. Bezeichnung für eine Dienstleistung
und einen Datenstandard zur elektronischen Erstellung und Onlineübermittlung von Steuererklärungen an das Finanzamt.
E-Mail, eMail, Email, E-mail
Kurzform von Electronic Mail, übersetzt elektronische Post. In diesem Buch verwenden wir einheitlich die Schreibweise E-Mail. Oberbegriff für alle Arten von electronischen Nachrichten, die weltweit und in Sekundenschnelle über Onlinedienste, das Internet, Mailboxen oder Netzwerke ausgetauscht werden. In eine Email können Grafiken, Bilder, Dateien und auch Audio oder Videosequenzen integriert und versendet oder empfangen werden.


E-Mail-Adresse
Bezeichnung der Empfängererkennung, die zum Empfang von E-Mails benötigt wird. Eine E-Mail-Adresse besteht meist aus dem Benutzernamen oder einem Alias, der durch das @ - Zeichen vom Namen des Computers (Domain-Name) getrennt ist, der die E-Mail-Adresse verwaltet.     Beispiel: info@blue2-media.de
 


 

Fake
Englischer Begriff für Fälschung. In der Onlinewelt werden als Fakes unwahre oder gefälschte Meldungen bezeichnet.


FAQ
Abkürzung für Frequently Asked Questions, etwa häufig gestellte Fragen. Unter FAQ´s versteht man Frage-Antwort-Listen auf Webseiten oder in Newsgroups, die Hilfe zu den am häufigsten zu einem Thema gestellte Fragen geben.


Farbseperation
Begriff, der die Zerlegung einer Farbvorlage in die für den professionellen Mehrfarben-druck erforderlichen Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) beschreibt. Bei der Farbseperation werden für jede der Druckfarben eigene Farbaus-züge erstellt, die nur den Helligkeitsanteil der entsprechende Farbe wiedergeben. Das Schwarz wird als Zusatzfarbe für eine bessere Tiefenwirkung mitgedruckt.
Fast Ethernet
Bezeichnung für Ethernet-Netzwerke mit einer Datenübertragungsrate von 100 MBit/s.


Favorit, Favoriten
Die Bezeichnung einer Funktion des Webbrowsers - Internet Explorer, über die der
URL bereits besuchter Internetseiten gespeichert werden kann. Über die gespeicherte Favoriten können die Websites später erneut mit einem Mausklick aufgerufen werden.
Festplatte
Im Englischen auch Harddisk oder Harddrive. Bezeichnung für einen fest im Computer eingebauten magnetischen Datenträger mit großer Kapazität. Heute sind Festplatten mit 20, 40 oder 80 GByte Speicherplatz Standard. Auf der Festplatte werden das Betriebssystem, Programme und persönliche Dokumente dauerhaft gespeichert.
Der Name Festplatte rührt von der im Inneren verwendeten festen Scheibe(n) her,
auf der die magnetische Schicht zur Datenspeicherung aufgebracht ist.


Festplattenspiegelung
Auch Mirror Disk Mirroring, Spiegel(n). Bezeichnung für mindestens zwei Festplatten mit jeweils identischen Inhalten. Die automatische Kopie einer Festplatte wird Spiegeln genannt. Festplattenspiegelungen werden zur Erhöhung der Datensicherheit in Netz-werken eingesetzt. Fällt eine Festplatte aus, kann auf die Spiegelung der Daten zuge-griffen werden.
File
Englische Bezeichnung für eine Datei. Als Files werden Programmdateien und eigene Dokumente bezeichnet.


File Transfer
Englischer Oberbegriff für Dateiübertragungen im Netzwerk, bei Onlinedienste oder im Internet.
Fileserver, File Server
Englische Bezeichnung für den Server in einem Netzwerk, auf dem die Programme und die gemeinsam verwendete Dokumente für die Arbeitsstationen gespeichert sind.


Firewall
Englische Bezeichnung für Brandmauer. Oberbegriff für Verfahren, Hardware oder Software, die Rechner vor unautoisierte Zugriffen aus dem Internet schützen sollen. Dazu überwacht die Firewall den Datenfluss zwischen einem privaten Rechner, einem Intranet oder einem internen Firmennetzwerk (LAN) und dem Internet.
FireWire, Firewire
Der Begriff FireWire wird einmal vom Computerhersteller Apple als Markenname für eine schnelle serielle Schnittstellen-Technologie verwendet. Der Begriff wurde zum anderen auch für die Technologie zur Verbindung von DV-Camcordern mit DV-Video-geräten oder Computern verwendet. Heute wird die Schnittstelle, die Datentransfer-raten bei der Übertragung digitaler Daten von bis zu 400 MBit/s ermöglicht, IEEE 1394-Schnittstelle genannt.


Flame
Begriff für eine Diskussion mit bösartigen oder beleidigenden Äußerungen, die zwei oder mehrere Personen in einer Newsgroup oder in Chaträumen führen.

Flash, Macromedia Flash
Markenname einer Software des Herstellers Macromedia und für das von der Anwendungen verwendete Datenformat für vektorbasierte Grafiken zur plattformüber-greifenden Verwendung im World Wide Web. Mit Macromedia Flash können Web-designer interaktive, multimediale Internetseiten gestalten und Klänge sowie Animationen integrieren.



Flat Screen
Englische Bezeichnung für Flachbildschirm. Oberbegriff für im Idealfall vollkommen- flachen Bildröhren von CRT-Monitoren. Alternativ die Bezeichnung für auf verschiedene Technologien basierende flache Bildschirme, beispielweise für TFT-Displays.
Flatrate
Oberbegriff für alle Internet-Zugänge, bei denen die Abrechnung über eine feste Pauschalsumme erfolgt, unabhängig von der Onlinezeit oder der übertragenen Daten-menge.


FLOPS
Abkürzung für Floating Point Operations per Second. Maßeinheit zur Messung der Prozessorleistung im Fließkommabereich, die zur Berechnung von Gleitkommazahlen verwendet wird. Mit einem Mega-FLOP können eine Millionen Gleitkommazahlen pro Sekunde berechnet werden. Bei einem Giga-FLOP sind es eine Milliarde und mit einem Terra-FLOP eine Billion Gleitkommazahlen pro Sekunde.
Fragmentierung
Begriff, der die nicht zusammenhängende Speicherung von Dateien und Daten auf Datenträgern, wie Festplatten, beschreibt. Fragmentierte Dateien sind über mehrere Zuordnungseinheiten des Datenträgers verteilt. Zur nachträglichen Speicherung der Dateien in zusammenhängenden Speicherbereichen müssen die Daten defragmentiert werden.


Frame
Englischer Begriff für Rahmen, der den Bereich der neuen Medien verschiedene Bedeutungen hat. Eine Webseite kann mit Frames in mehrere, voneinander unabhängige Bereiche aufgeteilt werden, in denen wiederum HTML-Inhalte angezeigt werden können. Mit Frames werden Webseiten in eigenständige Fenster unterteilt. wenn verschiedene Inhalte gleichzeitig angezeigt werden sollen. Als Frames werden auch einzelne Datenblöcke in paketvermittelten Datennetzen bezeichnet.
Freecall
Kostenlose Rufnummern der Deutschen Telekom AG. Alle Gespräche zu Rufnummern mit den Vorwahlen 0800 und 00800 sind für den Anrufer kostenlos.


Freeware
Bezeichnung für Computerprogramme, die kostenlos erhältlich und frei kopiert und weitergegeben werden dürfen, im Gegensatz zu Shareware und kommerzieller Software.
Frontpage, Microsoft
Produktbezeichnung für einen HTML-Editor des Herstellers Microsoft, mit dem komplexe eigene Webseiten oder Websites erstellt und gestaltet werden können.


FTP
Abkürzung für File Transfer Protocol. FTP ist ein Dateiübertragungsprotokoll, das inzwischen als Internetdienst zum direkten und schnellen Dateitransfer zwischen zwei Rechnern eingesetzt wird. Das File Transfer Protocol basiert auf dem im Internet und lokalen Netzen eingesetzten Protokollen TCP/IP.
Fuzzy-Logic
Übersetzt etwa unscharfe Logik. Bezeichnung für Algorithmen zum Einsatz in Schalt-kreisen, Prozessoren oder Programmen, die nicht nur zwischen zwei digitalen Zuständen unterscheiden können, sondern auch Aufgaben nach "menschlichen" Denk-mustern lösen können. Natürlich reicht Fuzzy-Logic bei weitem nicht an menschliche Denkmuster heran, doch immerhin können Maschinen dadurch auch mit unscharfen Zwischenzuständen arbeiten, die sich nicht binär kodieren lassen.


 

Gamepad
Alternative Bezeichnung für einen Kontroller zur Steuerung von Computern oder Konsolenspielen.


GAN
Abkürzung für Global Area Network. Oberbegriff für weltumspannende Netzwerke, die oft über Satellitenverbindungen realisiert werden. Siehe WAN und LAN


Gästebuch
Bezeichnung für einen Bereich eines Webangebots, in dem sich Besucher mit Angabe ihrer E-Mail-Adresse eintragen, und Anregungen oder Kritik zum Angebot der Website äußern können.
Gateway
Englische Bezeichnung für eine Schnittstelle zum Datenaustausch und zur Kommu-nikation zwischen verschiedenen Rechnerplattformen, Systemen, Datendiensten oder Datenübertragungsprotokollen. Grundsätzlich stellen Gateways die Verbindung zwischen zwei oder mehreren, sonst nicht zu einander kompatiblen Systemen her.


Genlock, Genlock-Karte
Abkürzung für Synchronistation Generator Lock. Bezeichnung eines einfachen Verfahrens aus der Videonachbearbeitung, bei dem Videosignale mit Monitorsignale gemischt werden. Genlock-Geräte oder Genlock-Karten für den PC werden zur Titel-generation und zur Einmischung von Texten, Logos, Grafiken oder Animationen vom PC in ein Videobild verwendet. Für die Synchronisation des Mischvorgangs wird dabei das analoge Videosignal verwendet. Die bearbeitete Videosequenz wird nicht digital auf dem Computer gespeichert, sondern auf einem Videorecorder aufgezeichnet.
Gerätetreiber
Kleine Programme, die für die Steuerung von Computerkomponenten oder ange-schlossener Peripherie zuständig sind. Ein Gerätetreiber übersetzt die Anweisungen des Betriebssystems oder von Programmen in eine von der jeweiligen Komponente benötigte Befehlssprache. Der bekannteste Gerätetreiber ist der Druckertreiber.


GIF
GIF ist die Abkürzung für Graphics Interchange Format. Ein von der Firma Compu-Serve für Onlineanwendungen entwickeltes komprimiertes Grafikformat für Bilder mit maximal 256 Farben. Das GIF-Format wird häufig für einfache Grafiken, Logos oder Schriftzüge auf Webseiten eingesetzt. ---> Animated GIF
Gigabit Ethernet
Bezeichnung für Ethernet-Netzwerke auf der Basis von Kupferdrahtleitungen, mit einer Datenübertragungsrate von 1000 MBit/s


Gigabyte, GByte, GB
Vielfaches der Maßeinheit Byte.
1 GByte = 1024 MByte
1 MByte = 1024 KByte
Die Maßeinheit Gigabyte wird zur Angabe der Speicherkapazität verwendet.
GMX
Markenname eines großen E-Mail-Anbieters für kostenlose E-Mail-Adressen im WWW.


GPS, GPS-Navigationssystem
Abkürzung für Global Positioning System. Oberbegriff für satellitengestützte Position-ierungs- und Navigationssysteme. GPS-Navigationssysteme werden heute in Fahrzeuge Schiffen, Bussen, und Bahnen, ebenso wie in separaten Geräten eingesetzt. Die GPS Basis bildet ein Satellitennetzwerk von so genannten Medium Earth Orbit-Navigations-satelliten, von denen von jedem Standort auf der Erde immer mehrere sichtbar sind. Das Positionierungssystem errechnet die Unterschiede der Signallaufzeiten verschie-dener Satelliten und ermittelt darüber den aktuellen Standort.
Grafiktablett
Bezeichnung für tablettförmige Eingabegeräte, die mit einem Stift oder einer Maus mit Fadenkreuzlupe bedient werden. Professionelle Tabletts im Format DIN-A3 und größer ermöglichen die Digitalisierung von Vorlagen, beilspielsweise von Zeichnungen im CAD Bereich. Zudem können die Programmfunktionen von CAD-Programmen sowie individuelle Funktionen über das Tablett abgerufen werden. Tabletts mit drucksen-sitiven Stiften werden dagegen häufig zum freihändigen Malen oder Arbeiten in Bild-bearbeitungs-, DTP- oder Grafikprogrammen eingesetzt.


Greenwich Mean Time, GMT
Englische Bezeichnung für die westeuropäische Zeitzone. Der Name stammt vom Standort der Atomuhr im englischen Greenwich. Die GMT ist die Basis zur Berechnung der Zeitverschiebung für die restlichen Zeitzonen der Erde. In Deutschland entspricht die MEZ GMT+ 1:00 h.
 

Hacker
Einzelpersonen oder Gruppe, die das Ziel hat, unautorisiert in geschützte Bereiche eines Daten- oder Onlinedienstes, ein Firmennetzwerk oder auf private Rechner einzudringen. Besonders "angesehen" ist in der Hakerszene das Eindringen in Computer oder Systeme von Regierungsbehörden, Forschungsinstituten, Geheim-diensten oder den Herstellern von Hardware und Software. Da diese Anlagen über einen sehr hohen Zugriffsschutz verfügen, suchen und nutzen Hacker Sicherheits-lücken in den Computersystemen. Hacker haben verschiedene Motive: Einige geben vor, nur deshalb illegal in ein System einzudringen, um Sicherheitslücken aufzuzeigen. Diese Gruppe verändert oder stiehlt normalerweise keinerlei Daten. Andere Hacker hinterlassen dagegen ihre "Visitenkarte" und veröffentlichen erfolgreiche Angriffe. Bösartige Hacker verändern, löschen oder stehlen dagegen Daten der Rechner, in die sie eindringen konnten. Bekehrte Hacker arbeiten heute teilweise im Auftrag von Firmen, die ihren Zugangsschutz überprüfen lassen möchten.


Handheld, Handheld-PC
Oberbegriff für eine Gattung von Kleinstcomputern, die in einer Hand gehalten werden können. Handhelds sind meist etwas größer als Organizer oder Palmtops und haben neben den üblichen Funktionen, wie Terminkalender, Adress- und Telefondatenbank, Notizbuch und Aufgabenlisten, einen Internetzugang, Textverarbeitung, Tabellenkalk-ulation, Multimedia-Player und mehr.


Harddisk
Englischer Begriff für Festplatte.
Harddrive
Alternativer englischer Begriff für Festplatte.


Hardware
Oberbegriff für alle greifbaren Bestandteile (engl. Hard = hart) eines Computers, seiner Komponenten und der PC-Peripherie. Zur Hardware zählen das Gehäuse, der Prozessor, der Hauptspeicher, die Festplatte, das Disketten- und CD-/DVD-Laufwerk, die Maus, die Tastatur & Drucker, Modems oder Scanner. Erst die Kombination aus Hardware und Software bildet eine funktionsfähige Einheit.
Hauptplatine
Die Bezeichnung der zentralen Platine eines PC. Auf der Hauptplatine eines modernen PC befindet sich der Prozessor, Steckplatz oder Slot, die Speicherbänke für den Arbeitsspeicher, die Steckplätze für Erweiterungskarten, die Schnittstellen-Controller, der Festplatten-Controller und gegebenenfalls die Soundkarte.


Hauptspeicher
Auch Arbeitsspeicher oder RAM. --> Arbeitsspeicher
HBCI
Abkürzung für Home Banking Computer Interface. Bezeichnung einer weit verbreiteten Schnittstelle und eines Datenübertragungsstandards deutscher Bankenverbände, der ein sicheres Homebanking über das Internet oder andere Onlinedienste ermöglicht.


HDSL
Abkürzung für High Date Rate Digital Subscriber Line. Professionelle Variante des DSL- Datenübertragungsverfahrens über normale Kupferdraht-Telekommunikationsleitungen bei dem in beide Richtungen Datentransferraten von bis zu 2 MBit/s erziehlt werden. Mit HDSL sind in Deutschland Großfirmen, Bankinstitute oder Universitäten über Stand-leitungen untereinander und mit dem Internet verbunden. Für den privaten Anwender stehen preiswerte Wählverbindungen über ADSL zur Verfügung.
Header
Bezeichnung für den Kopfdatenbereich (Head = Kopf) einer E-Mail-Nachricht. Header sind alle Informationen zum Absender, Datum und zu allen an der Übermittlung beteiligten Mailservern enthalten.


Headset
Englische Bezeichnung für eine tragbare Freisprecheinrichtung. Einfache Headsets für Mobilfunktelefone bestehen aus einem Ohrhörer und einem im Kabel integrierten Mikrofon. Hochwertige Headsets verfügen über ein oder zwei Kopfhörer und ein Bügelmikrofon.
Hertz, Hz
Maßeinheit für die Frequenz, also für die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde.
1 Hertz (Hz) entspricht einer Schwingung pro Sekunde.
1000 Hz  = 1 kHz (Kilo Hertz)
1000 kHz = 1 MHz (Mega Hertz)
1000 MHz = 1 GHz (Giga Hertz)
1000 GHz = 1 THz (Terra Hertz)


High Color
Bezeichnung einer im Computerbereich verwendeten Farbtiefe. Als High Color werden die Farbtiefen von 15 oder 16 Bit pro Bildpunkt bezeichnet. Dadurch lassen sich 32.768 beziehungsweise 65.536 Farben gleichzeitig pro Pixel darstellen. Bei 16 Bit berechnen sich die Farben aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB)
Hit
Englischer Begriff für Treffer. Bezeichnet den Informationsabruf von einem Webserver.


HMD, Head Mounted Device
Englische Bezeichnung für einen Helm mit integrierter 3D-Brille, die bei Virtual reality-Anwendungen zur dreidimensionalen Darstellung und zur Navigation in der künstlichen Welt zum Einsatz kommt.
Hoax
Engl. Begriff für Täuschung, Streich oder Schabernack. In Bezug auf das Internet versteht man unter einem Hoax die Verbreitung falscher Tatsachen in Newsgroups, Foren oder per E-Mail mit der Warnung vor einem gefährlichen Computervirus und der Bitte, diese wichtige Meldung an alle Bekannten weiterzuschicken. In diesem Fall ist der Hoax der eigentliche Virus, da viele Anwender die gefälschte Meldung ernst nehmen, und so für eine explosionsartige Verbreitung des Hoax sorgen.


Homebanking
Alternativer Oberbegriff für alle computergestützten Bankgeschäfte, die auf einer Onlineverbindung basieren. Mit Homebanking können die typische Bankgeschäfte, wie die Abfrage des Kontostandes, Umsatzübersichten, Überweisungen, entweder vom heimischen PC oder über einen mobilen Onlinezugang erledigt werden.
Homepage
Engl. Bezeichnung für Heimatseite die für verschiedene Internetseiten verwendet wird: Einmal ist eine Homepage die Startseite eines Werbeangebots. Auf der Homepage erhält der Anwender idealerweise Informationen zum Inhalt, über Hyperlinks kann zu verschiedenen Bereichen der Website gewechselt werden. Die Homepage von Firmen ist in der Regel über eine Domain erreichbar. Zum zweiten werden oft auch pauschal private Webseiten oder ganze Weboffer als Homepage bezeichnet, die unter einem URL erreichbar sind.


Host
Engl. Begriff, der wörtlich Gastgeber bedeutet. Im Computer- und Internet-Bereich oft verwendete Bezeichnung oder Zusatz, die/der allgemein einen Rechner oder Server bezeichnet, auf dem Informationen, Daten oder Dienste bereitgehalten werden. Als Host werden sowohl die Server in Netzwerken mit Arbeitsstationen, Server im Internet, zu denen eine Onlineverbindung aufgebaut wird, oder auch News-, FTP-, HTTP,- oder Name-Server bezeichnet.
Hotbird
Bezeichnung eines Satellitensystems des Betreibers EUTELSAT, das für digitale Fernsehübertragungen genutzt wird.


Hotmail
Markenname des internationalen Webportal-Betreibers msn.de (Microsoft Network) für dessen kostenloses Angebot für E-Mail-Adressen im World Wide Web.
Hot-Plugging, Hot Plugin
Das Inbetriebnehmen einer Computerkomponente durch den Anschluss an den laufenden Rechner. USB Geräte sind bei installiertem Gerätetreiber — Hot Plugging fähig, das heißt: Sie können bei laufendem Rechner ein- und ausgesteckt und betrieben werden, ohne den Rechner dazu neu zu starten.


HTML
Abkürzung für Hypertext Markup Language. Seitenbeschreibungssprache für Hypertext Dokumente, die für im World Wide Web veröffentlichte Dokumente verwendet wird. HTML ermöglicht Querverweise (Hyperlinks) auf andere Bereiche im gleichen Dokument, aber auch zu beliebigen anderen Dokumenten. Diese Verknüpfungen werden über die so genannte URLs (Uniform Resourse Locator) realisiert, in denen beliebige Ressourcen im weltweiten Internet angegeben werden können. In der Hypertext Markup Language sind auch Formatierungsbefehle (Tags) festgeschrieben, über die der Text gestaltet oder Grafikelemente eingefügt werden können. So genannte HTML-Editoren (Dreamweaver, Frontpage) ermöglichen dagegen die Erstell-ung und Gestaltung von HTML-Seiten ohne Programmierkenntnisse. Die Dateinamen-erweiterung von HTML-Seiten ist aufWindows-Rechnern htm, auf anderen Systemen, wie UNIX, dagegen .html.
HTML-Dokument
Bezeichnung für mit der Seitenbeschreibungssprache HTML erzeugte Dokumente zur Veröffentlichung im WWW oder in einem Intranet. HTML-Dokumente können Hyper-links, Grafiken, Bilder, Animationen, Formulare oder aktive Komponenten erhalten.


HTTP
Abkürzung für Hypertext Transfer Protocol. HTTP ist ein international standardisiertes Protokoll, das die weltweite Datenübertragung von Dokumenten im Internet ermöglicht. HTTP und die Seitenbeschreibungssprache HTML bilden zusammen die Grundbausteine des beliebtesten Internetdienstes, dem World Wide Web. Das Protokoll ist auch Bestandteil einer URL genannten Dokumentadresse im WWW, beispielweise http://www.dokument.html.
HTTP-Server
Bezeichnung für einen Server im Internet oder in einem Intranet einer Firma, der für die Speicherung und das Versenden und Empfangen von HTML-Dokumenten über das HTTP zuständig ist.


Hub
Wortwörtlich übersetzt Radnabe. Im Computer- und Netzwerkbereich werden Systeme oder Komponenten, die Signale sternförmig verteilen, als Hub bezeichnet. Solche "Sternverteiler" werden bei Netzwerken zur Verbindung mehrerer Computer (Netz-werk-Hub), zur Steuerung mehrerer Drucker (Drucker-Hub) oder für den Internetzu-gang über mehrere Modems (Internet-Hub) eingesetzt. Zur Erweiterung des universiellen seriellen Busses (USB) werden dagegen USB-Hubs eingesetzt.
Hyperlink
Kurz auch Link. Englische Bezeichnung für einen Querverweis zu einer anderen Stelle in einem Hypertext-Dokument oder zu einem anderen Dokument. Verweist die
Verknüpfung auf eine andere Stelle im gleichen Dokument, spricht man von einem internen Hyperlink. Bei einer Verknüpfung auf eine beliebige andere Ressource handelt es sich um einen externen Hyperlink. Links werden zur Navigation im WWW eingesetzt. Die Querverweise sind standardmäßig blau und unterstrichen formatiert. Zeigt ein Anwender mit der Maus auf einen Hyperlink, verwandelt sich das Symbol des Mauszeigers in eine Hand. In HTML-Dokumenten können beliebige Dokumentbereiche als Hyperlink gestaltet sein, beispielweise Text, Grafiken, Bildbereiche oder Steuer-elemente in Formularen.


 

I/O-Adresse
I/O ist die Abkürzung für Input/Output. Der Begriff wird für die Ein- und Ausgabe-adresse von PC-Komponenten verwendet, einem speziellen Speicherbereich, über den die Kommunikation und der Datenaustausch mit dem Betriebssystem erfolgt.


IBM-kompatibel
Ein Computer, der kompatibel zu Computern des US-Herstellers IBM (International Business Machine Corporation) ist. Der erste IBM-PC (Personal Computer) wurde von IBM im Jahr 1981 auf dem Markt gebracht und ist seitdem Standard für das Grund-layout aller PCs.



ICANN
Abkürzung für Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Eine weltweit, nicht kommerzielle Organisation, die oft auch als Regierung des Internets bezeichnet wird. Die ICANN koordiniert beispielweise die Zulassung neuer Top Level Domains, das Domain Name System (Namensvergabesystem) und die Vergabe von IP-Adressen im Internet, und entwickelt neue Standards für Internetprotokolle oder die Netzorganisa-tion.
Icon
Engl. Begriff für ein kleines Sinnbild, das in Computerprogrammen oder bei grafischen Betriebssystemen zur visuellen Darstellung von Objekten oder Dateien verwendet wird. In der Windows-Terinologie werden Icons als Symbole bezeichnet.


iMac
Computer des Herstellers Apple, der komplett im farbig-transparenten Gehäuse des Monitors untergebracht ist.
Image Map
Ein Bild, eine Grafik oder der Bereich einer Darstellung auf einer Webseite, die über einen Hyperlink mi einer anderen Information zu bestimmten Bildbereichen anzeigt. Image Maps werden auch als sensitive Bilder oder Bereiche bezeichnet, da das Zeigen oder Klicken auf einen definierten Bereich unterschiedliche Aktionen auslösen kann.


Image, Image-File
Engl. Bezeichnung für die 1:1-Kopie eines Datenträgers. Bei Datenträgern werden die gespeicherten Informationen dazu spurweise ausgelesen, bei CD-ROMs erfolgt das Auslesen auf der Ebene der Pits, also der physikalisch vorhandenen Vertiefung in der CD, über die die Binärdaten kodiert sind. Images werden bei der Sicherung kompletter Datenträger in Form 1:1-Kopien von Datenträgern oder anderen Medien verwendet.
Als Image-File wird die einzelne Datei des Images bezeichnet, die bei der Sicherung oder Kopie ganzer Datenträgern entsprechend groß ist.
Imaging
Englischer Oberbegriff für das Scannen, Anzeigen, Bearbeiten, Drucken oder das Ver-walten von digitalen Bilddokumenten auf dem Computer.


IMAP
Abkürzung für Internet Message Access Protocol. Bezeichnung eines E-Mail-Protokolls für den reinen Empfang von elektronischen Nachrichten über das Internet. Mit dem IMAP4-Protokoll ist im Gegensatz zum E-Mail-Protokoll POP3 die Auswahl oder Bearbei-tung von empfangenen Nachrichten möglich. Somit könne große E-Mails oder Spam vom Empfang ausgeschlossen werden. Noch dominiert hier das Empfangsprotokoll POP3.
Impendanz
In der Unterhaltungselektronik und bei PC-Lautsprechern der in Ohm gemessene Widerstand eines Lautsprechers.


Inch
Englische Bezeichnung für die metrische Längenmaßeinheit Zoll. 1 Zoll entspricht etwa 2,54 cm.
Incremental Packet Writing
Bezeichnung für ein Beschreibungsverfahren für CD-Rohlinge, bei dem der optische Datenträger vom System als Laufwerksbuchstabe angezeigt und wie eine Festplatte behandelt wird.


Information Highway
Amerikanische Bezeichnung für schnelle Internetverbindungen und Kommunikation. Im Deutschen auch Datenautobahn. Die Vision des amerikanischen Information Highway ist die Freiheit der grenzenlosen Information über schnelle Datenleitungen.
Infotainment
Kunstwort, das aus den Begriffen Information und Entertainment (Unterhaltung) zusammengesetzt ist. Unter Infotainment werden (webbasierte) multimediale Inform-ationsformen zusammengefasst, die sachliche Inhalte mit unterhaltenden Elementen verbinden.


Infotisement
Kunstwort, das aus den Begriffen Information und Advertisment (Werbung) zusammengesetzt ist. Unter Infotisement werden (webbasierte) Informationsformen zusammengefasst, die Informationen mit werbenden oder verkaufsfördernden Elementen verbinden.
Inforotschnittstelle
Optische Schnittstelle zur Verbindung und Datenübertragung mit Infarotimpulsen von portablen Geräten, wie Notebooks, Handhelds oder Mobiltelefone untereinander oder mit einem stationären Rechner.


Inhouse
Bezeichnung für Veranstaltungen, Präsentationen oder Mitarbeiterschulungen in den eigenen Firmenräumen.
Injekt, Injekt-Printer
Engl. Bezeichnung für Tintenstrahl (-drucker) verschiedenster Technologien.


Inkompatibilität
Bezeichnung, die die Unverträglichkeit zwischen bestimmter Hardware und Software untereinander und/oder zueinander beschreibt.
Input
Englischer Begriff für Eingabe im Gegensatz zu Output.


Intel
Abkürzung für Integrated Electronics, marktführer amerikanischer Hersteller von x86-Prozessoren für PC-Systeme.
Intelligent Streaming
Bezeichnung für Streaming-Technologien, die während des Streamings für eine automatische Anpassung des Datenstroms, unabhängig von der Qualität oder der Bandbreite (Modem, ISDN, ADSL) der aktuellen Internetverbindungen sorgen.


interaktiv
Oberbegriff, der in allen Bereichen der neuen Medien für Systeme, Anwendungen oder Dienste verwendet wird, bei denen der Anwender in einen Ablauf eingreifen kann. Beispiele für interaktive Anwendungen sind Computerprogramme, PC-Spiele, das Internet oder Onlinedienste mit allen offern, bei denen ein dialoggestützter Infor-mationsaustausch stattfindet.
Interaktives 360°-Webpanorama (iPix)
Oder auch Image Based Rendering, IBR genannt. Übersetzt etwa bildbasierte Überset-zung. Unter dem Begriff IBR werden Verfahren, Algorithmen oder Anwendungen bezeichnet, die aus einer Anzahl von digitalen Fotos weitere Bilder oder Ansichten berechnen können. Typische Image Based Rendering-Anwendungen sind interaktive 360° Grad Panoramen (iPIX). Für über IBR errechnete Panoramaaufnahmen muss zunächst eine bestimmte Anzahl an Bildern über 360 Grad erstellt werden, wobei sich die jeweils benachbarten Bilder überlappen müssen. Nach der gegebenenfalls nötigen Digitalisierung der Aufnahmen mit einem Scanner müssen die Einzelbilder von der Software aneinander gefügt werden. Im Anschluss daran entfernt ein IBR-Algorithmus die Verzerrungen an den Bildübergängen und errechnet ein 360 Grad Panorama. Dieses kann in Webseiten integriert werden. Der Betrachter sieht später nur einen rechteckigen Ausschnitt dieses Panoramas und kann sich durch Mausbewegungen darin nach links und rechts, und teilweise auch nach oben und unten bewegen.


Interface
Englischer Begriff für Schnittstelle. Interface wird in der Computerwelt allgemein für alle Arten von Schnittstellen für Hardware und Software verwendet. Bei Komponenten ist damit eine physikalische Anschlussmöglichkeit gemeint.
Interlace, Interlace-Darstellung
Englische Bezeichnung für Zeilensprungverfahren.


Internet
Oberbegriff für das größte globale Computernetzwerk, das die verschiedensten internationalen, nationalen, regionalen und lokalen Netzwerke und dadurch Millionen von einzelnen Servern untereinander verbindet. Den beliebtesten Internetdienst stellt das World Wide Web dar, weshalb das WWW oft auch als Synonym für das gesamte Internet verwendet wird. Das WWW basiert auf mehreren 100 Millionen von multi-medialen Hypertext-Dokumenten. Zur Selektion der Informationen stehen Such-maschinen zur Verfügung. Doch das Internet bietet noch weitere Dienste: dazu zählen die elektronische Post (E-Mail), der Chat, die Internet-Telefonie oder Videokonferenzen Diskussionsforen im Usenet zu allen nur denkbaren Themen (Newsgroups) oder der Dateitransfer über FTP-Server.
Internet Explorer, IE
Kurzform für den Browser Microsoft Internet Explorer, der in das Betriebsystem Windows integriert ist.


Internet Service Provider, ISP
Bezeichnung von Firmen, Institutionen oder Organisationen, die direkt an das Internet angeschlossen sind, und den Internetzugang für Endanwender verkaufen. Ein ISP betreibt entweder ein an das Internet verbundenen Server. Der Internet Service Pro-vider ermöglicht seinen Kunden die Einwahl über analoge und digitale Telefonleitungen in sein System, und somit in das Internet.
Internetadresse
Auch IP-Adresse (IP für Internet Protocol). Zur Identifizierung aller am Internet ange-schlossenen Computer werden einmalige und eindeutige IP-Adressen verwendet. Eine Internetadresse besteht immer aus vier Bytes oder 32 Bit, also aus vier Zahlen, die durch Punkte voneinander getrennt sind, beispielweise 207.46.230.229 für den Web-server Microsoft. Da jede Internetadresse einmalig ist, kann darüber jeder Rechner im Internet eindeutig identifiziert werden.


Internet-Keyword
Einmal die englische Bezeichnung für Internet-Schlüsselwort. Zum anderen der Name eines Dienstes der US-Firma Realnames, bei der Schlüsselwörter für Webadressen registriert werden können.
Interrupt
Englischer Begriff für unterbrechen. Im Computerbereich sind damit 15 spezielle Leitungen im Computer gemeint, die von verschiedenen Komponenten (Festplatten-Controller, serielle und parallele Schnittstelle, Maus, Tastatur) teilweise fest belegt sind. Über Interrupts kommunizieren die Komponenten mit dem Prozessor. Durch die beschränkte Anzahl an Interrupts kann immer nur eine bestimmte Anzahl von Geräten gleichzeitig genutzt werden.


Interstitial
Bezeichnung einer lästigen Werbeform im WWW, bei der automatisch vor der Anzeige der angeforderten Webseite zusätzliche Fenster mit Werbeinhalten auf dem Bildschirm erscheinen. Interstitials sind vor allem bei Weboffern mit pornografischen Inhalten verbreitet.
Intranet
Firmeninterne Netzwerke, die auf der Internet-Technologie basieren. Dazu zählen die Verwendung von TCP/IP als Netzwerk-Protokoll und der Einsatz von Hypertext- oder Hypermedia-Dokumenten, analog zur Darstellung von Informationen im WWW. Intranets mit Anschluss an das Internet werden Extranet genannt.


IP-Adresse
Abkürzung für Internet Protocol-Adresse. IP-Adresse werden in allen TCP/IP-Netz-werken zur eindeutigen Identifizierung eines Rechners eingesetzt. Dies gilt für alle Rechner im Internet, aber auch für Rechner in Intranets oder privaten Netzwerken.
---> Internetadresse
IRQ
Abkürzung für Interrupt ReQuest. Englische Bezeichnung für Unterbrechungsanforder-ung. ---> Interrupt


ISO
Abkürzung für International Standardisation Organisation. Eine Organisation zur Erarbeitung und Definition internationaler Standards.

 

Java
Eine von der amerikanischen Firma SUN entwickelte objektorientierte Programmier-sprache für Webseiten, über die verschiedenste interaktive Spezialeffekte oder Ani-mationen erzielbar sind. Entsprechende plattformübergreifende Anwendungen werden Java-Applet genannt. Sie können auf beliebigen Computern ausgeführt werden. Zur Ausführung von Java-Applets muss der eingesetzte Browser lediglich über eine inte-grierte Java Virtual Machine (auch Java-Interpreter) verfügen. Dies ist beim Microsoft Internet Explorer oder beim Netscape Navigator der Fall.

Java Virtual Machine, JVM, JavaVM
Bezeichnung für den Interpreter (Dolmetscher) zur Ausführung von in der Programm-iersprache Java geschriebenen Programmen. JVMs sind für alle verwendeten Betrieb-ssysteme oder darauf basierende Anwendungen verfügbar. Eine JVM interpretiert beispielweise den in einem Java-Applet gespeicherten plattformunabhängigen Zwisch-encode, der von einer Webseite auf den eigenen PC übertragen wird. Nach dem Interpretieren wird das Java-Programm auf dem lokalen Rechner ausgeführt.



Java-Applet
Bezeichnung für ein kleines Programm, das in der Programmiersprache Java geschrieben ist. Java-Applets werden häufig auf Webseiten verwendet, von dort auf den eigenen Rechner übertragen und dort ausgeführt. Dazu muss die Java Virtual Machine des eingesetzten Webbrowsers aktiviert sein.
Javascript, JavaScript, JS
Bezeichnung für ein von Netscape und SUN entwickelten Makrosprache, die in HTML-basierte Webseiten integriert werden kann. Über Java-Script lassen sich interaktive Formulare mit Plausibilitätsprüfungen oder Berechnungsfunktionen in Webseiten einbinden. Weiter können mit JavaScript Laufschriften realisiert oder Aktionen auf dem lokalen PC ausgelöst werden. JavaScript hat übrigends nichts mit der Programmier-sprache Java zu tun. Java-Script wird von den aktuellen Versionen der Webbrowser, Internet Explorer oder Netscape Navigator umfassend unterstützt.


Jewelbox
Bezeichnung der Hartplastikkassetten, in der Musik- oder Daten-CDs aufbewahrt werden können.
Jini
Abkürzung für Java Intelligent Network Infrastructure. Vom Hersteller SUN entwickelter Datenübertragungsstandard für Netzwerke, der auf der Programmiersprache Java basiert. Jini ermöglicht den Anschluss von Jini-Geräten an bestehende Netzwerke, die ohne Treiberinstallation oder Konfiguration sofort betriebsbereit sind (Hot Plugging). Auf diese Weise sollen künftig Jini-Modems, -Festplatten, -Notebooks, oder -Drucker, aber auch Mobilfunktelefone oder Geräte der Unterhaltungselektronik miteinander kommunizieren können.


Jog
Das präzise Ansteuern von einzelnen Szenen mit Videogeräten über ein Suchlaufrad.
Joliet, Joliet-Format
Bezeichnung eines Datenformats von Microsoft zur Beschreibung von CD-R(W)-Medien mit dem CD-Recorder. Das Joliet-Format ermöglicht die Benennung von Datei- und Ordnernamen mit bis zu 64 Zeichen unter der Verwendung von Sonderzeichen. Zudem gibt es keine Einschränkungen in der Verzeichnistiefe. Derart beschriebene CD-R(W)s können nur von den Betriebssystemen Windows 95/98/Me/NT/2000 gelesen werden.


Joystick
Bezeichnung für eine Spielsteuerung in Form eines Steuerknüppels.
JPEG
Abkürzung für Joint Photografic Expert Group. Die JPEG ist eine Kommision, die Standards zur komprimierten Speicherung von Standbilddateien entwickelt. Für Kom-pressionsverfahren bei der Videodigitalisierung MJPG und MPEG.


JPEG 2000
Bezeichnung des 2001 eingeführten Nachfolgers des Bildkompressionsformats JPEG. JPEG 2000 verwendet zur Kompression die so genannte Wavelet-Transformation, die wichtige Strukturen eines Bildes erkennen kann und weniger wichtige Detalinformat-ionen herausfiltert. Dadurch werden die vom JPEG-Format bekannten Kompression- artefakte bei hohen Kompressionen vermieden.
JPG-Format, JPEG-Format
JPG ist die Dateinamenerweiterung von JPEG-Bildern (Joint Photografic Expert Group) auf Windows Rechnern. Das JPEG-Bildformat ermöglicht sehr hohe Kompressionsraten und eine Farbtiefe von 24 Bit (16,8 Millionen Farben). Aus diesem Grund werden JPEGs gerne zur Einbindung von Fotos auf Webseiten verwendet. Das verlustreiche Kom-pressionsverfahren beschränkt sich nicht auf das Packen von Bilddaten, sondern löscht selektiv einzelne Bildinformationen und ersetzt diese durch Quadrate einer Farbe. Das beim JPEG-Format angewandte Transformationsverfahren Diskrete Cosinus-Trans-formation unschöne quadratische Muster im Bild erzeugen, die auch JPEG-Artefakte oder Kompressionsartefakte genannt werden. ---> JPEG 2000.


Jumper
Englische Bezeichnung für Steckbrücke.
Junk-Mail
Englischer Begriff, abfällig für Werbe-E-Mails oder E-Mails mit sinnlosem Inhalt. Spam!


K7, Thunderbird
Interne Prozessor-Bezeichnung oder Codename für AMD Athlon Thunderbird-Prozessoren.


Kabelmodem
Bezeichnung für ein Zusatzgerät für den Fernseher oder den Computer, das den Internetzugang über das Breitbandkabel ermöglicht, über das normalerweise Fernseh- und Radioprogramme empfangen werden. Kabelmodems erziehlen beim Downstream (vom Internet zum Anwender) meist höhere Datenübertragungsraten, als beim Upstream, da für die Anforderung von Informationen keine großen Bandbreiten benötigt werden.



Kaltstart
Bezeichnung für den Neustart oder das Booten eines Computers durch (Aus-und) Einschalten der Stromzufuhr. Bei einem Kaltstart mit geladenem Betriebsystem Windows gehen alle Daten verloren.
Kanalbündelung
Bezeichnung für die gleichzeitige Nutzung von ISDN-Datenkanälen (B-Kanälen) zur Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit. Bei einem privaten Mehrgeräteanschluss kann durch die Kanalbündelung der beiden vorhandenen Kanäle eine Datenüber-tragungsrate von 128 KBit/s erzielt werden.


Kantenglättungsverfahren
Oberbegriff für Verfahren in der Computertechnologie, die den so genannten Treppen-stufeneffekt, der bei der Pixeldarstellung bei schrägen und gekrümmten Linien entsteht, verhindern. Kantenglättungsverfahren werden beispielweise von Laser-druckern, aber auch bei der Bildschirmdarstellung verwendet. In beiden Fällen werden in der Vergrößerung sichtbaren treppenartigen Strukturen zwischen benachbarten Pixeln durch die farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte abgemildert. Mit Kantenglättungsverfahren lassen sich schräge oder gekrümmte Linien, aber auch Texte mit deutlich glatteren Konturen erzeugen.
Katmai
Interne Prozessor-Bezeichnung oder Codename für Intel Pentium III-Prozessoren bis 600MHz in der Slot-1-Ausführung.


Kennwort
Auch Passwort. Bezeichnung einer individuellen alphanumerischen Zeichenfolge eines Anwenders, die als Zugriffschutz auf einen Rechner, einzelne Dateien oder für Netz-werk- oder Onlineverbindungen verwendet wird. Ohne das richtige Kennwort wird der Zugang / Zugriff verweigert.
Keyboard
Englischer Begriff für eine Computertastatur.


Keyen
---> Siehe Chroma-Keying und Bluescreen-Technologie.
Keyframe, Key Frame
Englischer Begriff für Schlüsselbild. Begriff aus dem Bereich aus der Videodigitalisier-ung nach MPEG, der ein Einzelbild einer komprimierten Videosequenz beschreibt, das Informationen enthält, die für die Komprimierung von dazwischen liegenden Einzel-bildern (Frames) verwendet werden.


Keygenerator
Kurzform auch Keygen, etwa Schlüsselgenerator. Bezeichnung eines Programms mit dem sich eine individuelle Lizenznummer, mit der kommerzielle Software oder Share-ware illegal genutzt werden kann, generieren lässt. Keygenerators werden von Crackern auf so genannte Cracksites im Internet verbreitet. Der Einsatz von nicht lizensierter Software wird strafrechtlich verfolgt.
Keyword
Englischer Begriff für Schlüsselwort. Navigationshilfe und Adressiersystem im World Wide Web. Siehe Schlüsselwort.


Kilobyte, KByte, KB
Vielfaches der Maßeinheit Byte. 1 KByte entspricht 1024 Byte. Die Maßeinheit Kilobyte wird zur Angabe der Speicherkapazität von kleinen Datenträgern /Dateien verwendet.
Klamath
Interne Prozessor-Bezeichnung oder Codename für Intel Pentium II-Prozessoren mit 233 bis 266 MHz.


Klammeraffe
Siehe @-Zeichen.
Koaxialkabel
In Computernetzwerken und in der Video- und Fernsehtechnik eingesetzter Typ einer elektrischen zweiadrigen Leitung. Dabei ist die im Inneren laufende koaxiale Leiterseele vonder zylindrisch darum angeordneten zweiten Außenader umgeben, und somit gegen elektrische Störungen von außen abgeschirmt.


Kompatiblität
Bezeichnung, die die zugesicherte Verträglichkeit zwischen bestimmter Hardware und Software untereinander und/oder zueinander beschreibt.
Kompilieren, Compilieren
Bezeichnung für den Vorgang der Übersetzung von Befehlen einer Programmier-sprache mit einem Interpreter oder Compiler in die für die Verbreitung durch einen Prozessor nötige Maschinensprache.


Kompressionsartfakte
Sichtbare Fehler in digitalen Fotos, die durch zu hohe Kompressionsraten bei Bild-formaten mit verlustreicher Kompression entstehen. Kompressionsartefakte treten beispielweise beim JPEG-Bildformat auf. Dort erscheinen große Pixel einer Farbe oder eines Musters im Bild.
Komprimieren, Kompression
Oberbegriff für alle Vorgänge oder Verfahren, die eine Dateigröße oder einen Daten-strom reduzieren, ohne den Informationsgehalt zu ändern. Die Kompression wird bei der Datenfernübertragung zur besseren Speicherplatznutzung auf Datenträgern oder bei der Audio- oder Videodigitalisierung eingesetzt.


Konvertierung
Oberbegriff für die Umwandlung eines Dateiformats in ein anderes, ohne den Informationsgehalt zu ändern. Durch die Konvertierungen können die Daten in einer anderen Anwendung geöffnet oder bearbeitet werden.
Kopierschutz
Oberbegriff die Verfahren, Programme oder Geräte, die das Kopieren von Dateien, Programmen oder Datenträgern verhindern soll. Ein Kopierschutz kann über Software, Hardware oder über bewusst fehlerhafte Datenträger (CD-ROMs) realisiert werden.


Kryptografie
Oberbegriff für Verfahren, Software oder Hardware, die Daten mit Hilfe von Krypto-grafieverfahren verschlüsseln. Bei der Kryptografie gibt es verschiedene Verfahren. Bei der heute üblichen verschlüsselten Übertragung von sensitiven Daten über welt-weite Datennetze werden in der Regel asymmetrische Kryptografieverfahren mit zwei so genannten Schlüsseln eingesetzt. Dazu werden ein öffentlicher (Public Key) und ein privater geheimer Schlüssel (Private Key) verwendet. Der öffentliche Schlüssel muß jedem Datensender bekannt sein, der private Schlüssel dagegen nur dem Empfänger. Die Daten können nun mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt werden und vom Empänger mit dem geheimen Schlüssel dekodiert werden.
Künstliche Intelligenz, KI
Bezeichnung für Anwendungen, die für sich den Anspruch erheben, menschliche Denkmuster nachbilden zu können, und die dadurch über eine Art menschliche Intelligenz verfügen sollen. Siehe Fuzzy-Logic


 

LAN, Local Area Network
Englische Bezeichnung für ein lokales Netzwerk, das mehrere Computer untereinander zu einem Rechnerverbund zusammenschließt. LANs sind normalerweise auf einzelne Räume Gebäude oder Firmen beschränkt. Die Rechner in einem lokalen Netzwerk werden über Netzwerkkarten und Kabel oder über Funknetzwerke verbunden.


Langwelle, LW
Bezeichnung des für Radioübertragungen genutzten Frequenzbereichs von 148,5 kHz bis 283,5 kHz.



LAN-Party
Bezeichnung für Massenveranstaltungen, bei denen viele Spieler auf den eigenen Rechnern über ein vor Ort installiertes LAN (Local Area Network) Computerspiele gegeneinander spielen. Im Jahr 2000 fanden in Deutschland über 1000 LAN-Partys statt, an der größten nahmen 2300 Spieler teil. Jeder Teilnehmer bringt seinen eigenen Computer mit, der über eine Netzwerkkarte an das in der Veranstaltungshalle verlegte provisorische Netzwerk angeschlossen wird. Ein Server steuert das Netzwerk und ist über die Identifikation und die Speicherung der Highscores zuständig.
Laptop
Oberbegriff für relativ schwere, tragbare und netzunabhängige Computer in der Größe einer Aktentasche. Der Begriff Laptop wird auch heute noch oft verwendet, dann sind damit aber die kleineren und leichteren Notebooks in der Größe einer DIN-A4-Seite gemeint.


Laser
Abkürzung für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Übersetzt etwa: Lichtverstärkung durch induzierte Strahlungsemission. Laser erzeugen einen stark gebündelten hochenergetischen Lichtstrahl konstanter Wellenlänge. Die Einsatzgebiete von Lasern im Bereich Computer und Unterhaltungselektronik liegen in der berühr-ungsfreien Abtastung (CD-Player) oder der Beschreibung von Belichtungseinheiten (Laserdrucker). Andere Laser-Anwendungen sind die Informationsübertragung, die Energieübertragungen oder optische Messverfahren.
Laserbelichter
Oberbegriff für spezielle Drucker mit hohen Auflösungen in der Druckvorstufe, die digitale Druckvorlagen für den Schwarzweiß- oder den gerasterten Farbdruck auf Papier oder Folie (Film) ausgeben.


Laserdrucker
Drucker, der mit Hilfe eines Laserstrahls eine Belichtungstrommel beschreibt. Diese wird am Tonerpulver vorbeigeführt, wobei das Tonerpulver nur von geladenen oder entladenen Bereichen angezogen wird. Das Tonerpulver auf der Belichtungstrommel wird auf das statische aufgeladene Papier übertragen und über die Fixiereinheit durch Erhitzen fest mit dem Papier verbunden. Preiswerte Schwarzweiß-Laserdrucker liefern ein sehr scharfes Druckbild und werden in erster Linie zum Ausdruck von monochro-men Textdokumenten eingesetzt.
Laserpointer
Stiftförmiges optisches Zeigegerät, das mit einem Laser einen kleinen, meist roten Lichtpunkt erzeugt. Wird bei Prästentationen verwendet.


Laufwerk
Bezeichnung für Geräte, die mit rotierenden Speichermedien arbeiten. Dabei kann es sich um Geräte mit fest verbauten Datenträgern (Festplatte), aber auch um Geräte für Wechselmedien (Disketten, CDs, DVDs usw.) handeln.
Laufwerksbuchstabe
Unter den Betriebssystemen MS-DOS und Windows erhalten alle Laufwerke und Partitionen eines Computers einen Laufwerksbuchstaben, gefolgt von einem Doppel-punkt. Über den Laufwerksbuchstaben können die verschiedenen Laufwerke unter-schieden und angesprochen werden. Das erste Diskettenlaufwerk erhält immer den Buchstaben A:, ein zweites Diskettenlaufwerk den Buchstaben B:. Die erste Festplatte ist grundsätzlich C:, weitere Laufwerke (CD-/DVD oder Netzlaufwerk) werden stand-ardmäßig mit den weiteren Buchstaben des Alphabets gekennzeichnet. Diese Reihen-folge kann teilweise frei festgelegt werden.


LCD, Liquid Crystal Display
Übersetzt Flüssigkristall-Bildschirm. Bei LCDs handelt es sich um eine Anzeigentechno-logie, die mit einer Matrix aus Flüssigkristallen arbeitet. Diese Flüssigkristalle befinden sich zwischen zwei Glasschichten mit Polarisationsfilter, die im Winkel von 90 Grad zueinander verdeht sind. Durch das Anlegen einer Spannung kann der Lichtbrechungs-index der Flüssigkristallelemente geändert werden. LCDs werden vielfältig eingesetzt. Das Einsatzgebiet reicht vom Taschenrechner über das Handy, sowie von Organizern bis hin zu LC-Displays an älteren tragbaren Computern. Dort sind LCDs aber deutlich kontrastärmer und träger als die aktuellen aktiven TFT-Displays.
Lead In
Englischer Begriff der Anfangsmarkierung einer Multisession-CD-Aufzeichnung. Enthält das Dateiverzeichnis und benötigt zusammen mit dem Lead Out etwa 15 MByte Speicherplatz auf der CD.


Lead In
Englischer Begriff der Endmarkierung einer Multisession-CD-Aufzeichnung. Enthält das Dateiverzeichnis und benötigt zusammen mit dem Lead In etwa 15 MByte Speicher-platz auf der CD.
Least cost Router, LCR
Oberbegriff für Geräte, die zwischen einem Telefon oder einer Telefonanlage und dem Telefonanschluss angeschlossen werden. Der Least Cost Router kann bei abgehenden Verbindungen anhand der Rufnummer automatisch den jeweils günstigsten Telefon-anbieter ermitteln. Dazu wird meistens eine im Gerät gepeicherte Liste der aktuellen Call-by-Call-Anbieter und die entsprechende Netzbetreiber_Kennzahl verwendet. Die Aktualisierung der Anbieterliste erfolgt automatisch über die Telefonleitung und ist in der Regel mit einer monatlichen Grundgebühr verbunden.


LED, Leuchtdiode
Abkürzung für Light Emitting Diode. Bezeichnung für lichtemittierende Halbleiter. LEDs in den verschiedensten Farben werden in allen elektronischen Bereichen vielfältig eingesetzt.
LED-Drucker
Relativ preiswerte Variante eines Laserdruckers, der die Belichtungstrommel anstelle eines Lasers mit einer LED-Zeile beschreibt. Der restliche Aufbau entspricht einem normalen Laserdrucker.


Lesezeichen
Oberbegriff für eine Funktion eines Browsers zur Speicherung der Internetadresse (URL) einer bereits besuchten Webseite. Auf diese Art lassen sich die Adressen interessanter Weboffer unter einem eigenen Namen speichern und später mit einem einfachen Mausklick wieder besuchen. So muss sich der Internetsurfer nicht die teilweise komplexen Internetadressen notieren. ---> Favoriten und Bookmarks
Level -1-Cache
Auch L-1-Cache oder First-Level-Cache. Bezeichnung für einen sehr schnellen kleinen Pufferspeicher, der sich direkt im Prozessor eines PC befindet.


Level-2-Cache
Auch L-2-Cache oder Second-Level-Cache. Bezeichnung für einen schnellen Puffer-speicher, der sich entweder im Prozessor auf der CPU-Platine oder auf der Haupt-platine befindet.
LI-Akku
LI ist die Abkürzung für Lithium-Ionen-Akkumulatore und kennzeichnet eine spezielle hochwertige Ausführung von wiederaufladbaren Batterien. LI-Akkus verfügen bei gleicher Baugröße über eine höhere Kapazität als NiCd und NiMH-Akkus. Zudem tritt der Memory-Effekt bei dieser Ausführung nicht auf.


Lichtwellenleiter
Siehe Glasfaser, Glasfaserkabel
LI-Ion-Akku
Abkürzung für Lithium-Ionen-Akkumulator


Linux, LINUX
Alternatives Freeware Betriebssystem auf UNIX-Basis, das dem Marktführer Microsoft Windows Konkurrenz machen soll. Von Linus Torvalds als offenes System (Open Source) mit einem Quellcode entwickelt, der für jeden Entwickler zugängig ist. Dadurch ist die weltweite Zusammenarbeit von Programmierern, die Entwicklungen spezial-isierter Anwendungen und die ständige Anpassung an die ständige Anpassung an die verschiedensten Plattformen möglich. Linux selbst ist Freeware, nur der Vertrieb der Software kostet Geld. Die bekanntesten Linux-Distributoren sind Suse (Suse Linux), Red Hat (Linux Red Hat), Caldera Systems (Open-Linux E-Desktop, Open-Linux-E-Server) und Turbolinux.
Listenserver
Bezeichnung für Server im Internet, die Kopien eingehender E-Mails automatisch an alle Teilnehmer einer Mailing-Liste verschicken.


Lithium-Polymer-Akku
Bezeichnung einer speziellen Ausführung einer wiederaufladbaren Batterie (Akkumulator). Lithium-Polymer-Akkus werden vorzugsweise in Mobilfunktelefonen (z.B. Ericsson und Nokia) oder Kleinstgeräten eingesetzt. Vor allem dann, wenn Wert auf besonders kleine Abmessungen gelegt wird oder komplexe Gehäusebauformen vorliegen. Anders als Nickel-Metallhydrid (NiMH) und Lithium-Polymer-Akkus (LI) kommen Lithium-Polymer-Akkus ohne Metallgehäuse aus. Die Elektroden sind mit einer flexiblen Kunststoff- oder Aluminiumfolie beschichtet. Verglichen mit herkömm-lichen Akkutypen enthalten Lithium-Polymer-Akkus keine Flüssigkeit. Stattdessen werden die Elektrolyten in eine gelähnliche Form polymerisiert. Damit können Akkus in fast beliebiger Größe und Form hergestellt werden.
Lizenznummer
---> Seriennummer


Lochmaske, Lochmasken-Monitor
Ein CRT-Computerbildschirm mit einer vor der Leuchtschicht angebrachten fein perforierten Metallmaske. Die meisten Bildschirme verwenden eine Lochmaske, die dafür sorgt, dass die Elektronenstrahlen definiert auf die Leuchtschicht treffen. Die Qualität eines Lochmasken-Bildschirms wird vom Lochmaskenabstand bestimmt.
Lochmaskenabstand
Auch Dot Pitch genannt. Der Lochmaskenabstand definiert den Abstand der einzelnen Löcher eines Lochmasken-Computermonitors. Der Lochmaskenabstand ist für die Bildschärfe verantwortlich. Grundsätzlich gilt: je kleiner der Abstand, desto schärfer wird das Bild. Gute Werte für 17-Zoll Monitore liegen bei 0,25 bis 0,26 Millimeter. Größere 19- bis 21-Zoll Monitore weisen meist einen Dot Pitch von 0,26 - 0,30mm auf.


Login
Einloggen
lokaler Drucker
Bezeichnung eines an einer Arbeitsstation im Netzwerk angeschlossenen Druckers im Gegensatz zum Netzwerkdrucker, der an einem Server oder Netzwerk-Hub ange-schlossen ist. Über den lokalen Drucker könne alle berechtigten Arbeitsstationen drucken.


LOOP
Produktbezeichnung einer Prepaid-Karte des Netzbetreibers Viag Interkom. (E2)
LPI
Abkürzung für Lines Per Inch, also für Linien pro Zoll. Maßeinheit für die Rasterweite beim konventionellen und digitalen Druck. Nicht zu verwechseln mit DPI.


Lumen, lm
Maßeinheit zur Messung/Angabe des Lichtstroms. 1 lm = 1 cd* sr.
Lux,lx
Maßeinheit zur Messung/ Angabe der Beleuchtungsstärke. Ein Lux (lx) definiert die Lichtleistung Lumen (lm) pro Quadratmeter: 1 lx = 1 lm/m². Über Lux-Angaben können Multimedia-Projektoren der Präsentationstechnik beurteilt werden.


Lycos
Markenname einer internationalen Suchmaschine und Datenbank im World Wide Web zur Suche von Webinhalten (www.lycos.com/de) ---> Suchmaschinen  

Mac, Macintosh
Produktbezeichnung für PC-Linie des Herstellers Apple. Die Macintosh waren die ersten leistungsfähigen Computersysteme mit intuitiver grafischer Oberfläche, die mit der Maus bedient werden konnten. Macintosh-Computer und ihre Nachfolger sind vor allem im Bereich Grafik, Design, Werbung DTP und EBV vertreten. Die PCs sind inkompatibel zu Computern mit dem Betriebsystem Microsoft Windows.


MacOs, MACOS
Abkürzung für Macintosh Operating System. Grafisches Betriebsystem, das auf PCs des Herstellers Apple eingesetzt wird.



Macrovision System
Bei DVDs eingesetztes analoges Kopierschutzsystem, das bei der Aufnahme von DVD auf VHS ein störendes Flimmern erzeugt.
Magneto Optical Disk, MOD, MO
Englischer Begriff für megneto-optische Datenträger und Medien, die im Computer-bereich und der Unterhaltungsindustrie eingesetzt werden. MODs-Medien bestehen aus einem magnetischen Datenträger, der über einen Laser magnetisch beschrieben wird. Dazu erwärmt der Laser zunächst die Magnetschicht, um diese zu entmagnetisieren. Bei der anschließenden Aufnahme richtet der Laser die Magnetfelder nach Norden oder Süden aus. Durch die Kombination der Ausrichtung lassen sich Binärinformationen speichern. Die gespeicherten Daten werden über einen Lesekopf magnetisch ausgelesen. ---> Mini Disc.


Magnetplattenspeicher
Oberbegriff für auf rotierenden, magnetische beschichteten Scheiben (Platten) basierende Datenträger, wie Festplatten oder Wechselplatten.
Mailbox
Amerikanischer Begriff für Briefkasten. Im Zusammenhang mit der Datenfernüber-tragung (DFÜ) ist damit ein textbasierter Onlineinformationsdienst gemeint. Mailboxen wurden vor der explosionsartigen Verbreitung des Internets zur Information und Kommunikation mit dem Computer eingesetzt.


Mailserver
Bezeichnung für die Rechner im Internet , die für dem Empfang, die Verteilung und den Versand von E-Mails zuständig sind. Mailserver werden von Internet Service Providern oder von Webmail-Anbietern betrieben.
Mainboard
Alternativer englischer Begriff für Haupplatine.


Makeln
Teil des Telefondienstes Anklopfen in digitalen Telefonnetzen (ISDN, T-Net) und im Mobielfunk. Bei aktivierter Anklopfen-Funktion kann ein zusätzlich eingehendes Gespräch während eines Telefonats angenommen werden. Der Wechsel zwischen beiden Gesprächen wird als Markeln bezeichnet.
Makro
Die aufgezeichnete Sammlung von Befehlen, die beim Abspielen vom Betriebssystem oder einem Programm automatisch hintereinander ausgeführt werden können. Makros werden zum komfortablen Abruf aufwendiger konfigurierter Befehle oder Aktionen eingesetzt. Dazu müssen die auszuführenden Aktionen zunächst aufgezeichnet oder programmiert werden. Das Aufzeichnen von Makros erfolgt über einen Makro-Recorder.


Makro-Virus, Makrovirus
Bezeichnung von Computerviren, die in Dokumenten von Anwendungen versteckt sind, die über Makros gesteuert werden können. Die bekanntesten Makro-Viren (Melissa) infizieren Dokumente von Microsoft Office-Anwendungen, z.B. von Word-Dokumenten.
Maschinensprache
Bezeichnung einer Anzahl der von einem Computer-Prozessor verarbeiteten Befehle (auch Maschinenbefehl) in Form von Binärzahlen. ---> Interpreter


Massenspeicher
Oberbegriff für alle Laufwerke oder Speichermedien, auf denen Daten dauerhaft gespeichert werden können. Der Begriff Massenspeicher sagt nichts über die Kapazität aus. Zu den Massenspeichern zählen Disketten, Festplatten, CD-R(W)-Medien, DAT-Bänder, MODs usw.
Maus
Wichtigstes Eingabegerät von Computern mit grafischen Betriebssystemen, wie Windows oder MacOs.


ME-Chip
Bezeichnung eines speziellen Verschlüsselungschips der für sichere Banktransaktionen über das Internet eingesetzt wird. Der ME-Chip ist in Form eines Dongles ausgeführt und verschlüsselt die Tastatur- und Transaktionsdaten beim Onlinebanking. Er wird dem Kunden beispielweise von einigen Sparda-Banken für das Internet-Banking zur Verfügung gestellt.
MegaByte, MByte, MB
Vielfaches der Maßeinheit Byte. 1 MB entspricht 1024 KByte , 1 KByte sind 1024 Byte, 1 MByte entspricht also 1.048.576 Bytes. Die Maßeinheit Megabyte wird zur Angabe der Dateigröße oder für die Speicherkapazität von mittleren Datenträgern oder Medien, wie Festplatten oder CD-ROMs usw. CD-R(W)s, verwendet.


Megaflops, MFLOPS
Abkürzung für Mega Floating Point Operations per Second. Vielfaches der Maßeinheit FLOP, die zur Messung der Prozessor-Leistung im Fließkomma-Bereich verwendet wird.
Megahertz, Mhz
Vielfaches der Maßeinheit Hertz. 1 Mhz entspricht 1 Million Hertz, also einer Million Schwingungen pro Sekunde. Mit Megahertz werden die Taktfrequenz moderner Computerprozessoren, aber auch Frequenzbereiche beim Mobilfunk, von Funknetzen oder bei der Rundfunktechnik angegeben.


Melissa
Bezeichnung eines bekannten Makro-Virus, der sich über E-Mails mit einem Word-Dokument als Anhang massenhaft auf Windows-Rechnern verbreitete. Durch das Öffnen der als wichtige Mitteilung deklarierten Anlage, wird Melissa aktiviert und ver-schickt sich dann selbst über das E-Mail-Programm Microsoft Outlook (Express) an die Empfänger der letzten 50 versandten E-Mails. Zudem werden alle Word-Dokumente auf dem eigenen Rechner mit dem Melissa-Virus infiziert. Zur Erkennung eines Makro-Virus oder dessen Beseitigung wird ein aktuelles Antivirenprogramm benötigt.
Memory
Englischer Begriff für Speicher.


Memory-Effekt (Akku)
Übersetzt etwa Speichereffekt. Gemeint ist der Effekt, der beim Laden von NiCd-Akkus auftreten kann, falls diese häufig wieder aufgeladen werden, bevor sie vollständig ent-laden sind. Durch den Memory-Effekt wird die Kapazität von NiCd-Akkus ständig veringert, bis der Akku sich u. U. gar nicht mehr aufladen lässt. Abhilfe schafft das vollständige Entladen des Akkus vor dem Aufladen. Bei NiMH-Akkus tritt der Memory-Effekt deutlich weniger auf. Ganz abgestellt wurde er bei LI-Akkus.
MemoryStick
Produktbezeichnung für eine Wechselspeichertechnologie des Herstellers Sony in Form eines kleinen Sticks. Der MemoryStick wird bei Sony-Digitalkameras, DV-Camcordern oder bei Vaio-Notebooks zum Datenaustausch zwischen Sony-Produkten verwendet.


Merchant Server
Webserver mit spezieller Software, über die geschäftliche Transaktionen im Internet abgewickelt werden können.
Metacrawler, Meta-Crawler
Markenname einer deutschen Meta-Suchmaschine im Worl Wide Web zur gleichzeitigen Abfrage mehrerer Suchmaschinen (www.metacrawler.de)


Meta-Suchmaschine
Eine Suchmaschine im Internet, die automatisch mehrere andere Suchmaschinen im Internet nach dem eingegebenen Suchbegriff abfragt. Das Ergebis wird in Form von Hyperlinks auf der Suchergebnisseite angezeigt.
Metropolitan Area Network, MAN
Bezeichnung eines regionalen Rechnerverbundes (Netzwerk) in Ballungsräumen oder Städten. ---> WAN und LAN


Microdrive, IBM
Produktbezeichnung einer winzig kleinen Festplatte von IBM, die in CompactFlash-Kartenschächten vom Type II betrieben werden, wie sie in Digitalkameras oder in Kleinstcomputern zum Einsatz kommt. IBM-Microdrive-Festplatten verfügen über 340 MByte bis 1,2 GByte Speicherkapazität und sind extrem stoßresistent.
Microsoft
Von Bill William Gates gegründetes Unternehmen. Heute größter Hersteller verschiedenster Software, wie den Betriebssystemen Windows 95/98/Me/2000/xp oder Office-Anwendungen, wie Microsoft Word, Excel, Powerpoint, Access Outlook usw.


Microsoft Internet Explorer
Produktbezeichnung des standardmäßig im Betriebssystem Windows enthaltenen Browsers des Herstellers Microsoft. Der Microsoft Internet Explorer ermöglicht die Darstellung und Navigation von Webseiten im Internet.
MIDI
Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface. Bezeichnung für einen Schnitt-stellenstandart, über den sich MIDI-Musikinstrumente zum Datentausch oder zur Klangerzeugung mit der Soundkarte eines Computers verbinden lassen. Gleichzeitig definiert der MIDI-Standard die Ansteuerung des Synthesizer auf der Soundkarte von PCs mit einem MIDI-Sequenzer. Unter MIDI werden auch verschiedene Dateiformate zum Datenaustausch gespeichert MIDI-Sequenzen zusammengefasst.


Mikron
Alternative Bezeichnung von Mikrometer.
Mini Disc
Von Sony entwickeltes digitales magneto-optisches Audiosystem, bei dem die gespeicherten Musikinformationen nach dem Audiodatenreduktionsverfahren ATRAC komprimiert sind. Bei Mini Discs werden zwei Technologien unterschieden: erstens die Kauf-MDs, bei denen es sich wie bei der Audio-CD um gepresste optische Datenträger handelt. Die zweite Form der MDs sind die Recordable Mini Discs, die aus einem magnetischen Datenträger bestehen, der über einen Laser beschrieben wird.


MIPS
Abkürzung für Mega Instructions Per Second. Maßeinheit zur Messung der allgemeinen Prozessor-Leistung. Mit MIPS werden die pro Sekunde berechneten Anweisungen pro Sekunde angegeben.
Mirror
Festplattenspiegelung.


M-JPEG, MJPEG
Abkürzung für Motion-Joint Picture Expert Group. Videokompressionsverfahren, bei dem jedes einzelne Bild (Frame) eines Videodatenstroms von spezieller Hardware nach dem JPEG-Verfahren komprimiert und gespeichert wurde. Bei zu digitalisierenden PAL- Videosignalen müssen pro Sekunde 25 Einzelbilder komprimiert und gespeichert werden. Der Vorteil von MJPEG ist, dass auf jedes einzelne Bild bei der digitalen Nach-bearbeitung in Echtzeit zugegriffen werden kann, und ein framegenauer Schnitt möglich ist. Nachteile sind der extreme hohe Rechenaufwand, umfangreiche Dateien und die teilweise hardwareabhängige Wiedergabe von mit MJPEG komprimieren AVI-Videodateien.
Modem
Kunstwort, das aus den Begriffen Modulator und Demodulator zusammengesetzt ist. Oberbegriff für Zusatzgeräte für den Computer, die den Anschluss des PC an eine analoge Telefonleitung und somit die Datenfernübertragung oder den Internetzugang ermöglichen.


Motherboard
Englische Bezeichnung für Hauptplatine. Überwiegend vorzufinden in PCs.
MOV, Movie File Format
Von der Firma Apple entwickeltes plattformübergreifendes Dateiformat für Bewegtbild-sequenzen, das Bild- und Tonsignale getrennt komprimiert und verschlüsselt. Das MOV-Format ist nicht kompatibel zum Microsoft AVI-Format für Bewegtbildsequenzen.


MP3-Player
Bezeichnung für MP3-Abspielsoftware oder für tragbare bzw. stationäre Geräte zur Wiedergabe von MP3-Dateien. In Windows Me ist der Windows Media Player zur Wiedergabe von MP3-Dateien verantwortlich. Sehr beliebt sind tragbare MP3-Player, in deren internem Speicher oder auf SmartMedia-Speicherkarten, Flash-Memory-Karten bzw. MemorySticks MP3-Dateien aus dem Internet gespeichert und abgespielt werden können. Je nach Speichergröße können zwischen 30 und 90 Minuten Musik in CD-Qualität wiedergegeben werden.
MPEG
Abkürzung für Motion Pictures Expert Group. Ein Normierungsgremium für Multimedia-formate, das sich um Standards für die Kompression von Video- und Audiodaten und speicherplatzsparende Dateiformate kümmert, die im Computerbereich und in der Unterhaltungselektronik eingesetzt werden.


MS DOS
Abkürzung für Microsoft-Disk Operating System. Von der amerikanischen Firma Micro-soft entwickeltes 16-Bit-Betriebssystem für PCs, das vor der Einführung von Microsoft Windows weltweit am weitesten auf IBM-kompatiblen PCs verbreitet war.
msn, MSN
Abkürzung für Microsoft Network. Bezeichnung für einen ehemaligen Onlinedienst von Microsoft, inzwischen nur noch ein Webportal, das unter http://msn.de erreicht werden kann.


Multimedia
Oberbegriff für die Verschmelzung oder die einheitliche Verwendung der verschieden-sten Technologien und Medien, wie Text, Grafik, Fotos, Kommnikation, Animation, Audio oder Video.
Multisession-CD
Englischer Begriff für Mehrfachsitzung. Beschreibungsverfahren für beschreibbare CD-Rohlinge, bei dem mehrere Sitzungen nacheinander in mehreren Arbeitsgängen auf einem CD-Medium geschrieben werden können. Der Beginn, das Ende und das Inhaltsverzeichnis der Daten der einzelnen Sitzungen werden im Lead In und im Lead Out gespeichert. Zum lesen werden Multisession-CD-Laufwerke benötigt.


Multitasking
Als Task wird im Computerbereich ein ausgeführtes Programm bezeichnet (englisch Task gleich Aufgabe oder Arbeit). Mit Multitasking wird die Fähigkeit eines Betriebs-systems beschrieben , gleichzeitig mehrere Programme ausführen zu können. Mit Multitasking kann beispielweise in einem Programm weitergearbeitet werden, während sich das Betriebssystem um den Ausdruck von Dokumenten kümmert. Moderne Betriebssysteme, wie Windows 98/Me/2000/XP, arbeiten mit so genannten nonpräemp-tiven Multitasking.
 

Nadeldrucker
Oberbegriff für Drucker, die mit einem mit 24 bis 48 Nadeln besetzten Druckkopf und einem Farbband arbeitet. Einzelne Zeichen werden dadurch erzeugt, dass der Druck-kopf in kleinen waagerechten Schritten über das Papier geführt wird. Die betreffende Nadeln werden durch Elektromagneten auf ein Farbband gedrückt und bedruckt so das darunter geführte Papier. Jeder Buchstabe eines Nadeldruckers besteht aus vielen kleinen Punkten, die mit dem Auge erkennbar sind. Zudem arbeiten Nadeldrucker sehr laut.


Nameserver
Bezeichnung für Server im Internet, die Domain-Namen in IP-Adressen umsetzen und umgekehrt. Ein Namenserver wandelt beispielweise den Domain-Namen microsoft.com in die Internetadresse 207.46.230.229 um.



Nanosekunde, ns
Zeiteinheit. 1 Nanosekunde entspricht 10/9 Sekunden. Die Zugriffszeit von Speicher-bausteinen (Arbeitsspeicher) wird mit Nanosekunde angegeben.
Napster
Amerikanisches Internetangebot, das sich auf den internationalen Tausch von MP3-Musik unter seinen Mitgliedern spezialisiert hat. Dazu muss jeder registrierte Teilnehmer auf seinen Rechner einen Ordner mit MP3-Musikstücken bereitstellen, auf die andere Napster-Anwender bei Bedarf Zugriff haben. Nach der Einwahl in den Napster-Server stehen dem Anwender wiederum Hunderttausende MP3-Dateien anderer, eingeloggter Napster-User zum Herunterladen zur Verfügung. Eine Suchfunk-tion ermöglicht die Suche Genres, Titeln oder Interpreten. Eine ausgewählte MP3-Datei wird direkt vom Rechner des Anwenders geladen, der die Datei freigegeben hat. Napster fungiert also nur als Vermittler und nicht als Anbieter von MP3-Dateien. Das Beachten von Urheberrechten obliegt somit den Anwendern.


Navigationssystem
Siehe GPS-Navigationssystem
Netikette
Kunstwort aus den Begriffen Netz und Etikette. Die Netikette legt bestimmte Verhalt-ensregeln für die Nutzung verschiedener Internetdienste fest. Für alle Bereiche des Internets (E-Mail, Mailing-Listen, Newsgroups, Chat usw.) gelten eigene informelle Regeln. Auf die Netikette legen vor allem die alte Hasen der Onlinewelt oder die Poweruser besonders Wert. Einem Interneteinsteiger (Newbie) mit einem modernen Browser stehen zwr alle Internetdienste offen, aber dieser Anwender weiß wenig über die Netikette. Die wichtigsten Netikette-Regeln sind:
- Die Angabe eines Betreffs
- Die Verwendung kurzer, aussagekräftiger Sätze
- Die Beachtung der Rechtschreibung
- Der Verzicht auf deutsche Umlaute
- Der Verzicht auf GROSS geschriebene Textpassagen
- Das korrekte Zitieren (Quoten) von Originalnachrichten
- Die richtige Verwendung von Akronymen (CU für see you = bis bald)
- Die richtige Verwendung von Emotlcons :-)


Netscape Navigator
Produktbezeichnung des eigentlichen Browsers des Herstellers Netscape. Der Netscape Navigator ermöglicht die Darstellung und Navigation von Webseiten im Internet.
Der Netscape Navigator ist auch Bestandteil des Kommunikationspakets Netscape Communicator.
Netz
Im klassischem Sinn die Kurzform von Netzwerk. Im übertragenen Sinn von das Netzsynonym für das Internet, also dem Netz der Netze. Der Begriff Netz wird allge-mein für den Zusammenschluss oder eine Gruppe von Computern, aber auch von Anwendern verwendet, die Daten oder Informationen untereinander austauschen.


Netzbetreiber
Bezeichnung für die Betreiber von Mobilfunknetzen oder von Festnetzen. In Deutschland gibt es beim Mobilfunk derzeit folgende Netzbetreiber. T-Mobil (D1), Mannesmann Mobilfunk, Vodaphone (D2), E-Plus Mobilfunk (E-Plus) und Viag Interkom (Viag Interkom). Im Festnetz-Bereich zählen die Deutsche Telekom AG, Mannesmann Arcor, O.Tel.O oder Viag Intercom und andere zu den Netzbetreibern. Andere Anbieter von Mobilfunk- oder Festnetz-Angebot werden dagegen Provider genannt.
Netzklasse
Aus der IP-Adresse hervorgehende Klassifizierung von Netzwerken nach der Anzahl der maximal an das Internet angeschlossenen Computer. Die so genannte Subnetze (Unternetze) des Internets werden dazu in die Klassen A, B und C eingeteilt. Subnetze der Klassen A und B können wiederum in interne Subnetze aufgeteilt sein. Die Vergabe der Netzklassen und damit bestimmter IP-Adressen ist von der Größe der Firmen oder Organisationen abhängig.


Netzwerk
Bezeichnung für den Zusammenschluss mehrerer Computer über Datenleitungen. Netzwerke werden nach ihrer Größe in verschiedene Kategorien aufgeteilt: Private Netzwerke bestehen aus mindestens zwei - über Netzwerkkarten miteinander verbundene Rechner. lokale Firmennetzwerke (LAN, Local Area Network) arbeiten oft mit einem Server, an den mehrere Arbeitsstationen über einen Netzwerk-Hub angeschlossen sind. Somit ist ein Zugriff auf gemeinsame Daten oder Peripherie-Geräte möglich. Der Verbund weit entfernter Rechner in verschiedenen Städten oder von Netzwerken untereinander wird als WAN (Wide Area Network) oder MAN (Metro-politan Area Network) bezeichnet. Globale Rechnerverbände werden als GAN (Global Area Network) bezeichnet und verbinden Computer oder WANs verschiedener Länder miteinander.
Netzwerk-Betriebssystem
Bezeichnung des für den Aufbau und den Betrieb eines Netzwerks eingesetzten Betriebssystems. Bekannte Netzwerk-Betriebssysteme sind Novell Netware oder Windows NT/2000 Server/2000 Advanced Server.


Netzwerkdrucker
Bezeichnung eines an einem Server oder Netzwerk-Hub angeschlossenen Druckers, über den alle berechtigten Arbeitsstationen drucken können.
Netzwerkkarte
Bezeichnung einer Erweiterungskarte zum Einbau in einen Computer, über die der PC in ein Netzwerk eingebunden werden kann. Über Netzwerkkarten verbundene Computer können untereinander Daten austauschen oder Netzwerk-Ressourcen, wie Netzwerkdrucker, gemeinsam nutzen.


Netzwerk-Ressource
Oberbegriff für alle in einem Netzwerk zur gemeinsamen Nutzung verfügbaren Daten, Dienste, Programme und Peripherie-Geräte.
Netzwerk-Topologie
Oberbegriff, unter dem die verschiedenen Verteilerarten von Netzwerkverkabelungen zwischen Computern in einem Netzwerk (sternförmig, seriell usw.) zusammengefast werden.


Newbie
Leicht abfällige Bezeichnung für einen Anfänger im Internet oder in einem Internet-dienst. Teilweise werden Newbies von erfahrenen Anwendern bei ihren ersten Gehversuchen unterstützt.
News
Englische Bezeichnung für Artikel, die in den Newsgroups des Usenets veröffentlicht oder gelesen werden.


News Feeds
Bezeichnung für ein Diskussionsforum im Usenet, ein Teil des Internets. Es existieren Hunderttausende von Newsgroups zu jedem nur denkbaren Thema. Eine Newsgroup kann Tausende von Artikeln erhalten. Das sind veröffentlichte Mitteilungen einzelner Personen zum Thema der Newsgroup. Andere Teilnehmer können auf jeden Artikel antworten. Jeder große Internet Service Provider betreibt einen Newsserver, der den Zugriff auf alle verfügbaren Newsgroups ermöglicht. Zur Teilnahme an einer News-group muss diese abonniert werden. Es wird zwischen moderierten un unmoderierten Newsgroups unterschieden. Im ersten Fall entscheidet der Moderator darüber, welche Artikel veröffentlicht werden. Bei der Mehrzahl der unmoderierten Newsgroups werden dagegen alle Artikel automatisch veröffentlicht.
Newsserver
Bezeichnung für einen Computer im Internet, der Newsgroups und Artikel des Usenets speichert und somit zum weltweiten Abruf bereithält. Die verschiedenen Newsserver tauschen regelmäßig gegenseitig neue Artikel (News feeds) aus, damit alle Newsserver auf dem aktuellen Stand sind. Newsserver werden von Internet Service Providern unterhalten und gepflegt.


Next Generation Internet, NGI
Bezeichnung des breitbandigen Internets der Zukunft. Das auch Internet 2 genannte Netzbasiert auf Hochleistungsnetzwerken, die die Datenübertragungsrate auf das bis zu 100fache der heute üblichen Datenraten steigern sollen. Das Next Generation Internet wurde von amerikanischen Universitäten und Krankenhäusern realisiert, wird aber durch private Investoren, wie MCI, und von der amerikanischen Regierung finanziert. Technisch basiert das NGI auf dem amerikanischen Very High Performance Backbone Network Service (VBNS) von MCI, das eine Bandbreite von 622 MBit/s hat und über 200 Universitäten untereinander verbindet. Durch die große Bandbreite ermöglicht das Internet 2 beispielweise weltweite Onlineoperationen mit hervorragenden Videobildern, weltweite astronomische Anwendungen oder virtuelle Räume zur weltweiten, drei-dimensionalen Produktpräsentation und -entwicklung.
Nibble
Bezeichnung eines halben Byte, also von vier Bit.


NIC
Abkürzung für Network Information Center. Bezeichnung einer Organisation, die für die Beantragung, Vergabe und Speicherung von IP-Adressen und Domain-Namen oder der Top-Level Domains im Internet verantwortlich ist. Für die Registrierung deutscher Domains ist dagegen die DeNIC zuständig. Die Registrierung US-amerikanischer Websites verwaltet die Unterorganisation InterNIC.
NiCd-Akku
Abkürzung für Nickel-Cadmium-Akkumulator. Bezeichnet eine einfache Ausführung vo wiederaufladbaren Batterien mit einer Spannung von 1,2 Volt pro Zelle. NiCd-Akkus werden vorzugsweise in einfachen Mobilfunktelefonen, peiswerten Notebooks oder sonstigen Geräten mit geringem Stromverbrauch eingesetzt. Bei NiCd-Akkus tritt der Memory-Effekt auf, wenn die Zellen vor der vollständigen Entladung wieder aufgeladen werden. ---> NiMH-Akku und LI-Akku.


Nickname, Nick
Pseudonym.
NiMH-Akku
Abkürzung für Nickel-Metall-Hydrid-Ionen-Akkumulator Bezeichnet eine spezielle Ausführung von wiederaufladbaren Batterien mit einer Spannung von 1,2 Volt pro Zelle. NiMH-Akkus werden besonders in Mobilfunktelefonen, Notebooks, Digitalkameras oder in Organizern eingesetzt. NiMH-Akkus verfügen bei gleicher Baugröße über eine höhere Kapazität als NiCd-Akkus, liegen leistungstechnisch aber unterhalb der Li-Akkus. Bei NiMH-Zellen tritt der Memory-Effekt von NiCd nicht - oder gemildert auf.


Nintendo
Hersteller von tragbaren oder stationären Speilkonsolen, wie dem Nintendo Gameboy oder dem Nintendo 64.
Node
Englische Bezeichnung für Netzknoten. Gemeint ist ein Rechner, der mit dem Internet verbunden ist, beispielweise eine Website oder ein Newsserver. Mit Node werden auch für spezielle Rechner im Mailbox-Netz FidoNet bezeichnet.


Notebook
Produktbezeichnung für tragbare, relativ leichte und netzunabhänige Computer mit flachen LCD- oder TFT-Displays bis zur Größe einer DIN-A4-Seite. Moderne Notebooks stehen stationären PCs in der Ausstattung und Leistung in nichts nach und ermöglichen so den mobilen Computereinsatz über mehrere Stunden.
NTBBA
Technische Bezeichnung für den Netzabschluss bei ADSL-Anschlüssen. Auch ADSL-Modem genannt. Der NTBBA wird an den ADSL-Splitter angeschlossen. Über den NTBBA kann die Netzwerkkarte des Computers angeschlossen werden.


NTSC
Abkürzung für National TV Systems Committee. Name einer amerikanischen Vereinig-ung, die mit NTSC den ersten analogen Übertragungsstandard für das amerikanische Farbfernsehen entwickelt hat. NTSC arbeitet bei einer Bildfrequenz von 60 Hertz und mit 525 Zeilen bei 60 Halbbildern beziehungsweise 30 Vollbildern (Frames). Bei der Videodigitalisierung entspricht ein NTSC-Bild der Auflösung von 640x480 Bildpunkten bei 30 Frames/s. Der NTSC-Fernsehstandard wird außer in den USA auch in vielen Südamerikanischen Ländern sowie in Japan eingesetzt.
 

OEM
Abkürzung für Original Equipment Manufacturer. Im Computerbereich die Bezeichnung von Herstellern von Hardware oder Software, die lizensierte Produkte anderer Hersteller unter eigenem Namen vermarkten und verkaufen. Bei Hardware wird dazu oft der Begriff OEM-Produkt verwendet. Bei Software dagegen lautet die Bezeichnung OEM-Software. OEM-Software ist oft an den Kauf bestimmter Hardware des OEM-Lizenznehmers gebunden.


Öffentlich-rechtlicher Sender
Oberbegriff für gebührenfinanzierte Fernsehoffer, die unverschlüsselt und frei empfangen werden können, z.B. ARD oder ZDF.



Office-Paket
Im Englischen auch Office Suite oder kurz Suite. Oberbegriff für Programmpakete, die alle für die tägliche Büroarbeit benötigten Anwendungen enthalten. Zu den klassischen Office-Anwendungen zählen Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations-, Präsentations- und Datenbank-Programme. Moderne Office-Pakete enthalten oft noch zusätzliche Anwendungen zur Adress- oder Terminverwaltung, zur elektronischen Bildverarbeitung
Office-Programm
Eine Anwendung eines Office-Pakets.


Offline
Abkürzung für Off the line. Bezeichnung für ein im Moment nicht aufgebaute, aber verfügbare Telefon- oder Netzwerk-Verbindungen zum Internet, einem Onlinedienst oder zu einem anderen Computer.
On Screen Display, OSD
Englische Bezeichnung für Bildschirmmenü. OSDs werden bei Computermonitoren, Videorecordern, SAT-Receivern oder TV-Geräten zur übersichtlichen Anzeigen oder der komfortablen Änderung der aktuellen Geräteeinstellungen oder zur Gerätepro-grammierung über ein Bildschirmmenü verwendet. Die Bedienung des OSD erfolgt über Tasten am Gerät oder über die Fernbedienung.


On The Fly
Bezeichnung für eine mit einem CD-Recorder erstellte CD-Kopie, bei der die Daten von der Original-CD direkt über ein zusätzliches CD-ROM-Laufwerk ausgelesen werden
Online
Abkürzung für On the line. Bezeichnung für eine bestehende Telefon- oder Netzwerk-Verbindung zum Internet, einem Onlinedienst oder zu einem anderen Computer.


Onlinebanking
Alternative Bezeichnung für alle Arten des Homebankings. Gelegentlich wird der Begriff auch für den speziellen Homebanking-Dienst von T-Online Classic und die dazu zur Verfügung gestellte Software verwendet. In diesem Fall sind die Bankgeschäfte nur bei der Einwahl über den T-Online (Classic) möglich. Der Begriff Onlinebanking wird zunehmend für alle Arten von computergestützten Bankgeschäften über eine Online-verbindung verwendet.
Onlinedienst
Bezeichnung für Dienstleister , deren Onlineangebot weit über einen reinen Internetzu-gang hinausgeht. Kommerzielle Onlinedienste, wie AOL oder T-Online, bieten zusätzliche Dienste, wie proprietäre E-Mail, Onlinebanking, Onlineshopping, Nachrichtendienste, Newsserver, Unified Messaging-Dienst oder Software-Downloads usw. Diese Angebot stehen nur den Mitgliedern des Onlinedienstes zur Verfügung.


Onlineshop
Oberbegriff für alle auf Onlinediensten oder dem Internet basierenden Waren- oder Dienstleistungs-offer. Für das Onlineshopping ist ein Onlinezugang erforderlich.
Onlinezugang
Oberbegriff für den Zugang zum Internet oder einem Onlinedienst über den Computer und eine Netzwerk-Verbindung, eine Standleitung oder eine Wählverbindung über das normale Telefonnetz.


Open Source
Bezeichnung für Software (Betriebssysteme, Anwendungen) mit öffentlich zugänglichem Quellcode.
Open Source-Anwendungen
Bezeichnung für Software, wie dem Betriebssystem Linux, deren Quellcode für Entwickler öffentlich zugänglich ist. Darüber können individuelle Anwendungen von einer Vielzahl an Personen entwickelt werden.


OpenGL
Abkürzung für Open Graphics Language. Bezeichnung für eine offene Programmier-Schnittstelle für 3D-Anwendungen oder 3D-Spiele für Windows-Computer.
Open Type Schrift
Bezeichnung einer auf Vektoren basierenden Schriftentechnologie zum plattform-übergreifenden Einsatz auf den Betriebssystemen MacOS und Windows. Alle Informationen einer Schriftart sind in einer Font-Datei gespeichert, die alle Zeichen des erweiterten Zeichensatzes, Schriftschnitte und Sonderzeichen enthält. Open Type Font steht in allen Anwendungen eines Beriebssystems zur Verfügung. OpenType-Schriften ersetzen unter Windows 2000 die in früheren Versionen verwendeten True-Type-Fonts.


Optischer Zoom
Über ein optisches Linsensystem im objektiv von Digitalkameras und Camcordern realisiertes Vergrößerungsverfahren für den Bildausschnitt. Optische Zooms arbeiten im Gegensatz zum Digitalzoom ohne Auflösungsverluste. Die Qualität des vergrößerten Bildausschnitts ist rein vom optischen Linsensystems abhängig.
Optokoppler
Bezeichnung für eine elektronische Baugruppe, die optische Signale in elektrische Impulse umsetzen kann. Optpkoppler werden beispielweise in opto-mechanischen Mäusen zur Auswertung der Bewegungen der Rollkugel und somit der Mausbewegung eingesetzt.


Orange Book
CD-Standard, der Datenart und Speichermethode für beschreibbare CD-Medien, wie CD-WO (Write Once), CD-R, CD-MO (Magneto Optical), oder CD-RW, festlegt.
Organigramm
Kunstwort aus den Begriffen Organisation und Diagramm. Ein Organigramm wird auch Flussdiagramm genannt und dient der visuellen Vermittlung von Organisations-strukturen oder Produktionsabläufen und -zusammenhängen.


Organizer
Bezeichnung für Kleinstcomputer mit Datenbank, Terminkalender, Rechner und Notiz-funktion. Teilweise haben sie eine IrDa-Schnittstelle zum Datenaustausch mit dem Computer oder zur Verbindung mit dem Internet über ein Mobiltelefon.
Output
Englischer Begriff für Ausgabe im Gegensatz zu Input.


Outsourcing
Englische Bezeichnung für das Auslagern von Arbeiten, DienstAngebot oder Aufgaben aus einem Unternehmen in darauf spezialisierte eigenständige Fremdfirmen. Durch Outsourcing können Qualitätssteigerungen bei reduzierten Personal-, Gebäude- oder Maschinenkosten erziehlt werden.
Overlay, Overlay-Verfahren
Overlay ist die englische Bezeichnung für Überlagerung. Beim Overlay-Verfahren wird ein analoges Fernseh- oder Videobild in einem Fenster über die normale VGA-Dar-stellung auf dem Computerbildschirm überlagert. Technisch werden beim Overlay verschiedene Bildwiederholfrequenzen für das Videobild und das Computerbild ver-wendet. Dazu muss das Videosignal vollständig digitalisiert und in Echtzeit in einem eigenen Bildspeicher zwischengespeichert werden. Diese Vorgänge werden von einer Overlay-Videokarte mit eigenem Prozessor und Videospeicher erledigt.


 

Page Impressions
Begriff aus dem Bereich der Internet-Werbung, auch Views oder Page Views. Methode, um die Anzahl der Besucher auf einer werbeführende Webseite zu messen, unabhäng-ig von der Anzahl der darin eingebundenen Objekte. Die Summe der Page Impressions lässt Rückschlüsse über die Attraktivität einer werbeführenden Webseite zu.


Page View
Auch Page Impressions oder Views. Englischer Begriff aus dem Bereich der Internet-Werbung, der die Anzahl der visuellen Kontakte beliebiger Anwender einer werbe-führenden Webseite beschreibt.



Page Jacking
Kunstwort, das aus den Begriffen Page (für Webseite) und Hijack (für Entführung) zusammengesetzt ist. Der Begriff wird sowohl für den Diebstahl von Webinhalten, als auch für die Manipulation oder die nur geringfügige Abwandlung von bekannten Internetadressen (URL´s) verwendet. Auf diese Weise sollen unerfahrene Anwender auf das Angebot der PageJacking-Sites gelockt werden.
PAL, PAL-TV-Norm
Abkürzung für Phase Alternation Line. In Deutschland und anderen Ländern einge-setztes analoges Farbfernsehsystem. PAL arbeitet bei 50 Hertz mit 625 Zeilen, 50 Halbbilder und 25 Vollbildern pro Sekunde.


Palm PC, Palmtop
Palmtop bedeutet wörtlich übersetzt auf der Handfläche. Ursprünglich war Palm nur die Bezeichnung des Herstellers Palm Computing Incorporation für handtellerkleine Computer mit integrierter Datenbank, Terminkalender und Notizfunktion sowie zu-sätzlichen Anwendungen. Die Dateneingabe bei diesen Geräten erfolgt über einen Stift, Touchscreen und Handschrifterkennung. Inzwischen wird der Begriff Palmtop auch als Synonym für andere Kleinstcomputer verwendet.
parallele Schnittstelle
Auch Centronics-Schnittstelle. Bezeichnung für eine Anschlussmöglichkeit an Com-putern und Geräten zur Datenübertragung über acht parallele Datenleitungen. Über diese Leitungen können immer 8 Bit gleichzeitig übertragen werden. Die parallele Schnittstelle wird in erster Linie für den Anschluss eines Druckers über eine 25-pol. Sub-D-Buchse eingesetzt. Über den an modernen Computern eingesetzten Enhanced Parallel Port (EPP) lassen sich Datentransferraten von bis zu 1,8 MByte/s erzielen.


Parität, Paritätsbit, Parity
Oberbegriff für Prüfverfahren in der Computertechnik oder der Datenfernübertragung, mit denen Fehlern bei der Datenübertragung erkannt werden können. Die Paritäts-prüfung wird beispielsweise bei Modem-Verbindungen, aber auch für den Haupt-speicher von PC´s verwendet. Technisch basiert die Paritätsprüfung auf dem so genannten Paritätsbit, das mit geraden (even) oder ungeraden (odd) Bitsummen die Quersumme der zu übertragenden Bitblöcke speichert und übermittelt. Auf der Empfängerseite wird die Quersumme der empfangenen Daten über die Informationen des Paritätsbits abgeglichen.
Partition
Bezeichnung für einen frei festlegbaren Speicherbereich einer Festplatte, die vom Betriebssystem als separates Laufwerk angesehen wird und einen eigenen Laufwerk-buchstaben erhält. Die Informationen zu den Partitionen eines Datenträgers werden in der Dateizuordnungstabelle (FAT, File Allocation Table) gespeichert.


Onlinebanking
Alternative Bezeichnung für alle Arten des Homebankings. Gelegentlich wird der Begriff auch für den speziellen Homebanking-Dienst von T-Online Classic und die dazu zur Verfügung gestellte Software verwendet. In diesem Fall sind die Bankgeschäfte nur bei der Einwahl über den T-Online (Classic) möglich. Der Begriff Onlinebanking wird zunehmend für alle Arten von computergestützten Bankgeschäften über eine Online-verbindung verwendet.
Password
Englischer Begriff für Kennwort.


Patch
Englischer Begriff für Fleck oder Flicken. Bezeichnung für ein kleines Hilfsprogramm, das einen Programmfehler in einem größeren Programm beseitigt. Der Patch ersetzt also nur einen fehlerhaften Flicken in der Anwendung. Patches stehen auf den Websites der Programm-Hersteller zum kostenlosen Download bereit. Umgangssprachlich
Paybox
Produktname eines Services der paybox.net AG, der die bargeldlose Bezahlung im Internet bei Taxiunternehmen, Dienstleistern oder zwischen anderen paybox-Kunden über ein Mobilfunktelefon ermöglicht.


PC
Abkürzung für Personal Computer, übersetzt persönlicher Computer. Ursprünglich der Produktname für einen IBM-Computer aus dem Jahr 1981. Dieser Computer gehörte zu den ersten Computersystemen, die unabhängig von einem Großrechner oder einem Netzwerk an einem Arbeitsplatz oder zu Hause betrieben werden konnten.
PCM
Abkürzung für Pulse Code Modulation. Digitalisierungsverfahren für analoge Audio-signale. Bei PCM werden Tonsignale mit einer bestimmten Frequenz (Samplingrate) und Abtasttiefe (Samplingtiefe) abgetastet und digitalisiert.


PDF, PDF-Dokument
Abkürzung für Portable Document Format. Ein von der Firma Adobe entwickeltes Dateiformat, mit dem beliebige Dokumente plattformübergreifend, elektronisch ver-öffentlicht werden können. Dazu werden elektronische Dokumente beliebiger Anwendungen wie Bedienungsanleitungen, Handbücher, Prospekte oder ganze Bücher mit dem Programm Adobe Acrobat, in das PDF-Format konvertiert, ohne ihr ursprüng-liches Aussehen zu verlieren.
Peer-to-Peer-Internet
Oberbegriff für Technologien, bei denen Anwender über das Internet auf die Rechner anderer Anwender zugreifen können. Ein auf der Peer-to-Peer-Technik basierendes Internetangebot ist die Onlinetauschbörse Napster. Diese ermöglicht Anwendern den direkten Onlinetausch von MP3-Musik oder Programmen, die jeweils auf den Rechnern der Napster-Anwender gespeichert sind.


Pentium 1/2/3/4
Produktname für verschiedene Prozessorgenerationen des weltweit größten CPU-Herstellers Intel.
Peripherie
Obergriff für alle außerhalb des PC-Gehäuses an einen Computer angeschlossenen Komponenten. Zur Eingabe-Peripherie zählen alle Geräte, die der Datenerfassung dienen, wie Maus, Tastatur oder Scanner. Unter Ausgabe-Peripherie werden Komponenten zur Datenausgabe, wie beispielweise Bildschirm, Drucker oder Laut-sprecher, zusammengefasst.


Perl
Abkürzung für Practical Extraction and Report Language. Bezeichnung einer Interpreter
Sprache, mit der interaktive CGI-Anwendungen und CGI-Scripts zum Einsatz auf Webseiten programmiert werden können.
Piezo, Piezo-Drucker, Piezo-Tintenstrahldrucker
Bezeichnung für eine von der Firma Epson entwickelten Technologie für Tintenstrahl-drucker, die mit im Druckkopf integrierten Piezo-Elementen arbeitet. Piezo-Elemente können durch das Anlegen einer elektrischen Spannung ausgedehnt werden. Der entstehende Überdruck spritzt feinste Tintentropfen über feine Düsen auf das Papier. Durch die Variation der elektrischen Spannung kann zudem die Tröpfchengröße gesteuert werden. Da Piezo-Druckköpfe aus Keramikmaterial aufgebaut sind, gelten sie als verschleißfrei. Man spricht hier von Dauerdruckköpfen. Im Gegensatz zu Einwegdruckköpfen muss bei Piezo-Druckern nur der Tintentank ausgetauscht werden.


PIN
Abkürzung für Personal Identification Number. Englische Bezeichnung für numerische Codes, die nur einer Person bekannt sind. Die persönliche Identifikationsnummer wird zur Autorisierung von Diensten oder Geräten eingesetzt, um den Missbrauch durch Unbefugte zu verhindern.
Pixel
Kunstwort für Picture Element. Englische Bezeichnung für einen Bildpunkt. Als Pixel werden die kleinsten Elemente eines digitalen Bildes bezeichnet. Mit Pixel werden aber auch Auflösungen von Grafikkarten, PC-Monitoren oder Digitalkameras angegeben.


Plasmabildschirm
Bei Notebooks und Fernsehgeräten eingesetzte flache Bildschirmtechnologie, die auf Plasma-Gas basiert. Über Spannungsimpulse können die gasgefüllten Bildpunkte über Gasentladungen zum Leuchten gebracht werden.
Plotter
Oberbegriff für spezielle Computerdrucker, die für den Ausdruck von großformatigen CAD-Zeichnungen, Grafiken oder Fotografien eingesetzt werden. Ältere Plotter zur Ausgabe von Konstruktionsplänen waren dazu mit verschiedenfarbigen und dicken Stiften besetzt. Inzwischen werden auf dem Markt auch elektrostatische Plotter oder Geräte, die auf Tintenstrahl-Technologie basieren, eingesetzt.


Plug In, Plugin
Bezeichnung für die Funktionserweiterung von Software durch kleine Hilfsprogramme, die oft von anderen Herstellern als die Software selbst stammen. Sehr verbreitet ist der Begriff PlugIn bei Funktionserweiterung der Webbrowser. Mit PlugIns können be-stimmte Animationen, Streaming-Formate, 3D-Spiele oder Telefonanwendungen implementiert werden.
PoP
Abkürzung für Point of Presence. Bezeichnung für einen lokalen Einwahlknoten eines meist lokalen Internet Service Providers. PoPs können von unabhängigen Firmen, die hre Dienste an ISPs vermieten, betrieben werden. Mit einem PoP können sich die Kunden über Modems oder ISDN-Adapter einwählen. PoPs erfüllen meist auch die Aufgabe eines Web-, FTP-, E-Mail- und Domain-Name-Servers.


POP3
Abkürzung für Post Office Protocol 3. Bezeichnung eines E-Mail-Protokolls für den reinen Empfang von elektronischen Nachrichten über des Internet. Über POP3 können E-Mails mit E-Mail-Programmen, wie Microsoft Outlook (Express) oder Netscape Messenger, nach dem automatischen Aufbau der Verbindung vom Mailserver abgeholt, gelöscht oder darauf belassen werden.
PostScript, Postscript
Eine geräteunabhängige Seitenbeschreibungssprache der Firma Adobe zur Drucker- oder Belichterausgabe.


Power-Management
Englischer Oberbegriff für auf Hardware oder Software basierenden Stromsparmech-anismen mit verschiedenen Standards. Siehe auch Advanced Power Management.
Programmiersprache
Eine Sammlung von Regeln in einer festen Syntax, die zur Erstellung von Anwend-ungen für einen Computer oder ein Betriebssystem eingesetzt wird. Heute wird mit so genannten höheren und mit objektorientierten Programmiersprachen, wie C, C++ oder C#, gearbeitet.


Proof
Proof ist die englische Bezeichnung für einen Kontrollausdruck in der Druckvorstufe, der die Bedingungen des späteren Druckverfahrens simuliert. Früher wurden für Proofs aufwendige Drucksimulationsverfahren (Chromalin) eingesetzt. Heute können diese Kontrolldrucke über digitale Proofdrucker, die auf Tintenstrahldruckern, Thermo-sublimationsdruckern oder Farblaserdruckern basieren, erfolgen.
Provider
Im Zusammenhang mit dem Internet ist dies eine Firma, die den Zugang zum Internet über einen eigenen Internet-Server zur Verfügung stellt.


Proxyserver
Der englische Begriff Proxy bedeutet übersetzt (Stell-) Vertretung. Im Internet sind mit Proxyservern (Proxies) Rechner gemeint, die Anforderungen von anderen Rechnern entgegennehmen und weitergeben. Proxies können die Funktion einer Firewall oder eines Zwischenspeichers übernehmen. Werden die durch den Proxy geleiteten Daten dort lokal gespeichert, können sie beim nächsten Abruf schneller zur Verfügung gestellt werden, als wenn die Webseiten aus dem WWW geladen werden müssen. Proxyserver werden von Internet Service Providern und Onlinedienst-Anbietern be-trieben, meist, um häufig genutzte WWW-offer schnell zur Verfügung zu stellen oder um ein proprietäres Netzwerk vor Unbefugten zu schützen.

Prozessor
Im Englischen auch CPU. Oberbegriff für einen integrierten Schaltkreis, der über spezielle Befehlssätze komplexe Rechen- und Steueroperationen erledigen kann. Prozessoren werden in Computern, Computerkomponenten (Grafikkarte, Videokarte usw.), aber auch in den verschiedensten Geräten der Unterhaltungselektronik und des täglichen Lebens eingesetzt.



Pufferspeicher
Alternative Bezeichung für einen schnellen Zwischenspeicher. ---> Siehe Cache.
 

Quellcode
Auch Quelltext oder Source Code. Eine Textdatei im Standard-ASCII-Format, die alle Befehle und Anweisungen eines mit einer höheren Programmiersprache erstellten Programms enthält. Der Quellcode kann mit einem Editor oder Textverarbeitungs-programm dargestellt und bearbeitet werden. Zum Einsatz der Anwendung muss der Quellcode mit einem Compiler in die Maschinensprache konvertiert werden.


Query
Englischer Begriff für Frage. Bezeichnung einer Abfrage in einem Datenbank-Programm oder in einer Suchmaschine.



Queue
Englischer Begriff für Reihe oder Warteschlange. Bezeichnung für Anwendungen, die Aufgaben oder Befehle sammeln, zwischenspeichern und dann der Reihe nach abarbeiten.
Quickstart
Englische Bezeichnung für ein Schnellstartlaufwerk eines Videorekorders.


QuickTime, QuickTime-Player
Plattformübergreifende Betriebssystems-Erweiterung sowie Name eines separaten Programms von Apple zur Anzeige und Wiedergabe von Grafikformaten, komprimier-ten QuickTime-Videos und Animationen sowie Streaming Media-Formaten im Quick-Time-Player. Zur Anzeige von QuickTime-Inhalten wird ein PlugIn benötigt, das vorher installiert werden muss. Die Bearbeitung oder Erstellung von QuickTime-Objekten ist nur mit der Vollversion möglich.